Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVIII (1933)
- Date
- 1933-01-01
- Page
- Seite 318 (sequence 324)
- Language
- German
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318 e) Vergleich zwischen gemischter und gleichförmiger Düngung: In den. letzten Jahren empfahlen die Kaufleute die Vorteile gemischter Düngemittel, die beim Transport und der Anwendung Ersparnisse ermöglichen. Der Instruktionsdienst untersuchte den Wert dieser Düngungsart im Vergleich zu gleichförmiger Düngung und die Ergebnisse waren folgende (Erträge pro Dunam in kg): Ungedüngt Ammoniak und Superphosphat gesondert Gemischt 142 181 178 116 143 159 B......... 83 163 127 Die Ergebnisse zeigen, daß die gemischten Düngungsmittel den gleichförmigen in keiner Weise nachstehen. f) Weizenheu: Aus Furcht vor den Mäusen mähten 1931 viele Siedler große Flächen, die mit Weizen in grünem Zustand bestanden waren; nachdem er getrocknet war, betrug die Ernte 200 bis 350 kg Heu pro Duniam. Dieses Heu würde auf seinen Nährwert hin untersucht. Von Kfar Jecheskel, En Charod, Gewath, Chefzibah, Ginegar und Misra wurden Proben genommen und nach dem Reifegrad in drei Klassen geteilt. Die Ergebnisse wurden in den „Jedioth" veröffentlicht; sie zeigen, daß dieses Heu in seiner Zusammensetzung dem englischen „Key Grass"- Heu ähnelt, das als hochwertig gilt. g) Der Kampf gegen die Mäuse: Nach den energischen Maßnahmen gegen die im ersten Teil des Jahres 1932 aufgetretene Mäuseplage kam die Bewegung der Mäuse zu völligem Stilstand und die Felder erholten sich wieder. Anfangs 1933 jedoch wurden wiederum Herde der Mäuseplage in Emek, insbesondere in der Nähe des Kischon, festgestellt. Daher war es notwendig, auch in diesem Jahr auf der Hut zu sein, um gelegentliches Auftreten zu bekämpfen und zu verhindern, daß die Plage große Ausmaße annahm;. Im Dezember 1932 wurden rund 600 bis 800 kg Zelio auf 42.000 Dunam und 900 Gaspatronen auf bewässerten Futterfeldern ausgelegt. 38. Bewässertes Futter. Die mit Futterpflanzen bebaute Fläche in den jüdischen Siedlungen wurde schrittweise in erheblichem Maß vergrößert. Insbesondere muß mit großer Genugtuung auf die rasche Ausdehnung der Luzernefelder in den Farmen des Nuris-Bloeks! und des Jordantales hingewiesen werden. Diese Felder stehen jetzt in ihrem fünften Jahr (Dagania und Beth Alfa) und bringen dauernd gute Erträge. Im Herbst 1932 erreichte die mit Luzerne bestellte Fläche 700 Dunam und im letzten Frühjahr wurden weitere Felder angebaut. Diese Futterfelder bringen den Siedlungen in Nuris und im Jordantal, die in diesem Jahre durch die Dürre schwer heimgesucht sind, großen Nutzen. Auf leichtem Boden (Magdiel) wurden die Versuche mit Luzerneanbau mit sehr befriedigenden Ergebnissen beendet. Trotz Schwierigkeiten