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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1933-01-01 · XVIII (1933) · p. Seite 167

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVIII (1933)
Date
1933-01-01
Page
Seite 167 (sequence 173)
Language
German
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IRI
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167 Scheps, Dr. J. Friedmann, Dr. S. Seidenberg. Als Sekretärin des 0. C. und des KKL-Hauptbüros fungierte Frl. F. Weil. Der Schweizer Zionistenverband umfaßt gegenwärtig 20 Gruppen mit insgesamt etwa 850 Mitgliedern. Gruppen bestehen in folgenden Städten: Basel, Bern, Biel, Genf, St. Gallen, Lausanne, Luzern, Zürich; in den Orten Baden, Bremgarten, La Chaux-de-Fonds, Davos, Leysin, Liestal, Lugano, Neuchâtel, Solothurn, Winterthur, hat der Verband Vertrauensleute, mit denen er dauernd in Verbindung steht. In der Berichtsperiode wurde die Ortsgruppe Biel neubegründet. Die Mitglieder zahl der größeren Gruppen weist eine steigende Tendenz auf. Ihrer parteipolitischen Zugehörigkeit nach verteilen sich die Gruppen wie folgt: 9 Allgemeine Zionisten, 3 Misrachi, 4 Revisionisten, sowie 4 Jugendvereine. Die Misrachi-Vereine sind außerdem in einer Misrachi-Landesorganisation (MLO), welche von Isy Berlowitz (Lugano) geleitet wird, die revisionistischen Gruppen sind in einem Land es verband zusammengeschlossen. Der ordentliche 37. Delegierten-Tag fand am 27. November 1932 in Zürich statt, an welchem 38 Delegierte anwesend waren. Die dort gefaßten Beschlüsse betrafen vor allem die Arbeit für den KKL und KH, Jugend- und Kulturarbeit, Hachscharah und Alijah. Eine Goldene Schekelaktion wurde durchgeführt. Nach langen Bemühungen ist es gelungen, an diesem Delegiertentag ein Ehrengericht des Schweizerischen Zionistenverbandes einzusetzen, dessen Sitz nach Bern (Vorsitzender I. Messinger) verlegt wurde. Besondere Aufmerksamkeit widmet das Centralcomité in den beiden letzten Jahren der Stärkung der einzelnen Gruppen. Durch regelmäßige Rundschreiben informatorischen und instruktiven Inhaltes wurde ein lebhafter Kontakt mit den Gruppen aufrecht erhalten. Die Centralcomité- Mitglieder Dr. M. Cohn, Dr. M. Newiasky und Dr. S. Scheps besuchten die einzelnen Gruppen. Durch Zuziehung von auswärtigen Rednern suchte das Centralcomité das Interesse in den Gruppen zu wecken. Im Laufe der Berichtsperiode sprachen unter anderen folgende auswärtige Gesinnungsgenossen: Ing. S. Kaplansky, Prof. Dr. Adolf Frankel, Prof. Dr, Brodetsky, Dr. Nahum Goldmanm, Dr. Viktor Jacobson, Dr. Oscar Wolfsberg, Dr. Jehuda Wilemsky, Mme. Maxa Nordau, Moses Waldmann, Dr. Werner Senator, Mr. et Mme. Vaimdervelde, Ing. Rud. Pfister vom Ruthenbergwerk. Im September 1932 folgte Dr. Chajim Weizmann einer Einladung des Schweizerischen Zionistenverbandes und sprach in Basel und in Zürich. Die beiden Abende gestalteten sich zu imposanten Kundgebungen für die zionistische Sache,. Mit Dr. Victor Jacobson in Genf, Vertreter der Jewish Agency beim Völkerbund, stand das Centralcomité in stetem Konnex. Von den drei in der Schweiz erscheinenden jüdischen Zeitungen ist das „Jüdische Heim" zionistisch, die „Jüdische Preßzentrale" und das „Israelitische Wochenblatt" pro-ziomistisch eingestellt. Das C. C. steht in regelmäßigem Konitakt mit diesen Zeitungen. Der Schweizerische Zionistenverband hat im Laufe des Berichtsjahres den Hehngang von drei bewährten Zionisten zu beklagen, welche sich um den Zionismus in dar Schweiz, igroßb Verdienste'erwerben haben: Frau Dr.

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