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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1933-01-01 · XVIII (1933) · p. Seite 251

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVIII (1933)
Date
1933-01-01
Page
Seite 251 (sequence 257)
Language
German
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IRI
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251 wurde eine Herabsetzung der Listallationsgebühren um 50% bewilligt. In Verbindung mit der Aufstellung und Prüfung von Verteidigungsplänen für den Notfall wurde sein Rat und durch ihn die Meinung der direkt betroffenen Siedlungen gehört. Im allgemeinen kann man den Zustand der öffentlichen Sicherheit als gebessert ansehen, doch wurden immer noch einzelne Terrorakte gegen jüdische Siedler im Emek begangen. Sie hatten mit dem Mordüberfall auf die Chaluzgruppe in Jadschur im Februar 1931 begonnen und gipfelten in der Ermordung von Josef Jacobi mit seinem Sohne durch einen Bombenüberfall in Nahalal im Dezember 1932. Bezüglich jedes dieser Fälle wurden dringende Vorstellungen erhoben, und obgleich die Übeltäter in keinem dieser Fälle stellig gemacht wurden, scheint Grund zu der Annahme zu bestehen, daß bezüglich des Überfalls von Nahalal. "der angesichts seines offenbar organisierten Charakters dem politischen Departement besondere Besorgnis machte, die Bemühungen der Polizei um Aufklärung erhebliche' Fortschritte gemacht haben. In allen Sicherheitsangelegenheiten bestand regelmäßiger Kontakt zwischen dem politischen Departement und dem Waad Leumi. Polizei von Tel Aviv. Die Reorganisierung der Polizeitruppe von Tel Aviv beschäftigte das Departement fast ununterbrochen vom September 1931 bis Ende März 1932, wo eine Vereinbarung zwischen der Stadt Tel Àviv und dem) Regierungsvertretern unterzeichnet wurde. Die Änderung im Status der Gemeindepolizei von Tel Aviv verursachte damals im Jischuw starke'Erregung. Sie wurde als eine absichtlich auf die Beschränkung der Autonomie der jüdischen Stadt zielende Maßregel betrachtet. In Wirklichkeit war sie nur ein Teil' eines allgemeinen Plans der Verschmelzung der städtischen mit der staatlichen Polizei in Palästina, die seit 1926 erwogen und auf Grund der Empfehlungen von Sir Henry Dowbiggin beschlossen wurde. Allerdings bedeutete aber diese Verschmelzung, die in den gemischten und arabischen Städten keine besondere Wirkung hatte, für Tel Aviv den Verlust eines wirklichen nationalen und bürgerlichen Wertes und machte besondere Maßnahmen nötig, um die nachteiligen Wirkungen zu mildern. In anderen Städten waren die städtischen Polizisten als Nachtwächter beschäftigt oder zu anderen untergeordneten Diensten verwendet. In Tel Aviv aber war die städtische Polizei eine in jeder Beziehung vollwertige Polizeitruppe, die allein für die Sicherheit der Stadt verantwortlich umid mit allen Polizeiaufgaben betraut war. Sie stellte eine hundertprozentig jüdische Truppe dar, die in der Regel aus Leuten rekrutiert wurde, die der Stadtrat nominierte. Ihre Mitglieder erhielten besondere Zuschüsse von der Stadt und waren so die höchstbezahlten Polizisten im Lande. Durch ihre Stabilität und ihre rein jüdische Zusammensetzung hatte sie einen ausgezeichneten Korpsgeist entwickelt, der mit dem Geiste der Stadt zusammenfiel. Während der Verschmelzungsplan das allgemeine Niveau der Leistungsfähigkeit der Polizei erhöhen sollte, hätte er für Tel Aviv die Herabdrückung des relativ hohen Standards auf den allgemeinen Maßstab der palästinensischen Polizeitruppe in Bezug auf Bezahlung, Arbeitsbedingungen, Unbestechlichkeit und Gemeingefühl bedeutet. Vor allem wurde befürchtet, die Verschmelzung werde jenen

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