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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1933-01-01 · XVIII (1933) · p. Seite 20

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVIII (1933)
Date
1933-01-01
Page
Seite 20 (sequence 26)
Language
German
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IRI
…/9038125-9093599--2778-9089366
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1. Die Landesverbände, bzw. Landesgruppen der allgemeinen Zionisten vereinigen sien zu einem Weltverband allgemeiner Zionisten. 2. Treu dem Baiseier Programm, erstrebt der Weltverband die Verwirklichung eines uneingeschränkten Zionismus. 3. Der Weltverband anerkennt den Primat der nationalen Interessen auf allen Gebieten des jüdischen Lebens in Erez Israel und des Wiederaufbaues Palästinas. Die Interessen von Gruppen, Schichten und Klassen müssen daher mit den Geboten des nationalen Wohles in Einklang gebracht werden. 4. Der Weltverband allgemeiner Zionisten proklamiert die Losung der Vereinigung und Aktivierung der schöpferischen Kräfte der Arbeit und des Kapitals im Dienste der Nation.. Er vertritt den Standpunkt, daß zusammen mit dem Ausbau der nationalen Ponds und der Arbeit der Chaluzim die Privatinitiative in Landwirtschaft und in Industrie, sowie die Seßhaftmachung jener Elemente, die zum Teile oder ganz die Mittel hiezu besitzen, organisiert und gefördert wird. Hierdurch sollen die Möglichkeiten für eine große Immigration und für eine rasche Erschließung des Landes geschaffen werden. 5. Der Weltverband erachtet es als unbedingt notwendig, eine Allgemein- Zionistische Jugendorganisation innerhalb des Verbandes im Geiste der obigen Grundsätze ins Leben zu rufen und auszubauen. Die Chaiuzbewegung soll auf dem Prinzip der nationalen Chaluziuth beruhen und aufgebaut sein. Die Gründungsversammlung beschloß auch den Entwurf eines Statuts und wählte eine Leitung mit dem Sitze in Krakau. Die Exekutive, die in der Zusammenfassung der „Allgemeinen Zionisten" einen Fortschritt auf dem Wege zur Konsolidierung der Gesamtorganisation erblickt, hat die ihr offziell angemeldete Gründung des Weltverbandes zur Kenntnis genommen und gleichzeitig eine Reihe von Änderungen des projektierten Statuts beantragt, die den Zweck haben, eine organische Eingliederung des Verbandes in die Gesamtstruktur der Organisation zu sichern. b) Zionistische Sonderverbände. 1. Der Sonderverband Misrachi, dessen Zentrale sich in Jerusalem befindet, hatte Landesg.ru.ppen in folgenden 16 Ländern: Palästina, Amerika, Belgien, Bessarabien, Bukowina, Cechoslovakei, England, Ostgalizien, WTestgalizien, Grieehe.nla.nd., Holland, Lettland, Litauen, Österreich, Polen, Transsylvanien. Die Landesgruppe Deutschland ist im November 1931 aus dem Sonderverband ausgetreten und setzte ihre Existenz als Bestandteil des Zionistischen Landesverbandes für Deutsehland fort. Ähnlich liegen auch die Verhältnisse in der Schweiz. 2. Die Sonderverbände „Poale Zion (vereinigt mit Z. S.)" und „Hitachduth" haben sich auf einer im September 1932 in Danzig abgehaltenen Konferenz zu einem gemeinsamen Sonderverbande unter denn Namen: „Vereinigung des Allweltlichen jüdisch-sozialistischen Arbeiterverbandes Poale Zion (vereinigt mit der Z. S. Partei) und der Allweltlichen Zionistischen Arbeitspartei Hitachduth" zusammengeschlossen u. zw. auf Grund der Prinzipien des aktiven Zionismus und internationalen Sozialismus. Auf diese Weise haben die beiden früheren Sonderverbande ihre Sonderexistenz aufgegeben. Die Zentrale des neuen Sonderverbandes, dessen formelle Genehmigung beim A. C. beantragt werden soll, befindet sich in Warschau. Die Fusionierung der Landesgruppen beider Sonderverbände ist noch

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