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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1931-01-01 · XVII (1931) · p. Seite 291

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVII (1931)
Date
1931-01-01
Page
Seite 291 (sequence 295)
Language
German
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gungen, die im Jahre 1927 vor der Bewilligung der erhöhten Subvention gestellt wurden und sich auf die regelmäßige Auszahlung der Lelirergehälter sowie auf gewisse administrative Änderungen beziehen, die die Regierung im Interesse eines erfolgreichen Funktionierens des- Verwaltungsapparates für notwendig erachtet. II. Frequenz und Kosten. 1. Die Zahl der Anmeldungen zu den vom Erziehungs-Departement unterhaltenen oder ihm unterstellten Schulen vergrößert sich ständig. In dem Jahre, in dem der XVI. Kongreß (Zürich 1929) stattfand, betrug die Zahl der Schulkinder etwa 19 500. Diese Zahl wuchs im Schuljahre 5690 (1929/30) auf über 21 000 an und beträgt im laufenden Jahre 5691 (1930/31) mehr als 22 500. Hiervon entfallen annähernd 5000 auf Kindergärten, 15 000 auf Volksschulen, 1500 auf Mittelschulen, 500 auf Lehrerseminare und 500 auf verschiedene Anstalten, meist Fachbildungsschulen. Die Besuchsziffer der vom Erziehungs-Departement des Jewish Agency unterhaltenen oder ihm unterstellten Schulen stellt etwa zwei Drittel der Gesamtzahl jüdischer Schulkinder in Palästina dar. Das restliche Drittel verteilt sich auf verschiedene Schultypen, darunter die Schulen der „Alliance Israélite Universelle", die von der Anglo Jewish Association unterhaltene Evelina de Rothschild-Schule, Kinderdörfer, Waisenhäuser, Talmud-Toras und Jeschiwoth sowie verschiedene Privatschulen. Die dem Schulwerk der Jewish Agency unterstehenden Anstalten üben somit, einen beherrschenden erzieherischen Einfluß aus und werden dementsprechend von der Regierung als das repräsentative hebräische Schulwerk anerkannt. Unter dem Gesichtspunkt politischer Organisation und sozialer Anschauungen zerfallen die Schulen in drei Kategorien, nämlich die Schulen des Misrachi, die Allgemeinen Schulen und die der Arbeiterschaft. Mehr als 60 Prozent der Kinder besuchen die Allgemeinen Schulen, etwa ein Drittel die des Misrachi. Die Kulturkommission (Waadath Hatarbuth) der Arbeiterorganisation, in deren Schulen etwa 7 Prozent der Kinder unterrichtet werden, ist dem Gesamt-Schulsystem unterstellt und bezieht ihre hauptsächlichste Unterstützung von ihm. Dennoch besitzt sie ein höheres Maß von Autonomie als die beiden anderen Kategorien, deren Schulen direkt von einer zentralen Verwaltung geleitet werden, die darin von den ,,Waade Bate Hasefer" (Schulräten) xind besonderen Inspektoren für jeden Schultyp unterstützt wird. 2. In finanzieller Hinsicht zerfallen die Schulen nach Art Und Höhe ihrer Finanzierung in verschiedene Kategorien (siehe Anm. zu den Tabellen S. 301). Gewisse Schulkategorien werden vollständig „unterhalten", d. h. ihre gesamten Einkünfte werden direkt durch die Jewish Agency eingezogen. Andere Schulen wieder erhalten finanzielle Teilunterstützung in der Form fester Subventionen und führen die Verwendung der von ihnen selbst, hauptsächlich aus Schulgeldern, aufgebrachten Einkünfte direkt durch. Aus dieser Erläuterung ergibt sich, daß ein Unterschied gemacht werden muß zwischen dem Zuschuß zur Erziehung seitens der Jewish Agency, dem Budget des Erziehungs-Departements und dem Gesamtbetrage der von den Schulen des Agency-Schul- 291

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