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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1933-01-01 · XVIII (1933) · p. Seite 319

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVIII (1933)
Date
1933-01-01
Page
Seite 319 (sequence 325)
Language
German
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IRI
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319 (Störungen der Bewässerung) gediehen die Luzernefelder vorzüglich und erreichten im Laufe des Jahres 24 Ernten und einen Durchschnittsertrag *vfc>n 4 bis 6 Tonnen Grünheu pro Dunam und Jahr und 600 bis 800 kg Heu bei jedem Schnitt. 39. Viehzucht. a) Der Kampf gegen infektiösen Abortus: Der Instructions dienst widmete dem Kampf gegen diese schwere Krankheit viel Zeit und konzentrierte seine Kräfte auf den Versuch, die Ställe der Siedlungen von ihr zu befreien. Nachdem das Regierungslaboratorium die infizierten Kühe durch bakteriologische Untersuchung festgestellt hatten, taten wir unser Möglichstes, um den Stall einer jeder einzelnen Siedlung von dieser Krankheit zu befreien, indem wir darauf drängten, daß die befallenen Kühe verkauft oder in Spezialställen isoliert wurden. Wir können den erzieltenf Erfolg mit Befriedigung feststellen. Es ist bemerkenswert, daß der Milchertrag der Kwuza Merchavia, trotzdem sie schwer durch den infektiösen Abortus getroffen war, sich auf 3100 Liter pro Kuh jährlich beläuft. b) Steigerung des Milch-Durchschnitsertrages: In den beiden letzten Jahren stieg der Durchschniittiseirtrag an Milch pro Kuh stufenweise. Hunderte von Kühen erreichten den Jahresdurchschnitt von 3500 bis 3900 Litern. Auch der Fettgehalt steigt dank geeigneter Ernährung und regelmäßigem Melken. c) Fütterung von Kälbern mit abgerahmter Milch: Die Notwendigkeit, die überschüssige Magermilch an Ort und Stelle zu verbrauchen, veranlaßte die Siedler, Schlachtkälber aufzuziehen, und die Ergebnisse waren sehr zufriedenstellend. Das vom Instruktionsdienst durchgeführte Experiment wurde in der Publikation „Jedioth" veröffentlicht. d) Versuchsweise Aufzucht von Stieren in Ginegar: Im Jahre 1932 wurden Versuche mit der Aufzucht von Stierkälbern gemacht und die Ergebnisse waren befriedigend. Ginegar lieferte einige Jungstiere für die Herden des Landes. Diese Bemühungen, die der Farm neue Einnahmsquellen geben können, sollten fortgesetzt werden. e) Veröffentlichung' der Ergebnisse von Milchuntersuchungen: Der Instruktionsdienst begann die Ergebnisse seiner mehrjährigen Milchuntersuchungen in den Farmen zu publizieren und die ersten Mitteilungen wurden in seinem Organ „Jedioth" veröffentlicht. Sie enthalten wertvolles Material zur Lösung der Viehzuchtfrage in Palästina und werden als Grundlage für das vorbereitete Herdebuch dienen. f) Ankauf ausländischer Stiere: Der Mangel an reinrassigen Stieren in Palästina zwang die Siedler, wiederum den holländischen Markt aufzusuchen. Der Ankauf und Transport der Stiere nach Palästina wurde durch einen mit diesem Arbeitszweig betrauten Instruktor des Instruktionsdienstes zur Zufriedenheit der Siedler durchgeführt. 40. Geflügel. Dieser Zweig machte weitere Fortschritte und der Wert der Verkäufe seitens der mit der Tnuva verbundenen Wirtschaften (ohne Einbeziehung der von den Wirtschaften selbst verbrauchten Eier und Geflügel) belief sich im letzten Jahr auf £P 27.500. Wir erreichten diese Stufe durch strenge Auswahl, rationelle Fütterung, Bau guter Geflügel-

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