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Das jüdische Echo · 1932-10-21 · 43 (21.10.1932) · p. Seite 346

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
19 (1932)
Issue
43 (21.10.1932)
Date
1932-10-21
Page
Seite 346 (sequence 6)
Language
German
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346 Das Jüdische Echo Nr. 43 woblabgewogene Berichterslaltung aus Jerusalem, Ägypten und Syrien bekannt, hat durch sein neues (im Frankfurter Societälsverlag) erschienenes Werk: „Nationalismus und Imperialismus im vorderen Orient“, grolle Beachtung gefunden. Seine letzten Reisen führten ihn nach Sowjet-Rußland und nach Nordamerika. Über Rußland hat er in München vor einem Jahr vor einem aufmerksamen großen Kreis gesprochen. Der Vortrag über die Juden in Amerika ist eine wichtige Ergänzung zu der so notwendigen (iesamtorienlierung über das Judenproblem in der ge ge n w artige n We 11. Zu dem Vortrag sind Freunde und Gäste willkommen. Eintrittsgebühr 50 Pfg. für die Person. Kammermusik-Abend Am kommenden Montag, dem 24. Oktober, abends pünktlich 8.30 I hr veranstaltet das Jüdische K a m m e r o r e h e s t e r einen musikalischen Vorfragsabend im Lessingsaal, an dem folgende Kammermusikwerke zu Gehör gebracht werden: Flötenquartett D-Dur von Mozart, Sonate für Cello und Klavier von Sammartini, Streichquartett D-Moll (Quintenquartett) von Haydn. Die Cello-Sonate wird Dr. B. Flehinger spielen. Programm RM. —.50 (Jugendliche RM. —.80); fördernde Mitglieder frei. Jüdischer Gesangverein Dienstag, den 25. Oktober, abends U>9 Uhr findet in unserem Probelokal Lessingsaal, Herzog-Rudolf- Straße, ein ,,Gemütlicher Teeabend“ statt. Eintritt frei. Jüdisches Jugendheim, München Wir freuen uns, alle Kreise der Gemeinde herzlich einladen zu können, zu einem Vortrag, den Dr. Hans K o h n , Jerusalem, im Rahmen des Jugendheimes halten wird. Hans K o h n ist der deutschen Öffentlichkeit bekannt durch seine Berichterstattung aus dem nahen Orient in der „Frankfurter Zeitung“ und seine Bücher, von denen das über den Nationalismus und Imperialismus im nahen Osten und das eben erschienene über den Nationalismus in Sowjetrußland. In der deutschen Judenheit insbesondere ist Hans Kohn durch seine Beschäftigung mit jüdischen Fragen geschätzt, über die er in gehaltvollen Vorträgen Rechenschaft ablegt. In unserm Kreis wird Dr. Kohn sprechen über „Aufklärung und Chassidismu s“. Für Erwachsene beträgt der Eintrittspreis 50, für Jugendliche 20 Pfennige. Der Vortrag findet am Samstag, dem 29. Oktober 1932, um 20.15 Uhr, im Lessingsaal, Herzog-Rudolf-Straße 1, Rgb., statt. Wir bitten um zahlreiches und pünktliches Erscheinen. Aus dem Münchener Bar-Kochba Simchas-Thora-Feier :im Sonntag, 23. Oktober, abends 8 Uhr, im Königshof (Stachus) Man erscheint hierzu im Straßenanzug. Eine erstklassige Tanzkapelle sorgt dafür, daß selbst die unentwegtesten Tänzerinnen und Tänzer ganz auf ihre Rechnung kommen. Für die nachträgliche Abkühlung bat die Hotelleitung, wie uns versichert wird, Vorkehrung getroffen. Es wird kaum Unfälle infolge Getränkemangel geben. Das Bier läuft frisch \om Faß, Kaffee und Tee wird zu den billigsten Preisen serviert, auch wird selbstverständlich Wein, aber nur auf ausdrücklichen Wunsch verabreicht. Jeder findet