Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVIII (1933)
- Date
- 1933-01-01
- Page
- Seite 168 (sequence 174)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 98% known words query
- IRI
…/9038125-9093599--2926-9089514- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
168 Augusta Weldler-Steinberg, Zurich, Dr. Isaac Strauß, Basel-Zürich, S. Lewin, St. Gallen. Schekalim wurden verkauft: Im Jahre 5692 1004, im Jahre 5693 ca. 1700. Einnahmen des Jüdischen Nationalfonds: Vom 1. Juli 1931 bis 30. Juni 1932: Fr. 36.431-47; vom 1. Juli 1932 bis 30. Juni 1933: Fr. 32.153-59. Einnahmen des Keren Hajessod: Im Jahre 1930/31 Fr. 66.453-70, im Jahre 1931/32 Fr. 54.430"05. In den meisten Städten existieren Jugendvereine, die dem Verband angeschlossen sind oder dem Zionismus nahestehen. Die Jugendgruppen werden vor allem bei der KKL-Arbeit und der Schekelaktion herangezogen. Starke Impulse zur Belebung der Jugendarbeit gingen von dem Ferienheim aus, das der Schweizerische Zionistenverband im Sommer 1931 und 1932 veranstaltet hat. Die Organisation lag in den Händen von Dr. M. Newiasky und H. Wohlmann, Zürich. Auch Jugend von auswärts hat sich an diesem Ferienheim beteiligt. Zur Makkabiah in Tel-Awiw fuhren einige Gesinnungsgenossen aus der Schweiz, die nachher ihre Eindrücke den verschiedenen Gruppen vermittelten. Mit der planmäßigen hebräischen Arbeit wurde in der Schweiz erst vor Ii/z Jahren begonnen. In Basel, Zürich und Bern bestehen Ortsgruppen des Brith Iwrith. Am besten arbeitet die Ortsgruppe Basel (unter Leitung von Dr. M. KeAviasky), wo regelmäßige Zusammenkünfte stattfinden. Das Ivrith-Ressort stand in Kontakt mit dem Merkas in Berlin und führte auch die „Sela"-Aktion durch. Außer der intensiven Propaganda für Hebräisch durch die Presse und mittels Zirkularen wurden große Bialikfeiern in Bern und in Basel veranstaltet, die sehr würdig verliefen. Auch wurden Schnellkurse für die deutschen Flüchtlinge-, die sich auf ihrem Wege nach Erez-Israel in der Schweiz aufhielten, eingerichtet. Durch das neugegründete Ressort Tozereth Haarez des Schweizerischen Zionistenverbandes sollte das Interesse der Schweizer Gesinnungsgenossen und weiterer jüdischer Kreise an den Produkten von Erez-Israel gestärkt werden. Es ist diesem Ressort, welches von Architekt M. Hack geleitet wird, gelungen, vor allem Palästina-Orangen in der Schweiz einzuführen und weitere Interesseinten für Palästina-Produkte zu gewinnen. Es ist geplant, das Ressort weiterhin auszubilden und auf dieser Grundlage eine Schweizerisch-Palästinensische Handelskammer aufzubauen. Ebenso ist das Ressort auch bestrebt, geeignete Schweizer Produkte nach Palästina zu exportieren. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß der Schweizerische Zionistenverband auf das Ersuchen eines Schweizer Chaluz aus Kfar Gileadi dieser Kwuzah einige wertvolle Schweizerziegen für ihr© Zwecke zur Verfügung gestellt hat. Die Sammelaktion wurde von. Dr. Alfred Wyler durchgeführt. Zum ersten Male haben sich im Laufe der Berichtsperiode mehrere Schweizer Chaluzim um Zertifikate beworben und es ist dem C. C. gelungen, einige Zertifikate von der Exekutive zu erhalten. Seit dem Zustrom der jüdischen Flüchtlinge aus Deutschland hat das C. C. das Alijah-Ressort wesentlich ausbauen müssen. Es haben von Januar bis Juli 1933 etwa 300 Petenten in Alijah-Fragen, sowie auch wegen Auskünften wirtschaftlicher