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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1931-01-01 · XVII (1931) · p. Seite 23

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVII (1931)
Date
1931-01-01
Page
Seite 23 (sequence 27)
Language
German
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IRI
…/9038125-9093591--2436-9089023
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a) Organisations-, un d Prop a g an da- Enquete. Die Weiterführung und Bearbeitung dieser wichtigen, vor dem XVI. Kongreß mit großer Sorgfalt in Angriff genommenen Enquete mußte aus den eingangs genannten Gründen verschoben werden. Sie kann mit gewissen, durch Zeitablauf bedingten Aenderungen wieder aufgenommen werden, sobald es möglich wird, die Aufmerksamkeit der absorbierten zionistischen Oeffentlichkeit auf innere Fragen zu konzentrieren. b) Territoriale Arbeitsgemeinschaft. Es ist in der Kampfstimmung der letzten zwei Jahre nicht möglich gewesen, in der Richtung einer organisatorischen Annäherung der zionistischen Verbände aneinander sichtbare Fortschritte zu erzielen. Es kann nicht behauptet werden, daß, von Ausnahmen abgesehen, die wenigen im Sinne des Kongreßbeschlusses gebildeten Arbeitsgemeinschaften Beweise besonderer Aktivität gegeben haben. Zu Ende der Berichtsperiode wurden im Anschluß an die Reise des Herrn Felix Rosenblüth in mehreren Ländern Osteuropas, in denen dieses Problem besonders aktuell und besonders schwierig ist, Versuche zur Bildung von Arbeitsgemeinschaften erneuert. Diese Versuche werden vom Organisations-Departement selbstverständlich unterstützt werden, wobei jedoch die Meinung nicht unterdrückt werden soll, daß diese Form der Kooperation nur ein Übergangsstadium bilden kann, welches einer festeren Zusammenfassung aller innerhalb der einzelnen Länder wirkenden organisatorischen Einheiten weichen müßte. c) Hebräische Erziehungsarbeit im Galuth. Der XVI. Kongreß faßte eine Reihe von Beschlüssen über hebräische Erziehungsarbeit im Galuth und wies diesen Arbeitsgebieten einen legitimen Platz innerhalb des Bereiches zionistischer Tätigkeit zu. Diese Entscheidung war besonders im Zeitpunkt der Übertragung gewisser Palästina-Aufgaben an die erweiterte Jewish Agency von programmatischer Bedeutung. Der Kongreßbeschluß muß natürlich so verstanden werden, daß mit ihm der Gesamtorganisation, vor allem den Landes- und Sonderverbänden und ihren lokalen Vereinigungen, die Verpflichtung zur hebräischen Erziehungsarbeit auferlegt wurde. Gerade auf dem Gebiet dieser Arbeit liegt der Schwerpunkt bei den einzelnen Mitgliedern der Organisation und ihrer lokalen Vereine. Der Kongreß hat den hebräischen Erziehungsanstalten in Osteuropa die verdiente Anerkennung ausgesprochen, wobei allerdings das Problem der Schulen, die hebräischen Unterricht erteilen, jedoch in einer anderen Unterrichtssprache geführt werden, offen gelassen wurde. Mit Recht hat auch der Kongreß auf die Wichtigkeit der hebräischen Erziehungsarbeit unter den Erwachsenen aller Altersstufen Nachdruck gelegt. Ein besonderes Departement innerhalb der Exekutive sollte der Überwachung der Erziehungstätigkeit im Galuth gewidmet sein. Die Exekutive hatte die Absicht, mit Beginn des Arbeitsjahres 5690 unter Leitung eines Mitgliedes der Exekutive und in Kooperation mit dem Propaganda-Departement sowie mit dem Chinnuch-Departement 23

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