Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVIII (1933)
- Date
- 1933-01-01
- Page
- Seite 283 (sequence 289)
- Language
- German
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283 Plantagen mit gemischter Arbeit in denselben fünf Kolonien. (Nach der Zählung Juni 1932.) Zahl der Fläche in Zahl der Zahl der Pardessim Dunam jiid. Arbeiter arab. Arbeiter Rechoboth ... . . 81 4.097 122 195 Chedera .... . . 74 4.476 163 226 Rischon Lezion . . 109 5.020 % 168 300 Petach Tikwa . . . 205 8.955 208. 499 Neß Ziona . . . . . 82 3.970^ 92 285 Summe .. . . 551 26.519 753 1505 Plantagen mit fremder Arbeit in denselben fünf Kolonien. Zahl der Flasche in Zahl der Pardessim Dunam Arbeiter Rechoboth . . . . .... 38 1338 84 .... 22 620 46 Rischon Lezion . . . . .... 48' 1034 117 Petach Tikwa . . . . .... 92 2899 224 Neß Ziona...... .... 55 1592 131 Summe ....... .... 255 7483 602 II. Die Arbeit in der Stadt. 1, Bauarbeiten. Die Bautätigkeit entwickelte sich auch in den Jahren 5692 und 5693. Die Zahl der Bauarbeiter in den Städten Ende 5692 betrug 2300 Mann und nach der Zählung der Bauarbeiter, die wir Ende Februar 1933 veranstalteten, 4000 Mann. Im Laufe der Berichtsperiode hat sich also die Zahl der Bauarbeiter in den Städten fast verdoppelt. Das Wachsen der Bautätigkeit ging Hand in Hand mit dem Wachsen der Alija. In dieser Hinsicht stand Tel Aviv in erster Linie. Im Jahre 1932 wurden in Tel Aviv 128.000 m2 verbaut, die fP 550.000 kosteten. In der ersten Hälfte 1933 stieg die Bautätigkeit noch. In dieser Periode wurden Baugesuche für eine Fläche von 135.000 m2 eingereicht, also mehr als ini ganzen Jahre 1932. Ende Februar 1933 standen 233 Häuser im Bau. Die Bautätigkeit wächst, da die Nachfrage nach Wohnungen auch heute größer ist als. die Zahl der freien Wohnungen. Es gibt im Lande Kapital, das Investitionsmöglichkeiten in Bauten sucht. Die Baubewegung stößt aber auf ernste Schwierigkeiten, da in den entsprechenden Rayons keine Bauplätze zu haben sind. Die Preise der Bauparzellen stiegen in unglaublichem Maße. Der Bau ist viel teurer geworden als eis für den Gemeinnutzen ersprießlich ist. Das einzige Mittel im Kampf gegen die Bodenspekulation ist die Beschaffung billigen Bodens. Leider wurde nicht für eine genügende Bodenreserve zur Entwicklung der Stadt gesorgt. Nur die Böden im Norden wurden im Jahre 1926, als die Bautätigkeit abflaute, erworben. Diese Böden wurden in intensivster Weise zur Errichtung volkstümlicher Wohnviertel auf Initiative ■der Zentrale für Arbeiterviertel der Arbeiterorganisation ausgenützt. Diese