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Bar Kochba · 1926-12-01 · 8 (1.12.1926) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bar Kochba
Volume
1926-1927
Issue
8 (1.12.1926)
Date
1926-12-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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zu bringen, daß wir ihnen, die nach Sport, Kraft und Gesundheit lechzen, dieses, ihr Wollen ermöglichen. Denn Sport verschafft Freude, Erholung; Sport stärkt den Körper, erhält die Gesundheit. Freude, Kraft, Gesundheit aber sind äußerst wichtige Faktoren bei dem Aufbau Erez-Israels. Unseren Brüdern Freude, Kraft, Gesundheit zu geben, ist Sinn und Zweck des Haifafonds. Sportplätze anzulegen, Geräte zu beschaffen, das sind erste Aufgaben des Keren-Hamigraschim. Der deutsche Kreis des Makkabi-Weltverbands hat die Verpflichtung übernommen, die Jugend von Haifa und Umgehung in die Lage zu setzen, Leibesübungen zu treiben. Und dieser unserer Aufgabe müssen wir vollkommen gerecht werden, müssen unseren Stolz darein setzen, aktiv an der Regeneration mitzuarbeiten. Manches ist schon getan, aber vieles bleibt noch zu tun. Das Ergebnis eines Sammeljahres mit 150 Mark für den Frankfurter Verein ist geradezu beschämend. Dieise Summe kann ohne Anstrengung verfünffacht werden. Wir müssen Schluß machen mit dem phrasenhaften Redeschwulst unserer ideologischen Einstellung, wir müssen zeigen, daß wir gewillt sind, an der Spitze der deutschen Kreisvereine zu stehen. Der Haifafonds bezieht seine Gelder aus der Pfennigsammlung eines jeden Zusammenseins. Bei keinem Zusammensein im Heim darf die Protektoratbüchse vergessen werden. Jeder kann und muß ein paar Pfennige geben! Jeder kann und muß geben für die körperliche Renaissance des jüd. Volkes in Erez-Istrael! Jeder kann und muß geben für die lebenden Helden -einer großen Aufgabe, der größten des Galuth. Ernst Hamburger. Buchbesprechung. Die Messiasbraut von S. S c h a c Ii n o w i t z. 1924. Hermon-Verlag. 434 Seiten. In diesem, seinem neuesten Werk, führt uns Schachnowitz in die erregtesten, aufwühlendsten Zeiten des Goluth, in die Sabbatei Zewibewegung, ein. Scbachnowitz zeichnet uns mit Meisterhand die ganze bunte Vielgestaltigkeit im Judentum des 17. Jahrhunderts, in dem sich besonders die umstrittene, rätselhafte Gestalt des „falschen Messias" abhebt. Das Buch läßt völlig neue Gesichtspunkte auftauchen. Sabbatei Zewi erscheint in einem bis jetzt noch nicht gekannten Licht, unter dem betrachtet, -wir viele seiner Handlungen verstehen können. In Summa: Packend, fesselnd und belehrend. Eine Neuerscheinung auf dem. Markte der jüdischen Belletristik, die Beachtung und Verbreitung verdient. st. Leibesübungen bei den Juden. Dr. S ü ß m a n n Muntne r. Berlin 1926. Preis Mk. 1.— Diese Broschüre, nett ausgestattet, ist ein Auszug aus dem gleichnamigen Werk des Verfassers, das demnächst erscheinen soll. Das Schriftchen ist eine gut durchgeführte historische Betrachtung der Leibesübungen bezw. des Sportes bei den Juden, vom frühesten biblischen Alter bis auf die neueste Zeit. Mit viel Quellenmaterial ausgerüstet, zeugt die Broschüre von dem großen Fleiß des Verfassers, der auch so manchen Lapsus entschuldigt. (Es ist doch nicht angängig, aus dem Kampf Jakobs mit dem Engel das Ringen