Mannheim
Compact Memory

Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1931-01-01 · XVII (1931) · p. Seite 293

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVII (1931)
Date
1931-01-01
Page
Seite 293 (sequence 297)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
96% known words query
IRI
…/9038125-9093591--2706-9089293
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Schulgeldern und der Rest aus Spenden, meist vom Avislande. Diese Schulen erhalten ferner einen kleinen Betrag, ungefähr £P 170, vom Erziehungs-Departement der Regierung, und zwar in der Form von Zuschüssen pro Kopf, die den jüdischen Schulen über den eigentlichen Zuschuß für das öffentliche hebräische Erziehungswerk der Agency hinaus gewährt werden. Insgesamt wurden im Jahre 5690 (1929/30) von den 230 vom Erziehungs-Departement der Jewish Agency voll unterhaltenen, subventionierten oder ihm in anderer Form angeschlossenen Anstalten zirka £P 180 000 ausgegeben. Hierbei ist es interessant, festzustellen (siehe Tabelle III, S. 304), daß nicht ganz die Hälfte dieser Summe aus Palästina stammt, und zwar aus Schulgeldern, Beiträgen von Stadträten und aus der Regierungssubvention, während etwas über die Hälfte aus der Diaspora kommt, darunter der Beitrag der PICA und der Jewish Agency. Im laufenden Jahre werden die Gesamtausgaben wahrscheinlich £ 5000 mehr betragen. Dieser Mehrbetrag wird zum größten Teile durch den Jischuw aufgebracht, so daß nunmehr der Punkt erreicht ist, wo etwa die Hälfte der Eingänge für das Schulwesen der Jewish Agency aus Palästina, die andere Hälfte vom Auslande kommt.- Die bisher angeführten Ziffern umfassen noch nicht die Ausgaben für bestimmte spezielle Arbeiten, die in einer ergänzenden Aufstellung (s. Tabelle II, S. 304) angeführt werden; hierher gehören das Hebräische Technikum in Haifa und die von der Arbeiterorganisation geleistete Kulturarbeit unter Erwachsenen und Jugendlichen. Die mit diesen beiden Arbeitszweigen verbundenen Kosten belaufen sich für das laufende Jahr auf £ 12 097; hierzu trägt die Jewish Agency die Summe von £ 7880 bei. davon £ 4600 für das Technikum und £ 3280 für das Kulturvverk der Arbeiterorganisation. Außerdem enthält dieses Ergänzungs-Budget noch Sonderspenden für die Errichtung von Gebäuden; diese beliefen sich im Jahre 5690 auf £ 2540, in diesem Jahre auf £ 1024. 3. Etwa 11 000 jüdische Schüler besuchen die oben erwähnten, nicht, zum Schulwerk der Jewish Agency gehörenden Anstalten. Die bedeutendste Gruppe unter diesen bilden die Schulen der „Alliance Israélite Universelle", in denen in diesem Jahre 3338 Schüler unterrichtet werden. Es dürfte von Interesse sein, daß in den nicht organisatorisch zusammengefaßten, in der Hauptsache in jiddischer Sprache geführten Talmud- Toras und Jeschiwoth ungefähr 3500 Zöglinge Unterricht finden. Im vorigen Jahre stellte unser Erziehungs-Departement eine Untersuchung über die Kosten der ihm nicht angeschlossenen Unterrichtsanstalten an, die jetzt* durch einen eingehenderen Bericht ergänzt worden ist, den Mr. Robert D. Kesselman auf Ersuchen von Oberrichter Louis D. Brandeis ausgearbeitet hat. Es wird angenommen, daß die Gesamtausgaben der nicht der Jewish Agency angeschlossenen jüdischen Schulen etwa £ 160 000 betragen. Der Bericht von Mr. Kesselman umfaßt die von der Junior Hadassah subventionierte Ausbildungsanstalt für Kinderpflegerinnen, Mikweh Israel, die von der Wizo unterhaltene landwirtschaftliche Schule in Nahalal, drei Kinderdörfer : Giw'ath Hamoreh (Südafrikanische Zionisten), Meür Sch'feja (Junior Hadassah), Ben Schemen („Jüdische Waisenhilfe", Berlin) sowie die Blindenanstalt in Jerusalem. Der gesamte, von diesen wichtigen Anstalten ausgegebene Betrag beläuft sich auf rund £ 50 000, worin sowohl Beköstigung und Unterhalt der 293

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.