beim Bar-Kochba-Fest das, was er auf den großen Veranstaltungen vergebens suchte: Humor, Gemütlichkeit, kurz — den lustigen Abend bei der jüdischen Jugend. Die verschiedenartigsten Darbietungen werden neben dem schön eingerichteten Barbetrieb unbedingt zur Hebung der Stimmung beitragen. Jeder bringe seine Freunde und Bekannten mit. Anfang 8 Uhr, Ende bei Rcdaklionsschluß noch unbestimmt. Eintritt 1 RM. Kein Weinzwang. Geza Velisez spielt mit seinen bekannten Solisten. Tischtemiisabteilung Anschrift: Dr. Berger, München, Voitstraße 9 Fernruf 64534 Einladung zum 1. Münchener Tischtennis-Mannschaftsturnier am 29. und 30. Oktober 1932 im Hotel Königshof am Stachus, 1. Stock. Beginn: Samstag, den 29. Oktober, abends 8 Uhr. Meldung möglichst schriftlich unter obiger Anschrift. Nennungsschluß: Donnerstag, den 27. Oktober 1932. Nenngeld: 50 Rpf. pro Person. Turnierleitung: Willi Felsen. Schiedsrichter-Leitung: Dr. Berger. Vorgaberichter: Helfeld, Kornhauser, Goldstern. Presse: Fleischer. — Die Konkurrenz ist offen für Mannschaftspaare, die aus zwei Damen oder zwei Herren oder einer Dame und einem Herrn bestehen. Ein Klub kann mehrere Mannschaftspaare melden. Sämtliche Spiele werden mit Vorgabe nach Spielstärke ausg^tragen. Gespielt werden jeweils vier Einzel und ein Doppel. Die verlierende Mannschaft scheidet aus. (Davis - Cup- System.) Anschließend Preisverteilung mit geselligem Beisammensein. Die Tische werden bereits am 29. Oktober nachmittags 5 Uhr aufgestellt, so daß die Spieler Trainingsmöglichkeit haben.# Die Veranstalter Turn- und Sportverein Bar Kochba Tischtennisabteilung. Achtung! Tischtennis! Mittwoch, den 26. Oktober: Training im Hotel Königshof. Samstag, den 29. Oktober: Münchener Mannschaflstu rnier. Sonntag, den 30.Oktober: Münchener Mannschaftsturnier. Mittwoch, den 2. November: Training im Hotel Königshof. Samstag, den 5. November: Training im Hotel Königshof. Sonntag, den (>. November: Training im Hotel Königshof. Zionistische Ortsgruppe Nürnberg-Fürth Am Donnerstag, den 22. September, haben wir unsere interne Ortsgruppenarbeit wieder aufgenommen. Die Herren Dr. Liebstaedter und Reiner Hirsch berichteten über den Frankfurter Delegier lentag; hieran schloß sich ein Bericht von Frau Gitta Hill m a n n über die WIZO-Tagung in Frankfurt. Die Darlegungen der drei Redner wurden beifällig und mit Zustimmung aufgenommen. ln Ausführung eines Beschlusses unserer letzten Generalversammlung, demzufolge sämtliche Ortsgruppenabende mit einem kurzen hebräischen Referat zu beginnen haben, spraeh Herr Josef S c bukst e 1 i s k i über die Lage in Palästina. Wir glauben beobachten zu können, daß ein immer größerer Teil unserer Mitglieder schon jetzt in der Lage ist, einem hebräischen Vortrag zu folgen und hoffen, daß durch diese neue Einführung das Interesse an der hebräischen Sprache weiter gestärkt werden wird. Zum Beginn unserer Werbearbeit für die Durchsetzung der in der politischen Resolution des Delegierlentages zum Ausdruck gekommenen Grundsätze veranstalteten wir im großen Saale der Landesgewerbeanstalt einen Vortrag des Herrn Dr. Nachum G o 1 d m a n n , Berlin, über: „Das jüdische Volk in der Weltkrise.“ Der über 400 Personen fassende Saal war bis auf

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