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Das jüdische Echo · 1932-07-01 · 27 (1.7.1932) · p. Seite 218

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
19 (1932)
Issue
27 (1.7.1932)
Date
1932-07-01
Page
Seite 218 (sequence 6)
Language
German
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218 Nr. 27 Das Jüdische Echo Schekelaktion 5692 Sämtliche Scliekelblockinliaber werden dringend anfgefordert, die in ihrem Besitz befindlichen Schekelblocks sowie die Gelder für die verkauften Schekolim umgehend an das Ortsgruppenbüro, Herzog-Rudolf-Straße 1, abzuliefern. Die Ziehung der K.K.L.-Wertlotterie ist am 10. Juli! Haben Sie schon Ihr Los? Wenn nicht, dann sichern Sie es sieh bitte sofort im Büro des Jüdischen Nationalfonds, München, Herzog- Rudolf-Straße 1. Nur bezahlte Lose nehmen an der Ziehung teil. Sämtliche 240 Gewinne werden ausgespielt, selbst wenn nicht alle Lose verkauft werden sollten — also gesteigerte Gewinnchancen! Wäre es nicht schön, wenn Sie gerade jetzt eine der herrlichen Reisen, den Einrichtungskoffer, einen Photoapparat oder einen Bademantel gewinnen würden? Oneg Schabbath München Samstag, den 2. Juli, spricht Herr J.-R. Dr. Elias Straus über die „Midraschim-Literalur“ (Wesen, Entstehung und Bedeutung). Beginn um 5 Uhr pünktlich im Raume des Kindergartens, Herzog- Rudolf-Straße 1, Rückgeb. Gäste sind willkommen. Mit dem Vortrag von Herrn J.-R. Dr. E. Straus sind die Zusammenkünfte des Oneg Schabbath in diesem Sommer beendet. Über die Fortsetzung der Tätigkeit des Oneg Schabbath im Herbst wird rechtzeitig bekanntgegeben. Synagogenchor „Linath Hazedek-Agudas Achim“ Um den mit so viel Beifall aufgenommenen Herren- und Knabenchor weiter auszubauen, benötigen wir noch einige sangeskundige Herren und ersuchen um Meldungen bei I. Rosenwasser, Sendlinger Straße 20, Telefon 91 3 50. Konzert des Jüdischen Kammerorchesters Das Konzert des jüdischen Kammerorcheslers, welches am 27. Juni im Museum staltfand, legte Zeugnis ab von der ernsten künstlerischen Arbeit, die unter seinem rührigen Dirigenten Herrn Erich Erk geleistet wird. Es ist staunenswert, mit welcher rhythmischen Präzision und klanglicher Schönheit dieser junge Orchesterkörper musiziert und wie er heute schon den Intensionen seines Führers gehorcht. Wenn er auf diesem Weg weiter fortsehreilel, wird er sich künstlerisch immer höhere Ziele stecken können und auch Anziehungskraft auf weitere Kreise ausüben, so daß er keinerlei Verstärkung durch Berufsmusiker mehr bedürfen wird. Die Haydnsymphonie erfuhr ein wohlgelungene Aufführung, wobei die delikate Behandlung der Streicher besonders zu rühmen ist. Ob es notwendig war, eine Beethovensymphonie durch ein Dilettantenorchester aufzuführen, möge dahingestellt sein, jedenfalls aber bewährte sich auch da die Tüchtigkeit des Slableiters, der neben der Delailarbeit den großen Zug nicht vermissen ließ. Zwischen den beiden Symphonien hörten wir das f-moll für Klavier von Mozart, ein grandioses Werk, in dem Krau Hesse-Wallach sich als ausgezeichnete Pianistin bewährte und technisch wie geistig die schwere Aufgabe trotz des keineswegs erstklassigen