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Das jüdische Echo · 1932-01-29 · 5 (29.1.1932) · p. Seite 46

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
19 (1932)
Issue
5 (29.1.1932)
Date
1932-01-29
Page
Seite 46 (sequence 6)
Language
German
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46 Das Jüdische Echo Nr. 5 telegramm aus heiterem himmel: „_d _i_e_n _a__c_h_t_o_h_n _e_z _o__r__e_sheute samstag den 30. januar 1932 im hotel „der königshof” am stachus ko_sföjnfestj^e^^har^k^chh^^ gäste herzlich willkommen! eintritt 1 mark, kein weinzwang, beginn y29 uhr. Nürnberg. Am Sonntag, dem 16. Schwath, veranstaltete Frau Martha Farn trog, die früher als Lehrerin in Palästina tätig gewesen ist, in ihrem Hause für eine große Zahl von Kindern eine Chamischa-Assar-Bischwat-Feier. Nebst der Bewirtung mit Obst (18 Früchte) erzählte Frau Farntrog in plastischer Weise wie in Palästina dieser Tag gefeiert wird. Die Kinder eulebten ein Stück lebendiges Palästina und bei den Erwachsenen entstand der Wunsch, in künftigen Jahren eine solche Feier für einen größeren Kreis von Kindern zu veranstalten. Nürnberg. Herr Professor Dr. Theodor Lessing (Hannover) hält am Samstag, dem 13. Februar 1932, abends halb 9 Uhr, im Großen Saale des Künstlerhauses, einen Vortrag mit Lichtbildern über: „Das Kräftespiel in Palästina“; Eindrücke von einer Reise durch Erez Israel. Nach dem Vortrag findet eine Diskussion über das Thema: „Der jüdische Selbsthaß“ statt. Diese Aussprache dürfte ganz besonderem Interesse begegnen, da der Redner in seinem Buch „Jüdischer Selbsthaß“ in einigen meisterhaften Studien das jüdische Persönlichkeitsproblem bis in seine letzten Tiefen bloßgelegt hat. Die Bedeutung von Theodor Lessing beruht aber nicht allein auf seinen Schriften über jüdische Fragen und auf seinem tapferen Kampf für das Judentum, sondern vor allem auch auf seinen umfassenden Werken über: Die Geschichte als Sinngebung des Sinnlosen. Europa und Asien: Untergang der Erde am Geist. Man kann dem Vortrag dieses Redners wohl mit größten Erwartungen entgegensehen. Geschäftliches Die Sprechstunden des polnischen Advokaten Dr. jur. Roman P r e t z e 1 aus Berlin, auf die wir schon in der letzten Nummer hingewiesen haben, finden am Donnerstag, dem 4. Februar, im Hotel Leinfelder, statt. Näheres siehe Anzeige. Prunkendes Rot, anziehend als Blickfang, prächtig-leuchtend als Schaufenster-Dekoration, ein Grundton, aus dem sich die Schaustücke besonders wirkungsvoll und glänzend herausheben, ziert die neu-eröffnete moderne Schuhfirma Scheinmann an der Theatinerstraße 46, die sich, nach ihren herausgestellten Leistungen zu messen, das Haus der eleganten Schuhe nennt. Die in Düsseldorf, Stuttgart und München vertretene Firma hat sich die Aufgabe zu eigen gemacht, eine außerordentliche Preiswürdigkeit in Schuhwaren für Eleganz und Bedarf mit modernstem Schick und Schmiß in Modellen, Fassons und Stilarten zu vereinen. Daß dies gelingt, dafür mögen die ausgestellten reizvollen Damenschuhe und Schühlein, die glänzend-schönen Herrenschuhe Beweis sein. Schick und Preiswürdigkeit erscheinen verbunden. Daß im übrigen das bekannt schöne, geräumige, zeitgemäß gediegen ausgestattete. Schuhgeschäft an dieser Stelle der Theatinerstraße den Ansprüchen der Kundschaft in jeder Beziehung angepaßt ist, daß ein enormes Angebot und ein schier unerschöpfliches Lager der Käuferinnen und Käufer harren, braucht nach Aufmachung und Leistungen des Hauses kaum eigens betont zu werden. Keren Kajemeth Lejisrael Jüdischer Nationalfonds Postscheck-Konto München 10442, Nürnberg 24565 Fernsprecher München 297449, Nürnberg 21912 Zentrale für Deutschland, Berlin W 15 Meinekestraße 10 Münchener Spendenausweis Nr. 15 vom 19. bis 26. Januar 1932 . S p e 11 d e n b u c h : N. N. 15.—; Frau Ida Lauchheimer anläßlich der Verlobung ihrer Tochter 5.— RM. 20.—. Richard F r a e n k e 1 s. A. Garten: Sophie Eben dankt herzlich für die ihr anläßlich der Geburt ihres zweiten Sohnes erwiesenen Aufmerksamkeiten, einen halben Baum 3.—. Büchsen: Geleert durch Erl. Rauch: B. Aß 1.—; Fritz Rosenthal 1.12; J. Deutscher 1.—; Norbert Gittler 2.—; W. Halpern 2.40; Dr. J. Emrich 3.—; M. Pistiner 1.45; B. Löwenstein 2.—; J. Rabinowitz 4.70; S. Orljansky 3.10; Edith de Beer 1.12; Gustav Sachs 2.05; Rest. Weiß 1.70; E. Löwenherz 1.15; M. Eisen 3.78; T. Sufrin 1.-—; J. Lampel 0.77; J. Pleß 1.50; Max Feder 3.80; M. Tenzer 1.—; B. Schapira 1.—; N. Tuchmann 1.25; H. Tabak 1.—; N. Sturm 1.50; M. Trost 1.—; Frau Schindel 1.20; 2 Bü unter 1.—, 1.17 47.76. Geleert durch Eva Eliasberg: Dr.W. Eliasberg 10.08; Karl Adler 2.84; Schöpflicb 0.68 13.60. Einzelne Büchsen: N. N. 15.35; Dr. Erich Feuchtwanger 5.—; Dr. Pereies 1.—. 21.35. Material: 1 Landkarte 0.30. Zusammen RM. 106.01. Gesamtsumme seit 1. Oktober 1931 RM. 2510.23. Telegrammformulare des Jüdischen Nationalfonds sind jetzt auch in der Ewer-Buchhandlung, Ottostraße 2, zum Preise von RM. 1.— erhältlich. Spendenausweis des Nürnberger Büros vom 22. Januar 1932 Spendenbuch : Herr und Frau Dr. Sommer anläßlich der Verlobung ihrer Tochter 10.—; Fa. Klein & Löw anläßlich ihres Einzugs 10.—; Herr und Frau E. Bader anläßlich der Geburt ihres Jun- Stadtküche Weine Theatinerstr. 48 Tel. 24421

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