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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1931-01-01 · XVII (1931) · p. Seite 236

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVII (1931)
Date
1931-01-01
Page
Seite 236 (sequence 240)
Language
German
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IRI
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b) C h a 1 u z b e w e g u n g in Osteuropa. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben uns immer mehr gezeigt, wie wichtig eine geeignete berufliche und psychologische Vorbereitung der jungen Palästinawanderer ist, um die Schwierigkeiten zu überwinden, die in einem Kolonisationsland wie Palästina dem Einwanderer gegenüberstehen. Die Exekutive ließ in der Berichtszeit eine eingehende Kontrolle der Hachscharaharbeit durch den Leiter der Instruktions- Abteilung der landwirtschaftlichen Versuchsstation, Herrn Zemach, und den leitenden Agronom unserer Kolonisations-Abteilung, Herrn Stern, vornehmen. Die vorliegenden Berichte geben aufschlußreiches Material über Umfang und Art der Hachscharaharbeit, gleichzeitig aber auch über die Schwierigkeiten, die insbesondere auch durch den Mangel an Mitteln dieser Arbeit drohen. Die außerordentlich schwierige finanzielle Lage machte es der Exekutive leider unmöglich, die von den beiden Experten vorgeschlagenen Maßnahmen, soweit sie größere finanzielle Mittel erforderten, durchzuführen. Bereits im Laufe des Jahres 1929 hatte die Exekutive eine Gruppe, im ganzen 20 der palästinensischen Arbeiterschaft entnommene Instruktoren nach den osteuropäischen Ländern entsandt, um auf diese Weise eine engere Fühlung zwischen den in der Hachscharah für Palästina stehenden Gruppen und der Palästinaarbeit selbst herzustellen sowie die notwendigen Anweisungen für eine praktische Vorbereitung zu geben. Wir können feststellen, daß diese Delegation ihre Aufgabe in weitem Umfange erfüllt hat, insbesondere war die Anwesenheit mit den palästinensischen Verhältnissen vertrauter Menschen von Bedeutung im Zusammenhang mit der Begulierung der Alijah im Winter 1930/31. c) Verträge mit Schiffsgesellschaften. Mit der Belebung der Einwanderung nach Palästina im Laufe des Jahres 1929 wurden wieder Verträge mit den in Frage kommenden Schiffsgesellschaften abgeschlossen. Wir können mit Befriedigung feststellen, daß wir im allgemeinen Entgegenkommen fanden, und daß es uns gelungen ist, verhältnismäßig günstige Beisebedingungen für Palästinawanderer zu erzielen. Die Fahrpreisermäßigung für durch Vermittlung der Palästinaämter beförderte Einwanderer beträgt zwischen 25 und 33 °/o, was angesichts der Zahl von zirka 8000 durch die Palästinaämter beförderten Einwanderern finanziell erheblich ins Gewicht fällt. Außer dem Vertrage mit dem Lloyd Triestino wurden auch mit der Fahre Line und mit der Messagerie Maritime Vereinbarungen getroffen. Im Laufe der Berichtsperiode wurde durch den leitenden Sekretär der Abteilung, Herrn Barlas, eine Inspektion der verschiedenen Palästinaämter vorgenommen. Bei dieser Gelegenheit gelang es auch, die Begelung verschiedener Transportfragen bis zum Hafenort zu verbessern. 12. Hachscharah. Die Hachscharaharbeit in der Diaspora steht natürlich in engster Beziehung zu der Entwicklung der mit Palästina verbundenen jüdischen Jugendbewegung. An erster Stelle ist hier die Hachscharah-Arbeit des 236

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