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Das jüdische Echo · 1932-02-12 · 7 (12.2.1932) · p. Seite 62

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
19 (1932)
Issue
7 (12.2.1932)
Date
1932-02-12
Page
Seite 62 (sequence 6)
Language
German
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62 Das Jüdische Echo Nr. 7 s c h e s, Tel-Awiw, über: „Das jüdische Leben in Sowjetrußland.“ Herr Margosches behandelte aus eigenem Erleben und auch offenbar auf Grund eingehenden Studiums des von ihm gewählte Thema in sehr interessanter und anschaulicher Weise. Die Diskussion gestaltete sich infolge der heftigen Angriffe, die seitens eines Kommunisten gegen den Redner gerichtet wurden, teilweise sehr lebhaft. Von zionistischer Seite sprachen die Herren Ing. Hillmann, R.-A. Feilchenfeld, Dr. Liebstaedter, Reiner Hirsch, Dr. Bamberger und Josef Schiksteliski. Die besonders gut besuchte Versammlung wurde von Herrn Dr. Liebstaedter geleitet. Nürnberg. Herr Professor Dr. Theodor Lessing (Hannover) hält am Samstag, dem 13. Februar 1932, abends halb 9 Uhr, im Großen Saale des Künstlerhauses, einen Vortrag mit Lichtbildern über: „Das Kräftespiel in Palästina“; Eindrücke von einer Reise durch Erez Israel. Nach dem Vortrag findet eine Diskussion über das Thema: „Der jüdische Selbsthaß“ statt. Diese Aussprache dürfte ganz besonderem Interesse begegnen, da der Redner in seinem Buch „Jüdischer Selbsthaß“ in einigen meisterhaften Studien das jüdische Persönlichkeitsproblem bis in seine letzten Tiefen bloßgelegt hat. Die Bedeutung von Theodor L e s s i n g beruht aber nicht allein auf seinen Schriften über jüdische Fragen und auf seinem tapferen Kampf für das Judentum, sondern vor allem auch auf seinen umfassenden Werken über: Die Geschichte als Sinngebung des Sinnlosen. Europa und Asien: Untergang der Erde am Geist. Man kann dem Vortrag dieses Redners wohl mit größten Erwartungen entgegensehen. Geschäftliches Im Vorübergehen Wäsche außerhalb des Hauses zu waschen, ist eine Vertrauenssache! Wenn man bei einem Spaziergang durch die Landwehrstraße die Wäscherei „Münchner Hausfrauenhilfe“ besucht, und sich in dieser Musterwäscherei umsieht, wird man schnell jedes Mißtrauen verlieren. Sorgfältig wird jedes einzelne Stück behandelt. Man weiß bei der „Hausfrauenhilfe“ genau, daß es heute nicht mehr möglich ist, unerschöpfliche Wäschevorräte zu sammeln. Und wenn eine Hausfrau ihre Wäsche selbst waschen will, so kann sie es am besten in dieser Wäscherei. Sie spart sich überdies den erbitterten Kampf mit den übrigen Mietsparteien um Waschhaus- und Trockenbodenbenützung. Die „Münchner Hausfrauenhilfe“, die jetzt nahezu fünf Jahre besteht, befindet sich in der Landwehrstraße 57/59. Keren Kajemeth Lejisrael Jüdischer Nationalfonds Postscheck-Konto München 10442, Nürnberg 24565 Fernsprecher München 297449, Nürnberg 21912 Zentrale für Deutschland, Berlin W 15 Meinekestraße 10 Münchener Spendenausweis Nr. 17 vom 3. bis 9. Februar 1932 Spendenbuch: Herr und Frau J. Hauser anläßlich der Bar Mizwah ihres Sohnes 3.—. Dieselben danken allen Freunden und Bekannten für die erwiesenen Aufmerksamkeiten. 3.—. Jakob-Drybinski-s.-A.- Garten : Frau Dora Orljansky anläßlich der Jahrzeit ihrer seligen Mutter ein Baum 6.—. Goldenes Buch: Raphael Hirsch Grünbaum: Frau Dr. Isa Saphier und Paul Grünbaum und Frau anläßlich des Todestages ihres lieben und unvergeßlichen Dr. Johann Saphier 20 Schilling. 12.—. Gold. Buch Bar Koohba München: Die Vorstandschaft des Bar Kochba gratuliert Herrn und Frau Gerson herzlich zur Bar Mizwah ihres Sohnes 3.—. Goldenes Buch Selig und Lea Mysliborski-Mfsch : Adolf Mysliborski-Misch gratuliert Herrn und Frau Gerson herzlich zur Bar Mizwah ihres Sohnes 2.—. Büchsen: geleert durch Jackie Renka: M. Schlesinger 9.75, O. Läufer 2.75, Frau M. Bohrer I. 20, A. Schindler —.50, 14.20. Geleert durch N. N.: Peter Schorr 1.10, Fanny Schiller 1.28, Pumpian 1.—, M. Eisenberg 1.67, M. Weißbarth 1.—, A. Strumpf 1.45, B. Holzapfel 2.11, J. Schild 2.—, 7 Büchsen unter 1.— 3.67, 15.25 Material: Frau Dr. Weil: 1 Vogelschau- Karte —.75. Zusammen 56.20. Gesamtsumme seit 1. Oktober 1931: 2732.40 RM. Telegrammformulare des Jüdischen Nationalfonds sind jetzt auch in der Ewer-Buchhandlung, Ottostraße 2, zum Preise von RM. 1.— erhältlich. Es wird besonders darauf aufmerksam gemacht, daß nur solche Spenden im „Jüdischen Echo“ ausgewiesen werden können, die spätestens Dienstag jeder Woche aufgegeben und e i n b e z a h 11 wurden im Büro des Jüdischen Nationalfonds, Herzog-Rudolf-Straße 1. Spendenausweis des Nürnberger Büros vom 10. Februar 1932 Spendenbuch : Dir. Max Loewi anläßlich seines 70. Geburtstags 20.—, Herr Sigm. Schoen anläßlich seines 60. Geburtstages 5.—, Frau Lina Hellmann anläßlich ihres 70. Geburtstags 5.— — 30.—. Büchsen: durch Theo Heisser: (Dr. Landauer 6.27, Dir. Metzger 3.78, Frank 3.55, M. Bein 3.15> Strauß 2.94, Leo Katzenberger 2.08, Hch. Leiter 2.—, Iglauer 2.71, Blumenstein, Ellern je 1.50, Hirsch 1.26, Dr. Löwenthal 1.05, Friedmann, Aal, Erle, Steinlein, Götz je 1.—, Kaufmann —.80, Lonnerstädter —.50, N. N.—.41, Wollner —.22, Spatz —.20, Löwenstein —.15) 39.07. Durch Heini Scheindling (Mendel Nußbaum 6.44, Adolf Reif 3.20, Adolf Schuhmann 3.14, Horwitz 3.08, Dr. J. Bamberger 2.60, Zuckermann 2.55, Biegeleisen 1.50, Maikihl 1.40, Herrmann 1.15, Katz, Erlanger, Grünbaum je 1.—, Leo Wißmann 1.—, Desser —.30) 29.36. SlT Stadtküche Weine Theatinerstr. 48 Tel. 24421

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