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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1931-01-01 · XVII (1931) · p. Seite 217

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVII (1931)
Date
1931-01-01
Page
Seite 217 (sequence 221)
Language
German
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IRI
…/9038125-9093591--2630-9089217
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die Zahl der verloren gehenden Zertifikate wesentlich reduziert. Die Exekutive macht weitere Bemühungen, um die Untersuchung dieser Fälle abzukürzen und somit die Einwanderung russischer Zionisten zu erleichtern. d) Staatsbürgerschaft. Der Prozeß der Erwerbung der palästinensischen Staatsangehörigkeit durch Juden setzte sich in der Berichtsperiode normal fort. Naturalisationszertifikate an Juden wurden erteilt: im Jahre 1929 an 3882 Personen „ 1930 „ 2630 e) Haiiaer Haien. Das Problem, den jüdischen Arbeitern einen angemessenen Teil der Arbeit beim Hafenbau zu sichern, beschäftigte die Exekutive dauernd. Als Ergebnis von Verhandlungen, bei denen Herr Ruthenberg wichtige Dienste leistete, wurde vereinbart, daß jüdische Steinbrucharbeiter auf Grundlage von Akkordlöihnen und Tätigkeit in einem ihnen selbst gehörenden Steinbruch beschäftigt werden sollten. Die Vertreter der Jüdischen Arbeiterorganisation erreichten mit der Leitung des Hafenbaus ein Abkommen, durch das Akkordlöhne für jüdische Steinbrucharbeiter von Zeit zu Zeit in Übereinstimmung mit den Kosten festgesetzt wurden, die die Regierung die Steinbrucharbeit arabischer, zu einem durchschnittlichen Tageslohn von 150 Mils arbeitenden Arbeiter zu stehen kommt. Es ist erfreulich zu berichten, daß die jüdischen Steinbrucharbeiter dank ihrem Geschick und ihrer besseren Organisation im Durchschnitt 300 Mils pro Tag verdienen konnten, ohne der Regierung irgendwelche Extraausgaben zu verursachen. Trotzdem kam es im Dezember 1930 zu einem störenden Zwischenfall, als die Exekutive von der Palästina-Regierung dahin verständigt wurde, daß die jüdische Steinbrucharbeit am Sonntag einen Verlust von £ 100 wöchentlich für öffentliche Fonds bedeute und daß der High Commissioner deshalb beschlossen habe, die Sonntagsarbeit nicht länger zu gestatten. Die Palästina-Exekutive der Jewish Agency bestritt sofort die Tatsachen, auf denen die Schlußfolgerung aufgebaut war, und erklärte gleichzeitig, die in Frage stehende Entscheidung bedeute eine Schlechterstellung der jüdischen Arbeit, die auf diese Weise ohne Verletzung des Sabbat nur noch an fünf Tagen der Woche stattfinden könne. Als die Palästina-Regierung ihre Entscheidung dennoch durchzusetzen versuchte, nahm die Exekutive in London und Jerusalem die Angelegenheit mit höchster Energie auf. Darauf ordnete die Regierung eine neue Untersuchung an, an der Herr Ruthenberg teilzunehmen aufgefordert wurde und als deren Ergebnis der High Commissioner die getroffene Entscheidung wieder aufhob. Ende April 1931 waren die Gesamtziffern für arabische und jüdische Arbeiter beim Hafenbau in Haifa und den Atlith-Steinbrüchen folgende: Juden Araber Haifaer Hafen 30 295 Atlith-Steinbrüche 179 753 Diese Ziffern kann die Exekutive nicht als befriedigend betrachten. 15 217

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