Mannheim
Compact Memory

Central-Verein-Zeitung · 1936-01-30 · 5 (30.1.1936) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936) - farbig
Issue
5 (30.1.1936)
Date
1936-01-30
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2277379-9449481-9449241--09992-9448652
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Punkten den Forderungen und Geboten der allgemein-menschlichen Ethik.entsprechen. Vergleicht man die Diskussion, die mit solcher Heftigkeit um die Gleichberechtigung der Juden nach 1812 geführt wird, mit den literarischen Fehden vor der Einführung der Emanzipation, so erkennt man, daß im wesentlichen immer wieder die gleichen Argumente pro und contra vorgebracht werden. Der Unterschied liegt allein im Ziel: Vor 1812 ging es darum, die ^udenemanzipation zu verhindern, nach der Verkündung des Edikts handelt es sich darum, sie wieder rückgängig zu machen. h. B—n. Dl*. Joachim Prinz: Seelische Haltung der Juden. Im Rahmen des Berliner jüdischen Kulturbundes sprach Dr. Joachim Prinz im Bach-Saal über „Seelische Haltung der Juden". Er gab zunächst eine ausführliche Darstellung der Wandlung in der seelischen Haltung des europäischen und insbesondere des jüdischen Menschen im Laufe der Geschichte. Der Einbruch des Rationalismus im 19. Jahrhundert hätte eine der fundamentalsten Erschütterungen in der Seelenhaltung der Menschen bewirkt, er hätte die „Entzauberung der Welt" verursacht und die Beziehungen der Menschen zu den wirklichen Werten des Lebens zerstört. Die Juden dieser Epoche wären zwar den Begriffen und Formen europäischer Kultur nahegekommen, damit verbunden aber sei der Prozeß der „Entjudung der Juden" gewesen. Die Tragödie bestand darin, daß die Juden die Katastrophen des 19. Jahrhunderts nicht als Juden, sondern als Kinder dieses Jahrhunderts begriffen. Prinz sieht die einzige Rettung für uns Heutige darin, wieder zu einer gläubigen, frommen Haltung dem Leben und dem Schicksal gegenüber, das nicht, wie man früher meinte, „errechnet" werden könnte, zu gelangen. Nur mit dieser frommen Haltung, die die Voraussetzung zu der jetzt überall geforderten Religiosität bilde, würde es möglich sein, nicht am Leben zu verzweifeln. Die Ehrfurcht dem Unfaßbaren und Unlösbaren, den Geheimnissen und Wundern des Lebens gegenüber müsse wieder einsetzen. Als der Judenweisheit letzten Schluß bezeichnete Prinz, sich von dieser Welt seelisch nicht kleinkriegen zu lassen. Dazu sei vor allem die Erkenntnis notwendig, bewußt ein Leben a l s Juden und m i t Juden zu führen. II. B—B. Arno Nadel: Merkmale jüdischer Musik. In der Bialik-Lehrstätte sprach Arno Nadel über die „Merkmale jüdischer Musik". Er ging von seiner schon bekannten Gleichsetzung aus: Jüdische ist mit synagogaler Musik identisch. Er gab dann ausschnitthaft einen Rück- und Ueberblick über das Geschichtliche. Die Merkmale selbst ordnet er in sieben verschiedene Grundformen und Charaktere ein. Diese Einteilung, von Nadel seit langem vertreten, ist auch schon umstritten worden. Im reformierten Synagogengesang erkennt Nadel mit Recht wenig Jüdisches, von einigen Chorsätzen und dem Kantoralen abgefehen. Schließlich fuchte er noch eine Analyse der Meister zu geben, deren Werk sich dem der Umwelt einordnete. Nabels oft poetisch gehobene Ausführungen fanden einen sehr kleinen, aber interessierten Hörerkreis. L. A. Hans Fritz Ähraham: Der Weg zu Nietzsche. Nietzsche hat einmal von Heraklit gesagt: „Solche Menschen leben in ihrem eigenen Sonnensystem, darin muß man sie aussuchen!" — Dieses Wort, auf Nietzsche selbst bezogen, stellte Rechtsanwalt