Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVIII (1933)
- Date
- 1933-01-01
- Page
- Seite 305 (sequence 311)
- Language
- German
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305 Balfouria (45 Familien). Gemäß dem Konsolidienmgsplan hat diese Siedlung im 'laufenden Jahr 32 Geflügelhäuser und £ 750 für Bewässerungszwecke zu erhalten. Mit dem Erhalt dieser Beträge wird die Siedlung voraussichtlich definitiv auf eigenen Füßen stehen. Die Lage der Siedlung verbessert sich langsam. Die Ziffern der Tnuva sind: Jahr Milch Milchprodukte Bier, Gemüse usw. Summe Liter Wert £ hg Wert £ £ ■£ 1930/31 ..... 42.009 487 2.117 188 63 738 1931/32 ..... 73.642 902 2.666 174 57 1,133 Merchawia-Kwuza (25 Familien). Die Siedlung wird aus der Konsolidierungsanleiho die Hauptproduktionsmittel erhalten (zweiter großer Stall, 6 Geflügelhäuser, Maschinen). Der ihr zur Verfügung stehende Boden wurde von 2200 Dunam auf 4270 Dunam erweitert. Der Rest ihres Abschlußbudgets beträgt etwa £ 1100, davon £ 500 für Wohnungen. Der Stall litt unter infektiösem Abortus», doch wurde der jährliche Ertrag vom etwa 3100 Liter pro Kuh gut aufrechterhalten und die Milchwirtschaft erlitt im Laufe des Jahres keinen Verlust. Es wurden strenge Isolierungsmaßnahmen ergriffen. Die Milchproduktion stieg von 69.632 Liter im Jahre 1928 auf 126.719 im letzten Jahre; die Eier- Produktion in der gleichen Zeit von 34.959 auf 87.556. Dank de>r guten Ernte erzielte die Kwuza im letztem Jahre einen Reinertrag von £ 788. Diese Siedlung ist die am weitesten westlich gelegene, die im laufenden Jahr unter der Trockenheit leiden wird. Der Weizenertrag wird sich nur auf etwa 10 kg pro Dunam gegenüber dem Normalertrag von 100 kg belaufen. Ein Teil der Feideir wird nicht einmal, gemäht werden. Verkaufsziffern: Jahr Milch Milchprodukte Eier, Gemüse usw. Summe Liter Wert £ ~kg Wert £ £ £ 1930/31 ..... 43.309 497 1.781 151 64 712 1931/32 ..... 71.099 865 1.663 210 54 1,129 Diese Siedlung verhandelt mit der Regierung über die Bewilligung einer Anleihe von £ 400 für Brunnenböhrung. Merchawia-Moschaw (37 Familien). Diese Siedlung hat in den letzten Jahren schwer unter der Trockenheit und der Mäuseplage gelitten und ist tief in Schulden geraten. Das wichtigste Problem ist hier die Erhöhung der für Bewässerungszwecke verfügbaren Wassermenge und für diesen Zweck wurde ein Betrag von £ 600 aus dem diesjährigen Konsolidierungsbudget zugewiesen. Ein Betrag von £ 426 wurde bewilligt, um jedem Siedler zwei gute Kühe zu geben. Die Bodenfläche wurde von 3500 Dunam auf 6250 Dunam erweitert. Damit ist die Siedlung mit Ausnahme der Hänser voll ausgerüstet. Die diesjährige Getreideernte wurde durch die Dürre nahezu vollständig vernichtet. Es lohnte nicht einmal, das Getreide zu Heu zu mähen. 23. Nuris-Block. Boden. Bis zum letzten Jahr fehlten den Nuris-Siedlungen 30 bis 50% des Bodens, den sie nach ihren Siedlungsplänen hätten erhalten sollen. Dies und die Notwendigkeit, Boden außerhalb der Trockenheitszone zu finden (Nuris und das Jordantal litten innerhalb der lletzten neun Jahre in vier Jahren, und zwar 1924, 1928, 1932, 1933, ganz oder teilweise unter Dürre, während der westliche Emek bisher kein Dürrejahr hatte), veranlaßten die Siedlungen de« Nuris-Blocks und des Jordantals, Böden im westlichen Emek zu 20'