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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1933-01-01 · XVIII (1933) · p. Seite 339

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVIII (1933)
Date
1933-01-01
Page
Seite 339 (sequence 345)
Language
German
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IRI
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339 Es bestand der Eindruck, daß es dem gemeinsamen Zweck nützen würde, wenn sowohl das verfügbare Informationsmaterial .als auch, die zu seiner Beschaffung verwendeten Kräfte koordiniert und womügiieh zuzusammengeschlossen werden könnten, ohne jedoch die Autonomie jeder Organisation zu beeinträchtigen. Als Ergebnis mehrerer Besprechungen konnte ein gewisses Maß von Koordination erreicht werden, wenn auch bisher eine vollständige „Zusammenlegung': nicht durchgesetzt wurde. Auf einem Arbeitsgebiet hingegen konnte ein Zentralapparat für die Beschaffung und Erteilung von Informationen errichtet werden, nämlich in Bezug auf landwirtschaftliche Böden und CitruspflanzUrigen. Mit Hilfe und Beistand des Wirtschaftsdepartements vereinigten sich alle Auskunftbüros für dieses Gebiet und errichteten ein Zentralbüro bei der palästinensischen Stelle des AEC, von der die gesamte Tätigkeit auf diesem Gebiet kontrolliert wird. Dies war die erste organisierte Aktion gegen das Übel der Bodenspekulation und die Ausbeutung uninformierter Kapitalisten. Programm für die Zukunft. Soweit man über künftige Entwicklungen urteilen kann, besteht größte Wahrscheinlichkeit, daß die Bewegung der Privatinitiative und Investition in Palästina., vorbehaltlich gewisser Schwankungen, noch für lange Zeit im Anwachsen sein wird. Es ist von überragender Bedeutung, daß die Fähigkeit der Exekutive zur Förderung und Regulierung dieser Bewegung nicht eingeengt, sondern im Gegenteil ermutigt und mit allen Mitteln gefördert werde. Unter den Aufgaben, die das Departement noch übernehmen soll und kann, wenn es einen entsprechenden Beamtenstab und budgetäre Mittel erhält, sind die Folgenden: 1. Aufstellung eines Wirtschaftsplans für Palästinadurch eine Kommission von Sachverständigen Unter Mitarbeit der bestehenden Wirtschafts- und Kolonisationsinstitutionen. 2. Die Errichtung von Paiästmfi-Wirtschaftsbüros in allen Hauptzentren der Diaspora zur Organisierung1, Leitung und Regulierung des Kapitals'troms nach Palästina, analog den Palästinaämtern, die der Leitung des Einwandeirersitroms dienen. 3. Die Schaffung besonderer, für rasche und geregelte Entwicklung nötiger Finanzinstifeute, unter anderem: a) Einer erweiterten Bodengesellschaft zur Zentralisierung und Regelung des Bodenerwerbs für Privatzwecke: b) Eines Instituts für industrielle Entwicklung sowohl zur Förderung entstehender Industrien, wie zur Erteilung langfristiger Kredite an bereits be stehende; c) Eines Investment Trust zur Schaffung eines Marktes für gute palästinensische Papiere, zwecks Mobilisierung von Anlagekapital!. , Die Liste könnte erheblich erweitert werden, wenn die Jewish Agency die nötigen Mittel besäße. Wenn die Jewish Agency nicht ernstlich daran geht, die durch die neue Welle der Mittelstandseinwanderung und das Streben nach Investition in Palästina entstandenen Probleme und Möglichkeiten in ihre Hände zu nehmen, ist sie in dringender Gefahr, zurückzufallen und in eine Stellung der Bedeutungslosigkeit für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes gedrängt zu werden.

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