Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 17 (1930)
- Issue
- 50 (12.12.1930)
- Date
- 1930-12-12
- Page
- Seite 722 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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722 Das Jüdische Echo Nr. 50 Anski-Gedächtnisfeier anläßlich seines 10jährigen Todestages. Gäste herzlich willkommen. Jiddischer Kurs. Donnerstag, 18. Dezember, 20.30 Uhr. Jugendheim. Gesamtausschuß der Ostjuden. Familie B. Goldberg gratuliert Herrn und Frau Sig. Schapira herzlichst zum Töchterchen und Herrn und Frau Schapira zum ersten Enkel, Herrn und Frau Z. Spielmann zur Silbernen Hochzeit 2.—; Familie- A. Strumpf zur Verlobung Dr. Rosner u. Freilich 1.—. Zionistische Ortsgruppe Nürnberg-Fürth. Am Donnertag, dem 4. Dezember, sprach in unserer Ortsgruppe Frau Martha Farntrog über: „Die Lektüre der jüdischen Jugend“, ein, gerade vor dem Chanukkahfest, für unsere Eltern und Erzieher wichtiges Thema. Frau Farntrog, die aus dem reichen Schatz ihrer Erziehungspraxis schöpfte, und die vorhandene, besonders die jüdische, Jugendliteratur einer kritischen Würdigung unterzog, konnte den Anwesenden wertvolle Anregungen hinsichtlich der Lektüre für unsere Jugend, übermitteln. Herr Dr. J. Bamberger ergänzte die Ausführungen Frau Farntrogs und sprach sich, im Gegensatz zur Referentin, dahingehend aus, daß man den Kindern nicht nur ausgewählte Lektüre in die Hand geben dürfe, da man Kinder nicht hermetisch von der Außenwelt abschließen könne. Es gelte vielmehr, unseren Kindern durch vernünftige Erziehung frühzeitig das Rüstzeug mit auf den Weg zu geben, das sie befähige, auch Bücher, die negative Wirkungen ausüben, ohne Schaden zu nehmen, lesen zu können. Frl. Ida Dormitzer hatte die Freundlichkeit, aus ihrem Buchladen die besten und schönsten Werke der jüdischen Jugendliteratur auszustellen. Die Leitung der Veranstaltung lag in den Händen des Herrn R.-A. F e i 1 c h e n f e 1 d. Es sei auch an dieser Stelle allen Beteiligten nochmals gedankt. Zionistischer Jugendkreis Nürnberg. Unser nächster Diskussionsabend findet am Montag, dem 15. Dezember 1930, abends halb 9 Uhr, im Parterrezimmer der Israelitischen Kultusgemeinde, Neuegasse 12, statt. Herr Dr. Stefan Löwengart wird über das Thema: „Nationalismus und Internationalismus“ referieren. Um pünktliches Erscheinen wird gebeten. Geschäftliches Wie sich die rituelle Küche leichter führen läßt Durch die Trennung in milchige und fleischige Küche wird die Fettfrage im rituellen Haushalt zu einem besonders schwierigen Kapitel. Sowohl die Mandelmilch-Margarine Tomor als auch Palmin Koscher, das löOprozentige Kokosfett, bringen große Erleichterung in den Haushalt. Tomor ist fleischig und milchig zu gebrauchen, erfreut sich daher als Brotaufstrich unter Fleischbelag ebenso wie zum Kuchenbacken großer Beliebtheit. Palmin Koscher wird wegen seiner außergewöhnlichen Reinheit und leichten Bekömmlichkeit gern verwendet, und zwar besonders dort, wo es auf große Ausgiebigkeit ankommt. Erfahrene Hausfrauen behaupten, daß ihnen beide Fette unentbehrlich sind. Keren Kajemeth Lejisrael Jüdischer Nationalfonds Postscheck-Konto München 10442, Nürnberg 24565 Fernsprecher München 297449, Nürnberg 21912 Zentrale für Deutschland! Berlin W 15 Meinekestraße 10 Münchener Spendenausweis Nr. 10 vom 2. bis 9. Dezember 1930 Goldenes Buch Zionistische Ortsgruppe München: In Ausführung der Resolution des Jungzionistischen Arbeitskreises spenden (1. Ausweis): Dr. J. Emrich 15.—; Max Kalter 10.—; Isa Straus 6.—; Fritz Weißbarth 5.—; Camilla Hohenberger 6.—; N. N. 5.—; Jetty Blau 3.—■; Elly Schwarz 3.—; Mirjam Philipsohn 2.—; Lisa Jakoby 2.—; Fritz Rosenthal —.70 56.70. Sonderaktion der Aktivitas der V.J.St. „Jordania“ im K.J.V., München 135.—. Herr und Frau Lichtenauer gratuliert Familie Schachno zur Verlobung ihrer Tochter 2.—: Herr und Frau Justizrat Dr. E. Straus desgl. 3.—; Herr und Frau Dr. Julius Siegel desgl. 2.—; Herr und Frau Dr. J. Schäler desgl. 2.—; Herr und Frau Dr. M. J. Gutmann desgl. 3.—; Herr und Frau Bernhard Lustig desgl. 3.—; Herr und Frau Dr. Heinr. Feuchtwanger desgl. 2.—; Herr und Frau Dr. Albert Weihl desgl. 2.—; Dr. Berthold Weiß desgl. 2.—; Herr und Frau Max Landmann desgl. 3.—: Herr und Frau Gottfried Hirsch desgl. 1.—; Schl. Monheit desgl. 1.—; Paul Grünbaum und Frau desgl. L—; dieselben gratulieren Herrn und Frau Z. Spielmann zur Silberhochzeit und zur Verlobung Freylich-Dr. Rosner 3.—; Jakob Reich grat. Farn. Schachno zur Verlobung ihrer Tochter 2.—; Herr und Frau Jakob Kluger grat. zur Verlobung Schachno-Neu, zur Verlobung Ferylich-Dr. Rosner und Herrn und Frau Z. Spielmann zur Silberhochzeit 2.— 34.— 225.70. Sarah Reich s. A.-G a r t e n : Jakob Reich grat. Herrn und Frau Z. Spielmann zur Silberhochzeit und pflanzt auf ihren Namen einen Ölbaum 6.—. Spendenbuch: Aus einem freudigen Anlaß N. N. 5.—. Allgemeine Spenden: Familie H. Goldner anläßl. der glücklichen Überfahrt ihrer Tochter Fränzi nach Amerika 2.—. Die Geburt eines gesunden, kräftigen Stammhalters zeigen hocherfreut an JONAS SAPOSCHNIK und FRAU LUBA geb. BOGOPOLSKI München, 7. Dezember 1930 Ganghoferstr. 44 z. Zt. Frauenklinik HEIRAT oder EINHEIRAT. Seriöser, gebildeter Kaufmann, 291/2 Jahre, mittelgroß, in Stuttgart ansäßig, wünscht mit hübscher, lieben, vermögenden Dame in Korrespondenz zu treten zwecks späterer Heirat. Ernstgemeinte Briefe, Diskretion selbstverständlich, höflichst erbeten unter Nr. 4866 an die Anz.-Abt. dieses Blattes.