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Das jüdische Echo · 1921-11-04 · 44 (4.11.1921) · p. Seite 563

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
8 (1921)
Issue
44 (4.11.1921)
Date
1921-11-04
Page
Seite 563 (sequence 12)
Language
German
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Nr. 44 Das Jüdische Echo 563 ter Zeit bei dem bekannten Verlage J. Kauffmann in Frankfurt a. M. erschienen ist. Ihr Verfasser, der in Buchau am Federsee amtierende Rabbiner D r. Abraham Schlesinger, hat schon in den letzten Jahren mehrfach unter dem Pseudonym Schear Jaschub in die öffentlichen Diskussionen der inner jüdischen Probleme eingegriffen. Seine „Einführung in den Zionismus“ zeugt wieder von einer abgeklärten Beherrschung des Stoffes, die das Buch gerade dem Außenstehenden als wertvoll erscheinen läßt. Nach einer kurzen Darstellung der Geschichte des Zionsgedankens, der nach der großen Zerstreuung nie erlosch, geht Schlesinger auf die einzelnen Formen ein, die bei der Gleichheit des Ziels sich im heutigen Zionismus herausgebiildet haben. Der Herzische Zionismus, der nur den Weg diplomatischer Verhandlung zur Erlangung des Judenlandes kannte, wurde abgelöst von der Richtung, die auf Grund praktischer Aufbauarbeit dem Judentum Boden in der alten Heimat gewinnen wollte. Diese als „allgemeiner Volkszionismus“ vom Verfasser bezeichnete grundlegende Auffassung, die als „Kulturzionismus“ ihr wesentliches Programm in der inneren Vorbereitung des Volkes auf seine säkulare Aufgabe sah, wird in ihren einzelnen, oft nur geringfügigen Unterschieden dargestellt. Was die Debatten der letzten Jahre erfüllte und die Klärung der Geister hervorrief, was unserer Jugend den Weg wies, wird in meisterhafter Weise in klare Form gegossen. Nach der Behandlung des Misrachi, der Poale- Zion und des Hapoel-haza'ir wird die gegenwärtige Hauptform und im Ergebnis die Einheit des modernen Zionismus zusammenfassend vor Augen geführt. Ein Anhang mit den Einzelprogrammen und wichtigen Dokumenten gibt eine willkommene Handhabe, die von Schlesinger geschilderte Entwicklung im Zionismus auf ihre Beweiskraft zu prüfen. Die klare, flüssige Form der Behandlung wird der Schrift viele Freunde werben. Die bekannte Veriagshandlung hat für eine ansprechende Ausstattung des Buches gesorgt und man kann ihr nur Dank wissen, daß sie auch zur Verbreitung der zionistischen Gedanken beigetragen hat. Theo Harburger Gemeindenu.Vereins-Echo Winterprogramm der Zionistischen Ortsgruppe Nürnberg-Fürth. In dem Vortragszyklus der Ortsgruppe Nürnberg-Fürth sprechen am 22. Dezember 1921 Herr Dr. Ludwig Mayer über „Die Bevölkerung Palästinas und die Araberfrage“ und am 12. Januar 1922 Herr Dr. Geßner über „Die Geschichte der jüdischen Kolonisation“. Bibliothek und Lesesaal der jüdischen Gemeinde München. Der Lesesaal ist geöffnet Sonntag von 10—12 Uhr, Montag bis Donnerstag von 9—12 und 2—7 Uhr, Freitag von 9—12 und 2—4 Uhr, Samstag von 2—6 Uhr. Von Anfang November wird ferner am Freitag der Lesesaal nach dem Hauptgottesdienst bis abends 10 Uhr geöffnet sein. Ausleiihestunden Montag bis Donnerstag von 5 bis 7 Uhr, Sonntag von 10—12 Uhr. Spendenausweis Münchner Spendenausweis. Nationalfonds: N. F.-Büchse von Satanowa 65.80, Samuel Weiß-Augsburg 150.—, J. F. Matnas Jad 5.—. K.J.V.er Hain: Dr. B. Weiß-München pflanzt auf den Namen seines verstorb. Vaters 6 B. 150.—. Hedwig Friedmann-Garten: Theodor Friedmann anl. der Jahrzeit für seine unvergeßliche Mutter 4 B. 100.—. Gesamtausschuß der Ostjuden. Hermann Spatz und Frau, Bad Aibling, danken den Familien J. Hebenstreit, Maier Engelhard, L. Bernstein und Schwarzwald für freundliche Aufnahme während der Feiertage und Aufmerksamkeit anläßlich der Barmizwah ihres Sohnes 20.—. MARGA TEIG SIEGFRIED SCHÖNMANN Dresden München Im Oktober 1921 Musikstudierender sucht Klavier zup Miete ev. zum Üben. Angebote an Günther 'WolfSohn, Bayerstraße 15/1 Studentin (med.) sucht für Mitte November möbliertes Zimmer Gef. Angebote unter Nr. 1843 an die Exped. des „Jüdischen Echo“, Herzog Maxstraße 4. ftussiaiiungshaus I0r Wotmöeäarl Münchner Monelu. Raumkunst Rosenstr.3(Ro«ipaihaus) Frei rugängliche Ausstellung „Pa« behaaliche Heim“ Bothmerslraße 13 REGINA DAVIDSON NORBERT GITTLER Oktober 1921 / 5682 'H^fl Reichenbachstraße 12 Kind erliebes Fräulein zu einem 10 jährigen Kinde für die Nachmittagsstunden gesucht. Kenntnisse im Klavierspielen erwünscht. Vorzustellen bei Hess, Rosental 15/1. =üllllllllllillllllll!llllllllllllllllllllillillllillll!llllllllll!llllllilll!!lllllllllllllllllll||||||!lllll!llll|||i||||![c: |IDA BERGER 1 E= Glückstraße 9 ee Damenhüte Ausführung EE ^Umarbeiten und Umfassonieren bei billigster Berechnung s|

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