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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1931-01-01 · XVII (1931) · p. Seite 19

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVII (1931)
Date
1931-01-01
Page
Seite 19 (sequence 23)
Language
German
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IRI
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b) Der „Sokolow-Monat". Die Gelegenheit des 70. Geburtstages des Herrn Sokolow wurde zur Proklamierung einer besonderen Aktion benutzt, die unter dem Namen ,,Sokolow-Monat" (15. März bis 15. April 1931) der zionistischen Propaganda und der Arbeit für die Stärkung der Organisation gewidmet war. Die Exekutive erließ zu Beginn einen Aufruf, in dem der Zweck des ,,Sokolow-Monats" erklärt wurde, und versandte danach an die Landesverbände Rundschreiben mit Vorschlägen für die Durchführung der Aktion. Der Gedanke fand günstige Aufnahme; die Aktion hatte den Erfolg, daß in einer Anzahl von Ländern, insbesondere in Mittel- und Osteuropa, die zionistische Arbeit einen erheblichen Antrieb erhielt. In den betreffenden Ländern wurden für alle zionistischen Zentren von einiger Bedeutung Aktionsprogramme entworfen und systematisch durchgeführt; es fanden zahlreiche Propaganda-Versammlungen, Diskussionen usw. statt, neue Anhänger wurden der Bewegung gewonnen und der Absatz der Schekalim vergrößert. Die Exekutive forderte eine große Zahl zionistischer Publizisten in allen Sprachen zur Lieferung von Artikeln über die Probleme der Zionistischen Organisation auf; diese Artikel wurden an die zionistische Presse versandt, die eifrigen Gebrauch davon machte. 5. Zionistische Jugendbewegung. In der Berichtsperiode läßt sich ein erfreulicher Aufschwung der zionistischen Jugendbewegung aller Schattierungen und aller Länder feststellen. Die zionistische Jugend hat sich in den schweren Zeiten, die der Zionismus durchgemacht hat, in der Erfassung und Erziehung junger Juden bewährt. Auch die Tendenz zur Berufsumschichtung und der Wille, an dem Palästinawerk in neuen Berufen aktiv teilzunehmen, sind ungebrochen. Das Organisations- und das Propaganda-Departement, unter ständiger Mitwirkung von Dr. Werner Bloch, Berlin, haben sich bemüht, eine ständige Fühlung mit allen wichtigen zionistischen Jugendverbänden aufrechtzuerhalten. Durch die Revue der Jugendpresse ist ein kleiner Beitrag zur Förderung der Verständigung der Jugend untereinander geliefert worden. Es ist bedauerlich, daß die notwendigen Sparmaßnahmen dazu geführt haben, die Revue der Jugendpresse vorläufig einzustellen. Die Buntheit der zionistischen Jugend ist sehr vielfältig. In ihren Organisationen spiegeln sich nicht nur alle Parteien wider, sondern auf Grund der Bedingungen der verschiedenen Länder gibt es rein ,,landsmannschaftlich" sehr viele Nuancierungen und eine große Zahl einzelner Gruppen, Verbände und Organisationen. Hier seien nur die sich über mehrere Länder erstreckenden Jugendbünde erwähnt. In der Berichtsperiode ist zum ersten Mal der Versuch gemacht worden, die allgemein-zionistische Jugend interterritorial zusammenzuschließen. Auf die Initiative der Jugendverbände in Ungarn wurde im Jahre 1930, unter Beteiligung von Dr. Werner Bloch als Delegiertem der Exekutive, eine Konferenz in Budapest abgehalten, auf 19

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