Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 20 (1933)
- Issue
- 8 (24.2.1933)
- Date
- 1933-02-24
- Page
- Seite 62 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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62 Nr. 8 Das Jüdische Echo 8000 auf 18 000 gestiegen. Noch heute aber — fuhr Beil Gurion fort — beschäftigen 30 Prozent aller jüdischen Planitagenunternehmungen Palästinas arabische Arbeiter. Offener Krieg zwischen dem Emir Abdullah von Transjordanien und den arabischen Nationalisten Palästinas Jerusalem, 13. Februar. (JTA.) Der Konflikt zwischen dem Emir Abdullah von Tran’sjordanien und iden arabischen Nationalisten, die ihn daran hindern wollen, transjordanischen Boden an Juden zu verkaufen oder zu verpachten, entwickelt sich zu einem offenen Krieg. Aus zuverlässiger Quelle wird mitgeteilt, daß der Emir den Großmufti und die arabische Exekutive Palästinas hat wissen lassen, daß er nicht geneigt sei, sich seine Politik von palästinensischen Arabern vorschreiben zu lassen. Dabei hat der Emir einen zornigen Ton angeschlagen und erklärt, er werde einer weiteren Agitation gegen seine Person nicht untätig Zusehen. Berichtigung Infolge eines bedauerlichen Druckfehlers lautete die Überschrift der zweiten Bemerkung unserer letzten Nummer „Aufregung“, anstatt richtig „Aufreizung“. Wir bitten das Versehen zu entschuldigen. D. Red. Gemeinden- und Vereins-Echo Hebräische Sprachkurse, München In der Bibelarbeitsgemeinschaft (Montag 7.15 bis 8.15 Uhr) wird ab Montag, den 27. d. M„ das Buch Arnos mit Raschi-Kommentar gelesen. Neue Teilnehmer sind erwünscht; Interessenten werden gebeten, sich an das Büro der Hebräischen Sprachkurse, Herzog-Rudolf-Straße 1 (Tel. 297449) zu wenden. Oneg Schabbath, München Am Samstag, den 25. d. M„ um 4.15 Uhr, findet im Raume des Kindergartens, Herzog-Rudolf- Straße 1, eine gemütliche Unterhaltung mit Vorlesungen aus der jüdischen Literatur (Hebräisch, Jiddisch und Deutsch) statt. Gäste sind herzlich willkommen. Purim-Abend Am Samstag, den 11. März, abends 8.45 Uhr, veranstaltet der Jüdische Kulturverein J. L. Perez im Lessingsaal einen Vortragsabend unter Mitwirkung von Kantor D. Davidovics (Tenor), Dr. A. Percikowitsch (Rezitation), Kurt Jacob (Klavier) und Mitgliedern des Jüdischen Kammerorchesters. Zu Gehör gelangen; Hebräische und jiddische Volkslieder, heitere Geschichten, Allegro für Klavier und kleines Orchester (Solist K. Jacob) und drei chassidische Tänze für Flöte, Klarinette, Streicher und Klavier. Programm und Garderobe 50 Rpf.; Jugendliche 30 Rpf. Der Reinertrag fließt wohltätigen Zwekken zu. Verein Talmud-Thora-Schule, München Familie J. Rosner gratuliert herzl. Herrn und Frau S. Orljansky zum Enkelkind, Herrn und Frau S. Neumann zur Verlobung ihrer Tochter 1.—. Die Vorstandschaft des Vereins Talmud-Thora- Schule gratuliert ihrem verehrten Mitglied Herrn S. Neumann und Frau herzlichst zur Verlobung ihrer Tochter und spendet 1.—. Familie P. Wiesenfeld gratuliert Familie Neumann herzlich zur Verlobung ihrer Tochter und spendet für Talmud-Thora-Schule 1.—. Israelitischer Frauenverein von 1906 zur Unterstützung Kranker und Wöchnerinnen, München Z. Spielmann und Frau gratulieren herzlich Familie S. Neumann anläßlich der Verlobung ihrer Tochter Saly, Familie J. Schenirer anläßlich der Verlobung ihres Sohnes Ludwig und spenden 2.—. Purimspiel „Haman“ von Moritz Scherbel Gerade rechtzeitig vor dem diesjährigen Purimfest erscheint eine Neuausgabe des Purimspiels „Haman“ des Dichters Moritz Scherbel, dessen 100. Geburtstag vor kurzem in allen jüdischen Zeitungen gefeiert wurde. Mit seinem Dreiakter „Haman“ hat Moritz Scherbel ein humorvolles Purimspiel geschaffen, das durch seine Leichtverständlichkeit und schöne Versform besonders bei der Jugend Anklang gefunden hat. Die Aufführungsrechte sind anläßlich des 100. Geburtstages von Moritz Scherbel durch den Enkel (Scherbel- Verlag, Berlin-Charl. 4) freigegeben worden, so daß die Aufführung überall gebührenfrei erfolgen kann. Das hier erschienene Textbuch des „Haman“ kostet 1 RM. Aus dem Münchener Bar-Kochba Das Fest des Münchener Bar Kochba Das Rendezvous, das sich die Münchener Bar Kochbaner am Samstag, den 18. Februar bei Madame Potifar in den Räumen des Hotel Königshof, die David Schneuer mit äußerst originellen Bildern geschmückt hatte, gaben, setzte die gute Tradition der Bar Kochbafeste in erfreulicher Weise fort. Die Kapelle Geza Velisch, die für Stimmung sorgte, verstand es neben den üblichen Schlagern auch mit jüdischen Melodien aufzuwarten. Obwohl das Fest durchaus als gelungen zu bezeichnen ist, müssen wir doch bemerken, daß es dem Bar Kochba in früheren Jahren schon gelungen ist, sich bessere Räume zu sichern, in denen ungetrübte Faschingsstimmung eher aufkommen konnte, als in den etwas engen des Königshofs. F. R. Keren Kajemeth Lejisrael Jüdischer Nationalfonds Postscheck-Konto München 10442, Nürnberg 24565, Fernsprecher München 29 74 49, Nürnberg 21 9 12 Zentrale für Deutschland« Berlin W 15 Meinekestraße 10 Münchener Spendenausweis vom 21. Februar 1933 Jakob D r i b i n s k y Gart en s. A. Familie S. Orljansky anläßlich der Geburt ihres Enkels 2 Bäume 12.—. Cafe CITY Eigene Konditorei Weinstraße 4 Vornehmer Aufenthalt Im Stadtzentrum # Im roten Salon täglich S Uhr Tanztee # Abends lustiges Fasehingstreiben mit Tanz Farbenprächtige Dekoration Ab früh 4 Uhr geöffnet