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Das jüdische Echo · 1930-06-13 · 24 (13.6.1930) · p. Seite 341

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
17 (1930)
Issue
24 (13.6.1930)
Date
1930-06-13
Page
Seite 341 (sequence 16)
Language
German
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Nr. 24 Das Jüdische Echo 34 1 zur Betätigung von Künstlern und Kunsthandwerkern. Besonders diese haben in der Gestaltung der im öffentlichen wie im häuslichen Gottesdienste verwendeten Geräte und Einrichtungen vielfach ein so starkes Können und einen so sicheren Geschmack bewiesen, daß ihre Arbeiten heute noch, trotz der Begrenztheit ihrer Darstellungsmittel, allgemeine Beachtung verdienen. Die Ausstellung wird im Saale der Gesellschaft „Concordia“, Prannerstraße 4, stattfinden und voraussichtlich Ende Juni eröffnet werden. SchekeJaktion 5690. Sämtliche Schekelblockinhaber werden dringend gebeten, sich in diesem Monat für die Schekelsammlung energisch einzusetzen und diese vor allem auf die Unorganisierten, besonders die zionistischen Familienangehörigen und die zahlreichen Jugendlichen auszudehnen. Die Bedeutung des Schekels scheint noch nicht in allen Kreisen richtig gewürdigt zu werden. Und deshalb muß wiederholt werden, warum die unverzügliche Aufnahme einer großzügigen Schekelpropaganda besonders in diesem Jahre, da ein Kongreß in Aussicht steht, notwendiger ist als je. Politische und nationale Bewegungen werden nicht nur nach ihrer inneren Wahrheit und der Größe ihrer Ziele gewertet. Ihr Geschick ist nicht zuletzt abhängig von der Zahl und dem Geist derer, die von ihr ergriffen sind. Wenn wir heilte unsere alte Forderung einer nationalen Wiedergeburt des jüdischen Volkes in und durch Palästina nochmals vor der Welt vertreten müssen, so müssen wir darauf hinweisen können, daß eine große Zahl von Juden hinter uns steht. Deshalb wenden wir uns an alle Zionisten. Jeder einzelne erfülle die einfachste Pflicht jedes Zionisten, er verkaufe an alle seine Bekannten, die sich positiv zum Palästinaaufbau bekennen, den Schekel. Es wird gebeten, spätestens am 30. Juni die eingenommenen Gelder und die Schekelblocks an das Ortsgruppenbüro, Herzog-Rudolf-Straße 1, abzuliefern. Zionisten kauft und verbreitet den Schekel! Vereinigung Jüdischer Akademiker. In unserer Vereinigung wird Herr Studiendirektor Dr. M. Elias, Frankfurt a' M., am Montag, dem 16. Juni, abends 7.30 Uhr, über das Thema: „Probleme jüdischer Jugend“ einen Vortrag halten. Die Veranstaltung findet im Lessingsaal, Herzog- Rudolf-Straße 1, statt. Zur Deckung der Unkosten wird ein Eintrittspreis von 50 Rpf., für Studierende und Schüler die Hälfte, erhoben. Gäste sind herzlichst willkommen. Hebräische Sprachkurse München Das Sommersemester begann am 1. Mai. In sämtlichen bestehenden Kursen werden neue Schüler aufgenommen. Zu Beginn dieses Seme- .sters entstanden zwei neue Kurse; ein Anfängerkurs und ein Grammatikkurs. Der Grammatikkurs ist in drei Stufen eingeteilt: 1. Stufe: Grundlagen der hebr. Grammatik; 2. Stufe: Wiederholung und ausführliche Behandlung des Stoffes; 3. Stufe: historische Grammatik. Besondere Aufmerksamkeit wird in diesen Kursen auf die praktischen Übungen gelegt. In diesem Semester findet ein Kurs der 1. Stufe, und zwar Donnerstag abend von 8.15 bis 9.15 Uhr statt. Die Eltern werden besonders auf die drei Elementarkurse für Kinder, die am Dienstag und Mittwoch nachmittag stattfinden, aufmerksam gemacht. Einen Wagen kaufen, ohne Mercedes-Benz zu prüfen, heiljf wählen ohne Maljsfab Daimler« Benz A.*G. Verkaufsstelle München Personenwagenverkauf: Lenbachplatz 4 ■ Fernsprecher 50672, 59390 Lastwagenverkauf und Reparaturwerk: Dachauer Strafe 112 Fernsprecher 63237, 63238, 63239 Leiter: Direktor Jakob Werlin

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