Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 18 (1931)
- Issue
- 43 (23.10.1931)
- Date
- 1931-10-23
- Page
- Seite 594 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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594 Das Jüdische Echo Nr. 43- Lehrer uueh Schüler bis zu den Jüngsten herab beteiligten, können hier nicht im einzelnen hervorgehoben werden. Es sei nur festgestellt, daß alles an diesem Abend dazu beigetragen hat, eine angeregte Stimmung unter den Anwesenden zu schaffen, und daß alles zu der Hoffnung auf eine immer weitere Ausdehnung der hebräischen Arbeit in München für das neue Jahr berechtigt. Der neue Stundenplan der hebräischen Sprachkurse, München Mo 7.15—8.15 Kurs IV 8.30-10 Lehrlingsheim - Di 5-6 Uhr Kinderkurs I 7.15—8.45 Kurs VI 8.45-10 Kurs I - Mi j 2.30—4 Uhr Kinderkurs III 4—5 Uhr Kinderkurs II 7.15—8 45 Kurs II 8.45-10 Liederstunde Do 7.15-8 Uhr Grammatikkurs 8-9 Uhr Kurs IV - - Sa; 5.30—7 Uhr Kurs Vj 7.30—9 Uhr Kurs III - - Kulturverein J. L. Perez, München. Samstag den 24. Oktober, abends 8.45 Uhr, findet im Lessingsaal, Herzog-Rudolf-Straße 1, ein Klubabend statt und laden wir hiezu alle unsere Mitglieder und Freunde herzliehst ein. Gäste willkommen. Eintritt frei. Arbeitsgemeinschaft Junggruppe I. P. D. H e i m a b e n d e : der Kwuzoth: Wie festgesetzt. ä lterenkreijs- A. rbeitsge m eins o h a f t: Dienstag 20 Uhr. A 1 1 e r h e i 1 i g e n f a h r t : Dreitagefahrt nach Schöngeising. Kosten 2 RM. Meldungen bis Samstag, 24. Oktober. Alles Nähere in den Kwuzoth. Phöbus-Palast. Max Pallenberg in „Der brave Sünder“ Zwei Talenten ungewöhnlichen Grades ist ihre neue Tätigkeit im Tonfilmgebiet außerordentlich gelungen: Mlax Pa Hemberg, dem Meisterdarsteller schrulliger Lebenstypen der Sprung in den Tonfilm selbst, Fritz Kortner der Übergang zum Regisseur und Autor. So ist ein ganz entzückendes Werk entstanden, von heißem echtem Leben durchpulst. Pallenberg versteht es hier ebenso wie auf der Bühne, bei aller Sonderbarkeit und Komik eine erschütternd echte Menschlichkeit vorzuführen. Für unseren Münchener Rühmann weiß man keim besseres Lob zu sagen, als daß er dem Meister fast ebenbürtig ist. Er stellt eine fein durchdachte Figur auf die Bühne. Der Film bringt Stunden reinen Genusses und ist deshalb gerade im der heutigen Zeit ein wahres Seelenbad. R. Gü. Aus dem Münchener Bar-Kochba Bar-Kochba Damen-, Mädchen-, Kinderabteilung Der gesamte Turnbetrieb ist in.vollem Gang. Die Kinder-Abteilung turnt Mittwoch nachmittag von 3 bis 4 Uhr im Turnsaal der Jüdischen Volksschule, Herzog-Rudolf-Straße 1. Die Mädchen- Abteilung Montag von 6 bis 7 Uhr in der Volksschule an der Luisenstraße, die Damen-Abteilung I Montag von 7 bis 8 Uhr, die Damen-Abteilung II Montag von 8 bis 9 Uhr in der Volksschule an der Luisenstraße. Sämtliche Mitglieder werden aufgefordert, die Turnstunde regelmäßig und pünktlich zu besuchen. Neuanmeldumgen werden in sämtlichen Abteilungen am*Turnboden entgegen genommen. Bar-Kochba. G e n e r a 1 v e r s a m m 1 u n g. Am Samstag, dem 31. Oktober, präzis 20.30 Uhr, findet im Lessingsaal, Herzog-Rudolf-Straße I/O1, die 20. ordentliche Generalversammlung statt. Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes, 2. Bericht der Abteilungsleiter, 3. Bericht des Kassiers, 4. Aussprache, 5. Entlastung, 6!. Neuwahl 7. Anträge, 8. Verschiedenes. Zu Punkt 7 können Anträge nur bis 20. Oktober schriftlich an den L Vorsitzenden, Herrn Jos. Orljansky, Elisabethstraße 30, gerichtet werden. Zionistische Ortsgruppe Nürnberg-Fürth. Am Donnerstag, den 8. d. M., sprach Herr Felix S c h a r f in unserer Ortsgruppe über „Die Anfänge des Zionismus“. Er zeigte in einer sehr fleißigen und interessierenden Darstellung, auf einer wie starken Bewegung nach Palästina unser moderner Zionismus beruht. Im zweiten Teil des Abends erzählte Chawer Thedy Auerbach (Palästina), der auf einer Europafahrt sich einige Tage in Nürnberg aufhielt, aus dem Leben einer Kwuzah. Er schilderte mit einfachen, schlichtem Worten die Leiden und Freuden der Chaluzim, ihre Zähigkeit und Ausdauer, die sie alle Strapazen, auch die schwersten, siegreich überstehen ließ. Er schloß seine Ausführungen mit einem Appell an die Anwesenden, den Jischuw nicht im Stiche zu lassen und das Menschenmögliche für Palästina zu tun. Er fand eine ernste Zuhörerschaft, die ihm durch reichen Beifall dankte. Die Leitung der Veranstaltung lag in den Händen von Herrn Dr. Rudolf Liebstädter. Als nächste Veranstaltung ist ein Pressereferat von Herrn Dr. J. Bamberger in Aussicht genommen. Keren Kajemeth Lejisrael Jüdischer Nationalfonds Postscheck-Konto München 10442, Nürnberg 24565 Fernsprecher München 297449, Nürnberg 21912 Zentrale für Deutschland, Berlin W 15 Heinekestraße 10 Münchener Spendenausweis Nr. 3 vom 13. Oktober bis 20. Oktober 1931 Goldenes Buch ZOG, München: Familie M. Lieber grat. Familie Grünbaum zur Barmizwah ihres Sohnes (unlieb verspätet) und kondoliert Familie Gidalewitsch 6.—. Spendenbuch : Isaak Sturm u. Frau danken allen Bekannten u. Freunden für die Gratulationen u. erwiesenen Aufmerksamkeiten anläßl. der Geburt ihres Sohnes; dieselben kondolieren Familie Gidalewitsch 10.—; Herr u. Frau J.-R. Dr. Straus anläßl. ihres Einzuges in die neue Wohnung 25.— — 35'.—. V.J.St. - Jordan ia-Garten: Richard Eisen dankt altem Herrn Dr. Gutmann für Behandlung X> Baum 3.—. Büchsen: Gele e r t d c h. J a c k i e Renka: Leo Ehrenhaus 1.—, Frau Flank 1.—, Leon Jakob 2.13, M. Schlesinger 8.50, Rud. Wengraf 1.25, O. Läufer 1.70, M. Felsen 1.50, Frau M. Bohrer 1.50, S. Orljansky 5.66, 2 Büchsen unter 1.— 1.13 25.37.