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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1933-01-01 · XVIII (1933) · p. Seite 296

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVIII (1933)
Date
1933-01-01
Page
Seite 296 (sequence 302)
Language
German
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296 •zeigt, daß die Kartoffeln in guter Ordnung und in frischem und appetitlichem Zustand ankamen. Die erzielten Preise, die sich auf etwa 27 bis 30 Mil pro Kilogramm fob Jaffa stellten, ließen einen guten Gewinn. Die Möglichkeit künftiger Exporte dieser Frühkartoffeln nach England wurde seither wiederum durch die hohen Einfuhrzölle, die England auf fremde Kartoffeln legt, in Frage gestellt. Für die in den Siedlungen geernteten Winter- und Sommerkartof f ein besteht ein guter Inlandmarkt; der Wert der Einfuhr beträgt immer noch £P 50,000 jährlich. 16. Tomaten. Im Frühjahr 1932 sandte Dagania A eine Versuchssendung von 18 Kisten nach London, die infolge schlechter Transportbedingungen in überreifem Zustande anlangten. Der in festem Zustande angelangte Teil der Frucht wurde vom Empire Marketing Board untersucht, der berichtet, daß „die Form, das Gesamtaussehen und Aroma der gesandten Frucht sehr zufriedenstellend war und ähnliche Früchte, gut verpackt und in gutem Zustande, sich während der ersten Monate des Jahres sehr günstig verkaufen würden, da der Markt in dieser Zeit gut sei." Seit damals wurde der Export von Tomaten nach England durch die kürzlich erfolgte Erhöhung der Einfuhrzölle auf fremde Tomaten in Frage gestellt, 17. Flachs. Obgleich unsere Siedlungen beim Anbau von Flachs für Leinsaat vorzügliche Resultate erzielten, wurde die Saatfläche, die in den letzten Jahren 3000 bis 5000 Dunani betrug, im letzten Jahre wegen des starken Preisrückganges von Leinsaat auf dem Londoner Markt (von £P 16 auf £P 9.50) stark reduziert, Da dieser Preis etwa gleich dem Weizenpreis ist, war es für die Farmer zweckmäßiger, den letzteren anzubauen. 18. Infektiöser Abortus. Diese Krankheit schädigt dauernd die Herden unserer Siedlungen und die Lage wird mit großer Schwierigkeit langsam verbessert. In Chefzibah und Kirjath Anavini wurden im Sommer neue Fälle beobachtet, nachdem die Krankheit zum Stillstand gekommen zu sein schiein; strenge Isoliermaßnahmen wurden getroffen und seither sind keine neuen Fälle vorgekommen. In Misra wurde im Laufe weniger Monate so gut wie der gesamte Viehstand betroffen. Das Departement baute hier einen Isolierstall, um die erkrankten Kühe zu behandeln. Weit schwieriger ist die Situation in den vielen infizierten Ställen der Kleinbauernsiedlungen, wo eine Isolierung praktisch unmöglich ist. Li diesen Siedlungen kann die Krankheit nur ausgerottet werden, wenn die infizierten Kühe geschlachtet oder in einem Zentralstall isoliert werden. Einige Siedlungen, wie Kfar Ba.ruch und andere, wählten den ersteren Weg. Die am schwersten betroffene Siedlung ist Nahalal mit 18 Fällen. Hier wird jetzt die Möglichkeit der Isolierung erwogen. III. Maßnahmen zur wirtschaftlichen Verselbständigung der Siedlungen. 19. Konsolidierungsplan. Im Frühling 1932 bestellte die Exekutive ein aus den Herren Bawly, Skokiik, Smilansky, Wilkansky und Vitteies unter dem Vorsitz von Dr. Hexter bestehendes Fachkomitee, welches die Lage der noch zu konsolidierenden Siedlungen prüfen und der Exekutive über

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