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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1931-01-01 · XVII (1931) · p. Seite 187

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVII (1931)
Date
1931-01-01
Page
Seite 187 (sequence 191)
Language
German
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IRI
…/9038125-9093591--2600-9089187
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als in „Distrikten" ansässig verzeichneten Personen als landwirtschaftlich Tätige anzusehen seien (während das Gesundheits-Departement selbst erklärt, daß die „Distrikte" alle diejenigen Orte umfassen, in denen >es kein Büro besitzt); endlich dadurch, daß der Bericht die Tatsache ignoriert, daß unter den in ländlichen Bezirken wohnhaften Personen ein wesentlicher Teil für seinen Lebensunterhalt nicht von der Landwirtschaft abhängt. c) Die Zahl der gegenwärtig landlosen Araber. Sir John Hope Simpson behauptet kategorisch, daß 29,4 o/o der arabischen ländlichen Familien landlos sein dürften. Zu dieser Ziffer gelangt Sir John Hope Simpson dadurch, daß er auf die durch die in b) erwähnte anfechtbare Berechnung erhaltene Zahl von 86 980 ländlichen arabischen Familien die Ergebnisse anwendet, die seiner Meinung nach aus der Untersuchung hervorgehen, die die Herren Johnson und Crosbie bezüglich der Bedingungen in 104 arabischen Dörfern (mit einer Gesamtbevölkerung von 23 573) angestellt haben. Tatsächlich hat Sir John die Zusammenstellung, auf der er diese seine Feststellung aufgebaut hat, mißverstanden. d) Die lebensnotwendige Bodenfläche für eine arabische Landfamilie. Hierfür nimmt Sir John Hope Simpson die sehr hohe Zahl von 130 Dunam an, zu der er hauptsächlich dadurch gelangt, daß er bei der Berechnung von Einkommen und Ausgaben des Fellachen das Einkommen nach dem sehr niedrigen Stande von 1930, die Ausgaben jedoch mit den sehr hohen Ziffern der Jahre 1925 und 1926 ansetzt, wobei er über die Tatsache hinweggeht, daß diese Schwankungen überhaupt nur den geringen Anteil (weniger als 15 °/o) der Fellachen-Ernte betreffen, der zu Markte gebracht wird. 17. Sir John Hope Simpsons Empfehlungen enthielten jedoch auch positive Vorschläge für die Verbesserung und Entwicklung des Landes und der landwirtschaftlichen Methoden, in denen die Agency bereit gewesen wäre, eine Basis für die Diskussion zu suchen. Das Weißbuch dagegen verletzte nach Ansicht der Exekutive —■ derselben Meinung waren später auch die Juden der ganzen Welt sowie führende englische Juristen und Staatsmänner — zum Teil ausgesprochen, noch mehr aber indirekt, die Bestimmungen des Mandates. Unter diesen Umständen sah Dr. Weizmann keinen anderen Ausweg als von der Präsidentschaft der Jewish Agency und der Zionistischen Organisation zurückzutreten und diesen Entschluß der Britischen Begierung zur Kenntnis zu bringen. Am 21. Oktober erließ Dr. Weizmann eine Erklärung, die gleichzeitig mit der Veröffentlichung von Sir John Hope Simpsons Bericht und dem Weißbuch in der Presse abgedruckt wurde, und die u. a. lautete: „Die Erklärung der Britischen Begierung über die zukünftige Palästina-Politik hat mich veranlaßt, der Mandatsregierung mitzuteilen, daß ich von meinem Amt als Präsident der Zionistischen Organisation und der Jewish Agencv zurücktrete. 13* 187

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