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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1933-01-01 · XVIII (1933) · p. Seite 35

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVIII (1933)
Date
1933-01-01
Page
Seite 35 (sequence 41)
Language
German
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IRI
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35 Litauen. Wie sein Nachbar Lettland, hat auch Litauen seine zionistischen Möglichkeiten im Jahre 5693 erwiesen. Die Zahl der litauischen Schekelzahler ist in diesem Jahre 29.500, eine Rekordziffer von jedem Standpunkt aus. Es ist das erste Mal, daß Litauen am Kongreß mit einer Vertretung von 11 Delegierten erscheinen wird. Polen. Die endgültigen Ziffern für Polen sind während der Abfassung dieses Berichtes noch nicht in unseren Händen. Auf Grund verläßlicher Information ist es aber fast sicher, daß die Zahlen dieses Jahres etwa 250.000 erreichen werden. Wenn es eines Beweises bedürfte, daß der Zionismus in die breiten jüdischen Massen eindringen kann, so würde diese Ta.teache allein genügen. Über 20% aller erwachsenen Juden in Polen haben am Kongreß teil. Es muß bemerkt werden, daß vor dem Beginn der Kampagne ernste Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Zusammensetzung der Schekelkommission entstanden. Herr Mosche Kleinman, der Herausgeber des „Haolam", wurde von der Exekutive betraut, als Sonderdelegierter nach Warschau zu gehen, und nach längeren Verhandlungen Avurde ein Übereinkommen zur Zufriedenheit aller beteiligten Parteien erreicht. Im Jahre 5692 delegierte die Exekutive Herrn Israel Cohen im Zusammenhang mit der Schekelarbeit nach Polen. Rumänien. Die Lage in Rumänien ist etwas besser als in der früheren Kongreßperiode. Rumänien könnte zumindest 30.000 Schekel jährlich absetzen, das ist 5% der jüdischen Bevölkerung, wohingegen nur 10.000 in dèn letzten zwei Jahren verkauft wurden. Südafrika. Diese Kongreßperiode zeigt wieder einen Rückgang in der Zahl der Schekel sowie in der Repräsentation am Kongreß (statt 9 Delegierten wird Südafrika diesmal nur 7 Delegierte haben), eine Tatsache, die sehr zu bedauern ist. Die Gründe des Rückgangs können in den unvergleichlichen Bemühungen für die Keren Hajessod- und Keren Kayemeth Leisrael-Aktionen gesehen werden. Schweiz^ Tunis, Sibirien und Ägypten. Die. Lage der Schweiz, in Bezug auf den Schekel ist unverändert. Dasselbe kann auch von Tunis, Sibirien und Ägypten gesagt werden. Transsylvanien. Im Laufe der Berichtsperiode sind keine bemerkenswerten Änderungen in Transsylvanien vorgekommen. Kleine Länder. Die Länder mit einer kleinen jüdischen Bevölkerung, Luxemburg, Finnland, Danzig, Estland, für die der Kongreß eine besondere Quote festsetzte, um ihnen die Wahl eines Delegierten zu ermöglichen, haben von diesem Vorrecht vollen Gebrauch gemacht und haben genügend Schkalim verkauft, um einen Delegierten entsenden zu können. Australien und Neuseeland. Trotzdem die Zionisten dieser Länder Verständnis für alles, was in Palästina geschieht, zeigen und sich an den zionistischen Fonds beteiligen, ist ihre Organisation mangelhaft, hauptsächlich wegen der ungeheueren Entfernungen, die eine Gemeinde von der anderen trennen. Zurzeit ist es fraglich, ob Australien und Neuseeland auf dem kommenden Kongreß vertreten sein werden. Brasilien und Chile. Brasilien und Chile waren auf fast allen Kongressen durch einen Delegierten vertreten.. Nach unseren Informationen haben sie Schekelkommissionen gebildet, die Resultate sind aber noch unbekannt. Marokko, Strasbourg und Mesopotamien. In diesen Ländern wurden zu wenige Schkalim verkauft, sodaß sie kein Recht auf Delegierte haben. Syrien. Es ist mit besonderer Genugtuung zu verzeichnen, daß zum ersten Mal seit dem Krieg Syrien eine organisierte Schekelaktion hatte. Über 400 Schkalim wurden in Damaskus, Aleppo und Sidon verkauft. Eine kleine Anzahl von Schkalim wurde auch in folgenden Ländern verkauft: China, Kuba, Dänemark und Schweden, Indien, Mexiko, Neuseeland, Portugal und Algier. Schkalim wurden auch nach Kolumbia, Guatemala, Spanien und Kostarika versendet. Bis jetzt liegt aber keine Information über die Resultate vor. 3*

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