Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVIII (1933)
- Date
- 1933-01-01
- Page
- Seite 171 (sequence 177)
- Language
- German
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171 ron" statt, der einem Reingewinn von 5000 Pfund brachte. Die regelmäßigen Sammelmittel des Keren Kayemeth Leisrael wurden während der Berichtsperiode intensiv ausgenützt. Die Einnahmen in den beiden Jahren 1931 und 1932 betrugen über 28.000 Pfund. Ungarn. Die Leitung der Landesorganisation und der Budapester Ortsgruppe sind identisch. Präses: Dr. F. Izsük, Geschäftsführender Präses: Dr. Friedrich Fried, Sekretär: Dr. Ladislaw Gero, Mitglieder des Präsidiums: Ing. Armin Beregi, Dr. Theodor Lantos, Dr. Gyula Miklös, Arnold Marer, Ernst Pollâk. Die Organisation besteht außer der Budapester Vereinigung aus 15 Ortsgruppen, deren zehn seit dem letzten Kongreß gegründet wurden. Die Zahl der organisierten Mitglieder im ganzen Lande ist etwa 1600. Die Ausbreitung der Organisation und die Mitgliederzahl zeigt seit dem letzten Kongreß steigende Tendenz. Die letzte Jahreskonferenz fand im September 1932 statt. Die Beschlüsse befaßten sich mit der Stärkung der Organisation und der Regelung der Beiträge der Ortsgruppen1 an die Zentrale. Es gibt Noar Hazioni-, Brith Trumpeldor-, Noar Misrachi- und Hasehomer Hazair-Verbände mit rund 2000 Mitgliedern. Im Rahmen der Noar Hazioni gibt es Studentengruppen in Universitätsstädten In Budapest haben seit dem letzten Kongreß 30 Veranstaltungen bei ständig w-achsender Teilnahme stattgefunden, außerdem die Veranstaltungen der Jugend und der Pro-Palästina-Organisation. Ausländische Gäste: Herr Prof. Brodetsky, Mitglied der Exekutive (London), Adolf Pollak und Dr. Werner Bloch (Berlin); letzterer sprach im Winter 1932 auch in acht Provinzstädten; aus Wien: Dr. Oskar Grünbaum, Dr. Josef Löwenherz, Dr. Otto Abeles, Dr. N. M. Gelber; weiters von der WIZO Dr. Nadja Stein. In der letzten Saison wurden in Budapest abwechselnd mit der Pro- Paläsitina wöchentlich Vorträge gehalten. Im Herbst hielten wir an 17 Orten Balfour-Feiern ab mit von der Zentrale entsandtem Rednern. Die Zentrale versieht die Provinz mit Materialien für größere' Veranstaltungen. In Budapest erscheint ein zionistisches Wochenblatt, „Zsidö Szemle", pro-zionistisch: „Orszägos egyetértés", „Szombat". Das sehr verbreitete Wochenblatt der liberalen Juden: „Egyenlôség" ist antizionistisch, das jörthodoxe: „Zsidö ujsäg" im allgemeinen neutral. Die einzige literarische und künstlerische jüdische Monatsschrift: „Mult és Jövö" ist zionistisch. Sämtliche jüdischen Blätter erscheinen in ungarischer Sprache, Im Jahre 5692 betrug die Zahl der Schekalim 1750. Die Einnahmen des KKL betrugen im Jahre 5691 Pengö 37,775.97, im Jahre 5692 P. 32,208.55, in der ersten Jahreshälfte 5693 P, 14,686.62; die des Keren Hajessod im Jahre 5691 Pengö 22,112.31. Außerdem wurde für Hachscharah und Alijah gesammelt. Kulturelle Ausbildung findet in den Jugendorganisationen statt, ebenda wird hebräisch unterrichtet. Es bestand V/2 Jahre lang ein, Brith Ivrith, der wöchentlich hebräische Vorträge und Sprachkurse hielt. Die Organisation beabsichtigt im nächsten Jahre ein großangelegtes zionistisches Seminar abzuhalten. Hebräisch als lebende Sprache wird im jüdischen Gymnasium