Dr. Hans Fritz Abraham als Motto über den Vortrag, den er im Akademisch-Juristischen Verein, Altherrenbund Berlin, hielt. Er betonte von vornherein, daß er weder eine Darstellung von Nietzsches Lebenslauf, noch von Nietzsches Werk geben, sondern lediglich einen Weg zeigen wolle, aus dem der Zugang zu Nietzsches Welt'erarbeitet werden könne. Zu diesem Zweck stellte Dr. Abraham mehrere Thesen auf, die nicht so sehr endgültige Resultate, als vielmehr Anregungen geben sollten. In erster Linie soll Nietzsche als der Mittler- Weife angesehen werden, der uns den Weg zu den Quellen der Vergangenheit erschließt; zu dieser Funktion befähigte ihn eine quantitativ wie qualitativ gleich große Rezeptivität. Weiter müssen wir die Methodik seines Denkens von ihm lernen; wenn es uns als ungewohnt und als romantisch erscheint, so ist dies nur ein Zeichen der Dekadenz der uns gewohnten Denkweise. Ebenso müssen wir uns daran gewöhnen, Nietzsches Leben und Nietzsches Werke im Zusammenhang zu betrachten; sein Leben ist die Passionsgeschichte des geistigsten Menschen unserer Zeit, wir können daraus lernen, das Leid durch Bejahung des Leidens zu überwinden. Schließlich müsfen wir die Bedeutung der Tatsache richtig würdigen, daß Nietzsche in seiner grenzenlosen äußeren und inneren Vereinfamung den Weg zur Bejahung des Lebens nur durch Aufstellung zweier neuer Mythen gefunden hat: des Mythos vom Uebermenschen und des Mythos von der ewigen Wiederkehr des Gleichen. Eine kurze Darstellung der im Laufe der letzten Jahrzehnte immer aufs neue veränderten Einstellung zu Nietzsche sowie der wichtigsten über Nietzsche geschriebenen Werke ergänzte den durch Beschränkung aus eine bestimmte Aufgabe in sich geschlossenen und abgerundeten Vortrag. L. L. Ueber 250 Jahre. Am 23. Januar lud der über 250 Jahre bestehende Verein zur Unterstützung armer Leidtragender und zur Abhaltung des Frühgottesdienstes (Schomer Lakoboker Umischan Abelim) in die Alte Synagoge zur alljährlichen Stiftungs- und Gedenkfeier. Nach dem Minha-Gebet hielt Rabbiner Dr. Freimann die Festpredigt, in der er es verstand, durch eine sehr sinnvolle Deutung die Gedanken der laufenden Sidra mit der Tätigkeit dieses wohl ältesten jüdischen Vereins in Einklang zu bringen. Die liturgischen Funktionen der schlichten Feier verfah Aerkantor F r a e n k e l. 8. GL Die Jüdischen Jugendbünde Münchens veranstalten am 2. Februar, 20 Uhr, im. Saalbau, Germaniastraße 20, eine gemeinsame Feier. Eine Folge von Sprechchören, Liedern, Rezitationen und dramatischen Szenen (u. a. ein Akt aus dem Drama „Das Weib des Akiba" von Moritz Heimann) soll einen Querschnitt durch das jüdische Schrifttum aller Zeiten geben. Die Bünde wollen damit den Eltern der gesamten Jugend und allen Freunden, die noch außerhalb ihrer Reihen stehen, gemeinschaftlich Kenntnis von der Art geben, in der sich die Jugend in den Bünden um die Erschließung jüdischen Geistesgutes bemühen. o \ Die Geburt einer Tochter zeigen hocherfreut an —i Harald Brieger u. Frau U-* Elsa, geb. Deutsch. I Hamburg, den 25. Januar 1936. __J /C Die Geburt einer Tochter zeigen hocherfreut an Dr. Joachim Wolff und Frau Kitty geb. Rubensohn Hamburg, Oderfelder Strasse 7 r Eine Familien- Anzeige V. ln dieser Grösse kostet. Rm. 8.00 Kollektiv jüdischer Bühnensänger ■ Mittwoch, den 12. Februar 1936, abends 81/* Uhr Residenz-Festsäle, Landsberger Str.3l RIGOLETTO ,.X» Vorverkauf b.ei Lilienthal, Prager Str. 20, Tel. B 4 6196. Pliilo, Kedem, Pöppelauer. Lachmann, Bayr. Platz 13. Hirschfeld, Jagowst.r. 44. Fromm, Memhardtstr. 