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Das jüdische Echo · 1930-07-04 · 27 (4.7.1930) · p. Seite 383

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
17 (1930)
Issue
27 (4.7.1930)
Date
1930-07-04
Page
Seite 383 (sequence 16)
Language
German
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Nr. 27 Das Jüdische Echo 383 Einstimmig wurde eine Resolution angenommen, in der über die mandatswidrige Haltung der englischen Regierung, insbesondere über die Suspendierung der Alijah, die Entrüstung ausgesprochen und an England, den Völkerbund und das Gewissen der Weltnationen appelliert wird, daß das den Juden zugefügte Unrecht bald wieder gutgemacht wird. In einer zweiten Resolution wurde gegen die Mission Simpsons, der ohne Wissen der Zionistischen Exekutive ernannt worden, ist, protestiert und dargetan, daß Simpsons Mission, die auf dem Shaw-Bericht basiert, absolut mandatswidrig ist, da das Mandat freie jüdische"Einwanderung, Begünstigung einer dichten jüdischen Ansiedlung durch die Palästinaregierung und die Mandatarmacht vorschreibt. Es. wurde auch einstimmig gegen die Zurückziehung des Palästinavisums für Jabotinsky protestiert. Mit 45 gegen 6 Stimmen bei 6 Stimmenthaltungen wurde eine Resolution angenommen, in der gegen die Tätigkeit des Brith Schalom als gegen eine Durchbrechung der nationalen Front protestiert wird. Mit großer Mehrheit wurde ein Mißtrauensantrag der Revisionisten gegen die Zionistische Exekutive abgelehnt, mit ebenso großer Mehrheit wurde eine Resolution angenommen, in der die Einberufung des Kongresses gefordert wird. Gegen die Stimmen von Hitachduth wurde beschlossen, daß die Zionisten den Tel-Chai-Fonds fördern sollen; gegen die Stimmen der Revisionisten wurde dann die allgemeine Pflicht zur Förderung des Palästina-Arbeiterfonds festgesetzt. Dem Hechaluz wurde die Sympathie aller Zionisten ausgedrückt und beschlossen, an alle Zionisten zu appellieren, die Arbeit des Hechaluz und die Hachschara gemäß den Kongreßbeschlüssen zu fördern. Jahresbeitrag der Bukarester Jüdischen Gemeinde für Keren Hajessod Bukarest, 29. Juni. (JTA.) Die Jüdische Gemeinde der Hauptstadt des rumänischen Reiches, Bukarest, nahm den von Dr. Lazar Mayersohn eingebrachten Antrag anr'von jetzt ab regelmäßig in das Jahresbudget einen Beitrag für den Keren Hajessod einzustellen. Der Antrag wurde von 25 Mitgliedern der Gemeinderepräsentanz schriftlich unterstützt, andere anwesende Mitglieder protestierten, daß man nicht auch sie aufgefordert hatte, den Antrag zu unterschreiben. Nach einer Ansprache des Präsidenten der Gemeinde, Eli Bercovici, Mitglied der Jewish Agency, wurde einstimmig beschlossen, für das Jahr 1930 100 000 Lei (2500 RM.) für den Keren Hajessod zu bewilligen und in den kommenden Jahren nach Maßgabe des Möglichen diesen Betrag zu erhöhen. Protest der Weltunion der Revisionisten gegen das Verbot der Rückkehr Jabotinskys nach Palästina London, 25. Juni. (JTA.) Das Exekutiv-Komitee der Union der Zionisten-Revisionisten veröffentlicht eine Erklärung, in der es heißt: Die Welt-Union der Zionisten-Revisionisten sieht in der Fernhaltung Jabotinskys von Palästina durch die Palästina-Regierung mehr als einen Akt der Ungerechtigkeit; die Fernhaltung eines Mannes von Jabotinskys Verdiensten von dem Lande ist ein Akt zynischer Undankbarkeit. Im übrigen bedarf das Verhalten der Palästinaregierung in diesem Falle keines weiteren Kommentars und soll ruhig der öffentlichen Mißbilligung überlassen bleiben. Einen Wag en kaufen, ohne Mercedes-Benz zu prüfen, heifjf wählen ohne Maljsfab Daimler« Benz A.*G. Personenwagenverkauf: Lastwagenverkauf und Reparaturwerk: Verkaufsstelle München Lenbachplatz 4 ■ Fernsprecher 50672, 59390 Dachauer Straffe 112 ■ Fernsprecher 63237, 63238, 63239 Leiter: Direktor Jakob Werlin

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