Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 18 (1931)
- Issue
- 49 (4.12.1931)
- Date
- 1931-12-04
- Page
- Seite 664 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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654 Das Jüdische Echo Nr. 49 Die Sammlung enthält fast alle bedeutenden nationalökonomischen Arbeiten, die nach dem Kriege in Deutschland erschienen sind, sowie wichtige volkswirtschaftliche Werke in englischer und französischer Sprache. Die Spende ist eine der wichtigsten und größten, die die Bibliothek auf diesem Gebiete bisher erhalten hat. Gemeinden- und Vereins-Echo Jüdische Frauengemeinschaft, München; Kadimah, München; Gruppe jüdischer Studentinnen, München Einladung zum Kinder-Canukka-Fest, Sonntag, den 13. Dezember, nachmittag 3.30 Uhr, im Hotel Grünwald, Hirtenstraße 25 (beim Hauptbahnhof). Aus dem lustigen Programm; Theater, Schattenspiel, Krabbelsack und viele Überraschungen. Kartenvorverkauf; Frl. Hohenberger, Herzog-Rudolf-Straße 1; Pelzhaus S. Orljansky, Neuhauser Straße 29; Ewer-Buchhandlung, Ottostraße 2. Eintritt: Für Erwachsene (inkl. Tee und Garderobe) RM. 1.—; Kinder und Jugendliche (inkl. buntem Teller und Garderobe) RM. —.50. (Siehe Inserat.) Hebräische Sprachkurse, München: Samstag, den 5. Dezember, 8 Uhr abends, geht das Schiff der Hebräischen Sprachkurse „Iwrija“ vom Hafen, Lessingsaal, Herzog-Rudolf-Straße 1, nach Palästina ab. — Schiffskarte und rituelle Verpflegung 50 Pfg. an der Abendkasse. Jungzionistischer Arbeitskreis, München. Sonntag, den 13. Dezember, abends 8.30 Uhr, findet im Lessingsaal, Herzog-Rudolf-Straße 1, eine Chanukkafeier statt. An diesem Abend wird Herr Dr. Dankwerth (Nürnberg) einen neuen Palästina- Film zeigen, den er vor kurzem selbst im Lande aufgenommen hat und der bei seinen bisherigen Aufführungen überall starken Erfolg hatte. Herr Dr. Dankwerth wird erläuternde Worte zu seinem Film sprechen. Außerdem hat sich liebenswürdigerweise der in allen Kreisen bestens bekannte Vortragskünstler, Herr Bernhard Renka, zur Verfügung gestellt. Trotz der Fülle von Chanukkafeiern in München darf angesichts des interessanten Programms mit einem starken Besuch der Veranstaltung gerechnet werden. Also Sonntag, den 13. Dezember, freihalten! Zur Unkostendeckung wird ein Eintritt von 50 Pfennig, einschließlich Tee und Kuchen, erhoben. Chanukka-Konzert des Jüdischen Kammerorchesters München Das Jüdische Kammerorchester, das unter der künstlerischen Leitung von Herrn Kapellmeister Erich E r c k steht, veranstaltet, wie schon bekannt gegeben, am Samstag, dem 12. Dezember, abends 8.15 Uhr, im Museumsaal, Promenadestraße 12, sein erstes Symphoniekonzert. Geleitet von dem Bestreben, trotz aller Schwere der Zeit, die gerade in jüdischen Kreisen stets gepflegte Musikkultur zu bewahren und zu fördern, trägt das aus tüchtigen Instrumentalsten bestehende Orchester in hingebungsvoller und sorgfältiger Arbeit dazu bei, ein jüdisches Ideal zu erhalten. Seine Leistungen sollen für alle jüdischen Kreise ein Ansporn sein, noch mehr als bisher mitzuhelfen, daß dem Judentum dieser Idealismus erhalten bleibe. Die reichhaltige und vielseitige Vortragsfolge, nicht zu hoch in ihren Anforderungen und dennoch ausschließlich nach künstlerischen Gesichtspunkten gewählt, wird gewiß Anklang finden. An Orchesterwerken gelangen zur Aufführung das Concerto grosso in d-moll von Vivaldi, eine der glanzvollsten Schöpfungen des italienischen Barock, und die Suite in c-dur von J. S. Bach, mit eines der stärksten Zeugnisse seiner Gestaltungskraft. An Solisten hat sich eine Anzahl jüdischer Künstler zur Verfügung gestellt, deren Namen in der Öffentlichkeit einen guten Klang hat. Frau Gertrud M a s s e r , eine Geigerin von Rang, spielt die beiden Romanzen für Violine und Orchester von Beethoven. Fräulein Irma Stern, bekannt durch ihre Tätigkeit an der Münchener Staatsoper und im Rundfunk, singt die Arie „Höre Israel“ aus dem Oratorium „Elias“ von Mendelssohn. Fräulein Alma Weiß, von der Meisterklasse der Akademie der Tonkunst, bringt das selten gehörte Konzert in d-dur für Klavier und Orchester von Haydn zum Vortrag. Sitzplätze zu RM. 2.20 und RM. 1.10 sind im Vorverkauf zu haben bei: Gemeindekanzlei, Herzog- Max-Straße 7; Ewer-Buchhandlung, Ottostraße 2; Pelzgeschäft D. Goldberg, Schwanthalerstraße 24; Frl. Camilla Hohenberger, im Lessinghaus, Herzog- Rudolf-Straße 1, Rückgeb. I. Stehzlätze zu RM. —.70 für Schüler und Studenten nur gegen Ausweis an der Abendkasse. Jüdischer Kuiturverein J, L. Perez, München. Samstag, den 5. Dezember, abends 8.45 Uhr, Klubabend. (Referat mit anschließender Aussprache.) Gäste willkommen. Die Veranstaltung findet ausnahmsweise im Jugendheim, Herzog-Rudolf-Straße 1/1, statt. Voranzeige. Unsere Chanukkafeier findet am 19. Dezember, abends 8.30 Uhr, im Lessingsaal statt. Fräulein Else Berger und M. Sufrin haben ihre Mitwirkung zugesagt. Jüdischer Gesangverein E.V. Dienstag, 8. Dezember, abends halb 9 Uhr, veranstaltet der „Jüdische Gesangverein“ im Probelokal, Lessingsaal, Herzog-Rudolf-Straße 1, wieder ein gemütliches Beisammensein. (Chanukkafeier : Entzünden der Lichter punkt halb 9 Uhr.) Gäste sind herzlichst willkommen. Eintritt fei. Jüdisches Jugendheim, Herzog-Rudolf-Straße 1 1. In der Chanukka-Woche fallen alle Veranstaltungen des Jugendheims aus. 2. Montag, den 14. Dezember, spricht Fräulein Else Maier über Leibesübungen. 3. Montag, den 21. Dezember, Diskussion über den Aufsatz Lenins: „Der Radikalismus, die Kinderkrankheit des Kommunismus“. 4. Mittwoch, den 2., 9„ 16. Dezember, Unterhaltung über ausgewählte Zeitungsartikel. 5. Dienstag, den 1. und 15. Dezember, Arbeitsgemeinschaft Dr. Werner Cahnmann. Beginn aller Veranstaltungen um 8.30 Uhr. 6. Wir bitten alle Mitglieder des Jugendheims um Chanukka-Spenden für den Hort. Programm der V. J. St. Jordania Samstag, 5. Dezember, 14 Uhr, Cafe Hag. Sonntag, 6. Dezember, wird im Cafe Hag bekannt gegeben. Dienstag, 8. Dezember, dasselbe. Donnerstag, 10. Dezember, 20.30 Uhr, Burschenkurs.