4. Moses, Greifswalder Str. 190. Eintritt nur mit Kulturi), oder Reichsv. - Karte. 3 JUNGE KABARETTISTEN bitten um möglichst kostenlose Ueberlassung eines kleinen Raumes mit Klavier zwecks Proben, ■wöchentlich 1-2 mal für eine Stunde. Freundliche Anerbieten an Heinz Lewinski, Berlin 54, Dragonerstr. 48 „Holland“ am Kurfiirstendamm Kurfürstendamm 61 /.Eingang Leibriizstraße Original Völendammer Trachten Zum Tanz: Die 4 Castelly’s il.-to BAUCHWITZ Paulsbomer Str. 2 " Nahe Olivaer Platz Telefon J 7 (Hochmeister) 6112 Konditorei und Feinbäckerei Bernhard Jahn Grunewaldstraße 46 (Bayerischer Platz). B 6 5984. Kuchen. Torten, Butler-u.Wasser-Barches. Lief, frei Haus Juwelen, Gold- und Silberwaren Die schönsten Geschenkartikel in reichster Auswahl finden Sie bei MARGRAF &Co. £ «: Unter den Linden 6 (Laden im Hotel Bristol) Auch Ankauf! Tauentzienstr. 18a Ecke Nürnberger Strasse Engrosabt ei Iu ng Kanonierstrasse 9 Konzert-Direktion L. TAUBE Joseph SCHMIDT KONZERT VERIEGT vom 29. Januar auf 6. Februar, Philharmonie Karten behalten Gültigkeit Zweites Konzert: lO.Februar, Philharmonie Karten nur bei: Philo-Veriag, Kedem, E. Wolff, Po und Lachmann, Buchladen Bayrischer Platz Hirschfeld ERWIN SEEGALL ILSE SEEGALL geb. Honigbaum Vermählte V GREIFENHAGEN a. O. NEUMQHLE, 26. ]. 36 danken zugleich für frdl. Aufmerksamkeiten. J Ihre, am 3. Februar um 13 Uhr in der Synagoge Fasanenstr., Berlin, stattfindende Trauung zeigen an Ingrid Gerda Dannenbaum Dr.-Ing. Peter Joachim Bär ^Berlin Frankfurt a. M. CURT LOEB GERDA LOEB, geb. Mälzer Vermählte Oppenheim/Mainz Königshofen/Gr. Trauung: 3. Februar 1936 Hotel Kronprinz Wiesbaden r Statt Karten Für die vielen herzlichen Glückwünsche zur Geburt unserer Tochter und unseres Enkelkindes Ruth danken wir allen Freunden und Bekannten bestens. Dr. Hermann Kaiser Frau Käte Kaiser geb. Samuel Max Samuel und Frau als Grosseltern Rostock BERUFS-AUSBILDUNG FÜR DAMEN UND HERREN GYMNASTIK. MASSAGE. KOSMETIK NACH IANGJÄHR. ERFOLGR.TVETHODE REZEPTE,MANIKÜRE,PEDIKÜRE VON DIPL.-IEHRERINM.STAATS- EXAMEN U. UNTERRICHTSBERECHTIGUNG. ERSTKLASS. REFER. EMMY ROSENBAUM BERLIN W50, RANKESTRASSE 19, hptr. :: TEL. B 4 0700 DAMEN-MODEN i Schuhe für Mutter uhd Kind Beliebtes Einkaufshaus für Aussteuern, Küchengeräte, Küchenmöbel, Porzellanwaren, Kristall, Geschenke Martin Pauson,München Neuhauserstr. 9 Für vermögenden Nachlaß suchen wir in festem Aufträge, evtl. geg.Barauszahlung moderne Wohnhäuser in Groß-Berlin, mit kleinen, evtl, auch größeren Wohnungen, falls preiswert und Umbaumöglichkeit besteht. Julius Anker — Immobilien SchlUterstrafle 81. — C1 6337 und 6986 Zur Auftrassfinanzieruns eines ges. gesell. Artikels der Bekleidungs-Branche, Patent angemeldet, schnell entschlossener Geldmann mit40-50 Mille gesucht Grosse, sofort lieferbare Aufträge vorhanden. Weitgehendste Sicherheit. - Unterbringungsmöglichkeit im Betriebe zu angemessenem Salär ausserdem vorhanden. - Angebote unter M. 3786 befördert C.-V.-Zeitung, Berlin W. 15. Nachweis und Beschaffung von Existenzen in Italien, bestehenden und zu gründenden, in Landwirtschaft, Geflügelzucht, Handel und Gewerbe nach genauen örtlichen Feststellungen. Anfragen unt. H. J2783 an C.-V.-Zeitung, Berlin W 15. Junggeselle, Ende 50, kerngesund, Frontsoldat, vermögend, wünscht Beteiligung ->,.>> Uebernahme. Bevorzugt KursE-Weiss-WolIwarenbranebe oder ausdehnungsffiblge Pension. Ausführliche Angebote unt. HOL. 3696 anC.-V.