Instrumentes glänzend bewältigte. Das erfreulicherweise sehr zahlreich erschienene Publikum dankte für die schönen Darbietungen berechtigterweise mit begeistertem Beifall. F. Schachklub „Lasker“ Da in der Sommer- und Ferienzeit die Teilnehmerzahl zu gering ist und infolgedessen die Unkosten (Miete für das Spiellokal im jüdischen Kindergarten) nicht gedeckt werden können, ruht nunmehr der Spielbetrieb bis anfangs September; er soll am Montag, dem 12. September, wieder beginnen. i. A.: Dr. Friz Silber. Gesamtausschuß der Ostjuden L. Iram und Frau gratulieren herzlichsl zur Hochzeit Rosner-Gidalewitsch 1.—. Verein Talmud-Thora-Schule München Verein Bikur Choulim, München, gratuliert herzlichst zur Hochzeit Rosner-Gidalewitsch 1.—. Jüdischer Nationalfonds München Es gratulieren zur Hochzeit Rosner-Gidalewitsch: Familie Julius Eisen 1.—, Familie Markus Eisen 1.—, B. Altmann 1.—, Familie E. Gütler 1.—. Keren Kajemeth Lejisrael Jüdischer Nationalfonds Postscheck-Konto München 10442, Nürnberg 245 65, Fernsprecher München 29 74 49, Nürnberg 219 12 Zentrale für Deutschlandf Berlin W 15 Neinekestraße 10 Spendenausweis des Nürnberger Büros vom 20. Juni 1932 Spendenbuch: Herr u. Frau Louis Grießmanu anl. ihres 45. Hochzeitstages 10.—, Frau San.- Rat Epstein anl. des Hinscheidens ihr. Mutter 10—, anläßl. ihres 50. Geburtstages und ani. der Konfirmation ihrer Tochter spenden Herr u. Frau Moritz Künstler 10.—, Herr Max Salzer anl. des Ablebens seiner Mutter 10.—, Herr u. Frau Hermann Heimann anl. des Ablebens ihres Vaters u. Schwiegervaters 5.—, Herr u. Frau Dr. Th. Goldenberger anl. der Konfirmation ihrer Tochter Eva 5.—, Herr u. Frau Dr. V. Feith ani. der Konfirmation ihrer Tochter Renate 5.—, Herr u. Frau Max Guckenheimer anl. der Konfirmation ihrer Tochter Hilde 5.—, Herr u. Frau Dr. Hermann Kahn anl. ihres Einzugs 5.—, Herr Dr. Franz Öttinger anl. seiner Verlobung 5.—, Frau Olga Wassermann anl. der Konfirmation ihrer Tochter Inge 2.—. Bäume für Rosl Löb s. A. - Garten: Josef Kraus zu Andenken des 13. 6. 1 B. 6.—, Dr. Albert Löb zu Andenken des 13. 6. 1 B. 6.—. Wertzeichen: 3 Telegramme 1.50. Imi-Tasche : Hanns Schönberger —.85. Purim-Pesach - Aktion: Durch Arnold Kandel u. Hedwig Rothschild (Polatschek 2.—, Dr. H. Baer 1.—) 3.—. Büchsen : Durch Pinchas Bügeleisen (A. Reif 6.57, Mendel Nußbaum 6.22, Zuckerrnann 2.50, Leo Wißmann 2.33, Horwitz 2.44, Neumeyer 2.15, Dr. J. Bamberger, A. Schuhmann je 2.—, Maikihl 1.63, Herrmann, Grünbaum, Biegeleisen, Jondorf je 1.—, Katz —.82, Erlanger —.50, Kort —.30) 33.46. Durch Max Joscowitz (Thurnauer 4.—, Wurzinger 3.—, Karl Franc 2.50, Saemann, Wassermann, Strauß je 1.—, Frau Vorhaus 5.—) 17.50. Durch Gisa Kalter u.Bubi Berger (Sal. Heinemann 7.—, Schloßberger, Frau Grete Kahn je 3.—, A. Rosenfeld —.80, Späth —.85) 14.65. Durch Herbert Weißbarst u. Alfred Klaußner (Emil Rosenfelder 5.—, Heimann 3.—, Max Walther 2.01, Höchster, A. Bieringer je 1,—, Dr. Guggenheimer —.85) 12.86. Durch Else Berger (A. Steinhardt 4.86, Komm.- Rat Manes 3.—, Silberthau 2.60, Dr. Grünbaum 1.10, Fichtelberger —.25) 11.81.

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