als eine „Meisterübung des Jakob" herleiten zu wollen. Aehnlich verhält es sich mit den Zitaten und Anführungen in bezug auf das Stemmen, Gewichtsheben und Ballspiel.) Trotz alledem eine verdienstvolle Schrift, Vorbote des ersten, hoffentlich auch bedeutsamen, Buches auf dem Gebiete des jüdischen Sports und seiner Geschichte, auf dessen baldiges Erscheinen der Referent sich freut. Bar KOdilia, Frankfurt am raain Büro und Heim Seilerstraße 35, Bürostunden 5V2— Th Uhr Zukünftige Sportereignisse. Am Sonntag, den 19. Dezember, veranstalten wir im Stadtwald eine Sdinifyeljagd' Schnitzeljagd! Mit diesem Wort ist eigentlich schon gesagt, um was es sich handelt. Ein paar Läufer, die Füchse, streuen mit Papierschnitzeln im Walde eine Spur, die von den übrigen Läufern, der Meute, verfolgt werden muß. Besonders interessant wird dieses Spiel dadurch, daß es den Füchsen gestattet ist, einzelne Abzweigungen zu machen und diese aufhören zu lassen, während nur eine Spur durchgeführt werden muß. Die Schnitzeljagd ist kein Wettkampf, daher ist auch dem langsamsten Läufer Gelegenheit geboten, daran teilzunehmen.. Wir erwarten an diesem Tage die Bet3iligung aller Mitglieder, auch der Handballer, da an diesem Sonntag keine Spiele stattfinden. Von den weiteren Veranstaltungen, die wir für diesen Winter planen, können wir Euch schon jetzt einige verraten. Ende Januar werden wir einen Waldlaufklubkampf austragen, der in vielen Sonderwettbewerben und Klassen für Damen, Jugendliche und Schüler ausgeschrieben wird. Wenn Ihr Aussicht auf Erfolg haben wollt, müßt Ihr jetzt anfangen, regelmäßig zu trainieren. Die Ausschreibungen werden in der Januar-Nummer veröffentlicht. — Den Höhepunkt der Saison wird ein gemeinsames Halleutraining aller Abteilungen bilden. Mit dieser größeren Werbeveranstaltung wollen wir den Freunden unseres Vereins unsere Trainingsmethoden zeigen und neue Förderer werben. Alle Mitglieder müssen an diesem Fest mitarbeiten und teilnehmen. Die Teilnahme wird aber nur dem möglich sein, der pünktlich zum Hallentraining gekommen ist und fleißig geübt hat. — Wir sind überzeugt, daß die erste Schnitzeljagd den Teilnehmern viel Spaß und Freude machen wird, und wir werden daher als Abschluß der Wintersaison eine zweite Schnitzeljagd veranstalten. Der Sportwart: Fritz Simon. Heim. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, daß jeden Mittwochabend pünktlich 8H Uhr im Heim Vorträge aus allen Wissensgebieten stattfinden. Die Referate für die nächsten Mittwochabende haben übernommen: die Herren Dr. Franz Mayer, Dr. Paul Arnsberg, Zahnarzt Low und Paul Katzenstein. Der Vorstand. Heimfonds. Durch frdl. Vermittlung von Fritz Schneemann. . M. 6.80 Siegm. Neuberger Gegenstände im Werte von . . M. 5.— Kurt Oestreicher „ „ „ „ . . M. 5.— Manny Hichenberg „ „ „ „ . . M. 3.— Oscar Katzenstein „ „ „ „ . . M. 3.— Ernst Katzenstein „ „ - „ „ . . M. 2.— M. Wiesengrund Abonnement „F.-JST.-Sport" . . . M. 9.— Jacobi 6 Stühle, Abonnement „Jüd. Rundschau". Vereins-Kalender. Aenderungen sind im Aushängekasten Drogerie Schneemann und Konditorei Freimark ersichtlich. Leichtathletik. Herren: Hallentraining Montag 8—10 Ostend-Mittelschule, Hanauer Landstr. Leiter: Fritz Simon. Waldläufe

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