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Alt-Prager Almanach · 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 47

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Alt-Prager Almanach
Volume
1926
Date
1926-01-01
Page
Seite 47 (sequence 47)
Language
German
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Verteidigungsanstalten der Grafschaft Tyrol in dem kritischen Zeitpunkte des Jahres 1796". An der Spitze des Heftes aber stehn „einige Berichtigungen des Jahrbuchs der Tonkunst von Wien und Prag, im von Schönfeldischen Verlage". In diesen „Berichtigungen" wendet sich der ebenfalls ungenannt sein wollende Verfasser auf das schärfste gegen das Jahrbuch, soweit es sich auf Prag bezieht, weil es in seiner registermäßigen Namensaufzählung den Zweck, ein Jahrbuch zu sein, ganz verfehle. Von einer getreuen Schilderung des Zustandes, der Veränderungen und Begebenheiten der Musik sei da auch nicht eine Spur. „Wir erhalten keine Vorstellung von dem Zustande und dem Grade der Vollkommenheit der Musik, und auch die Verzeichnisse der Tonkünstler sind so mangelhaft, daß es jedem auf der Stelle auffällt." Der Opponent zählt nun eine ganze Reihe von Namen auf, die er vermißt: einen Klavierspieler Johann Rösler, einen Josef Reeger, Doktor der Rechte, „der das Fortepiano mit sehr viel Fertigkeit spielt"; „selbst das Violoncello behandelt er beim Akkompagnement mit Akkuratesse" (er ist später bekannt geworden als einer der Anwälte Beethovens in dem Prozesse gegen die Kinsky'sehen Erben, sein Name wurde in dem Brief Beethovens ddto Wien 18. Dezember 1813 falsch als Beyer gelesen, einen Rechtsanwalt Beyer gab es um diese Zeit in Prag nicht), einen Violinisten Josef Kutschera, „Hörer der Rechte, ein vortreffliches musikalisches Talent", einen Anton Riem, „Livereebedienter in den gräflich Michael Kaunitzischen Diensten". „Er verdient mit allem Rechte Meister im Violinspiel genannt zu werden; ich weiß nicht, ob in Prag jemand, unsern Wenzel Prautmer ausgenommen, einen bessern, lieblichem Ton und eine so richtige Intonation hat." Bei der heutigen auf die Wie- 47

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