-Zeltung,Bln.W.15. Anzeigenschluß Dienstag 5§ M/etden fesudti 1 Guts-Inspektor, der alle fachlichen Kennfnisse besitzen muss, die zur Leitung eines Gutes befähigen 1 Meister für die Lehrwerkstätte Maschinenschlosserei 1 Meister für die Lehrwerkstätte Tischlerei 1 Hauswirtschafts - Leiterin zur Ausbildung von Mädchen in der Hauswirtschaft 2 Lehrer oder Lehrerinnen für Englisch, Spanisch und Portugiesisch 1 Gärtner Ausführliche Bewerbungenmit Lebenslauf und Zeugnisabschriften sind zu richten an die Jüdische Auswanderungs-Schule Geschäftsstelle Dr. Bruno Sommerfeld B erlin Chorlottenb urg 5, Knobelsdorffstr. 13 Das groffe Spezialhaus ' für gediegene, modische Kleidung Ifletersdorffi Rudolf BRESLAU*OHLAUERSTR. SCHUHBRÜCKE Falken-Kaffee immer gut! 9 Pfund portofrei. Jos. Falk, Hamm (Westf.) Möbel - Einrichtungshaus FECHHER & PREIDEL BerlinC, Memhardstr.20, (Alexanderplatz) Seit mehr als 3 Jahrzehnten bekannt für solide und geschmackvolle Einrichtungen MÖBEL FÜR INLAND UND AUSLAND Paris 65- Prag.km. 22.so sowie alle anderen Belsen. Reisebüro Passauer 'Str. 38, B 4, 1680. In gutem, gepflegten Hanse bei seriösem kinderlosen Ehepaar in mittelgrosser Stadt Stiddeutschlands findet alleinstehende Dame aus guter Familie behagliches Heim mit allen Bequemlichkeiten. Briefe unter Hi. 3787, C.-V.-Zeitung, Berlin W 15. Vermietungen Mühl. Zimmer zu vermieten ohne Komfort. Nähe Schloßpark Charlottenburg. Kwaskowskl, Cliarlottenburg, Magazinstr. 11. 2f enlf riger Laden in der Französischen Str., mit Zimmer und Küche, insgesamt 85 Qm, sehr günstig zu vermieten. Näheres: J 1 Bismarck 7095. Mietsgesuche 31/s Zimmer Komfortwohnung, Nähe Hohenzollernplatz,von Ehepaar per 1. April gesucht. Offerten mit Preisangaben 41 r. .V .Toifnntr Dovlin W 11t Die C.-V.-Zeitung ist das Blatt der jüdischen Familie ^fiuihhai^ r.'.i Berlln-Schoneberg < :Grunewaldstra6e 43, Ecke Münch KAUFHAUS R. & S. MOSES BERLIN N 65 Am Weddingplatz ^Privat-Mittagstisch im Lehrhaushalt Monatlich M. 25.— Hanna Loewe / Berlin-Halensee Schweidnitzerstr. 7, Grths. Harmonikas Größtes Lager jeder Ausführung und Preislage. Alle Instrumente aneh gegen Teilzahlung! Verlangen Sie kostenlos Prosp. C min Mönchen 6, Neuhauserstr. 50 i Suche i JUWELEN! Gold— Silbersachen auch Verkauf in Gelegenheitskäufen KELLNER, KÖLN mmmam Kämmergasse 27 I skäufen I »inJ Garantiert reines Gänseschmalz in 5 u. 8V2-Pfd.-Dosen per Pfd. M. 2.20 la Stopfgans-Uesen „ „ M.2.20 la Stopfgans-Hautfett „ „ M. 1.80 la GSnsegrieben ., „ M.3.— in 9-Pfd.-Paketen geg.Nachn. ah Berlin versendet in bester Qualität Alfons Jlaner. (m. d. j. g.) Berlin 0 34, Frankfurter Allee 357. Tel. E. 9, 0526. Heiratsanzeigen Mädchen, 27 Dahre 10 Mille Mitgift, sucht möglichst Kapital.-Zertlflkat. Off. I,. 3807, C.-V.-Zeltung,Berlin W15. Dame 50, vermögend, wünscht Bekannt« Schaft zweAs Heirat T.2792,C.-V.-Zeitung, Berlin W 15. dos jqüU Bück Mac Callum, Englisch lernen ein Vergnügen Hadesy-Sigismund, Englisch für Mediziner .. Mehr Kunden durch Englisch . . Rilke, Briefe aus Muzot .... Hofmannsthal, Briefe 1890/1901 . Sieburg, Gott in Frankreich . . . „ Robespierre. Seidlitz, Leonardo da Vinci . . . Waetzoldt, Dürer und seine Zeit . Kandt, Caput Nili. Empfindsame Reise zu den Quellen des Nils. Volksausgabe . . . . . Samter, Das Erdbeben.kart. Wischnitzer, Die luden in der Welt, Gegenwart und Geschichte des Judentums in allen Ländern ...... kart. 5.50, geb. Maybaum, Parteibefreites Judentum, lehrende Führung u. priesterliche Gemeinschaft kart. Bin Gorion, Das siebenfache Licht: Ein Lesebuch ... 5.60 5.60 1.25 7.00 8.00 5.90 6.80 4.80 4.80 4.80 0,95 6.80 2.00 4.80 liefert Philo Verlag und Buchhandlung Berlin W15, Pariser Straße 44

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.