Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 18 (1931)
- Issue
- 36 (4.9.1931)
- Date
- 1931-09-04
- Page
- Seite 510 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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510 Das Jüdische Echo Nr. 36 „Hütte im Weinberg“ (Jes. 1, 8), die Wahrsager auf der Straße, den Bäcker mit den Broten auf dem Kopf (Josephgeschichte). Über 800 Photos in Kupfertiefdruck, alles eigene Aufnahmen, schmücken diese beiden Bände als Illustrationen zu einigen Tausend Episoden, Figuren und Szenerien aus Bibel, Neuem Testament, Koran und Talmud; auch mittelalterliche Reiseliteratur und neuere Schriftsteller werden zitiert, von jüdischen: Herzl, Kann, Ruppin, Hugo Hermann, Trietsch, J. Preiß u. v. a., dazu Dutzende sonstiger Palästina-Schriftsteller. Leicht hat sich Schölten die Arbeit nicht gemacht, vielleicht ist er sogar in seiner großen Liebe zur Sache zu gründlich vorgegangen. Für die hebräische Bibel hat er fast zwei Dutzend Übersetzungen herangezogen und jeweils die Textfassung, die ihm die beste schien, ausgewählt— ohne doch wohl immer das Richtige getroffen zu haben; die Beschränkung auf ein bis zwei Übersetzungen hätte schließlich genügt (andere kritische Bemerkungen seien einer abschließenden Besprechung Vorbehalten). Aber diese Bemühung ist für die Sorgfalt und Umsicht des Verfassers bezeichnend, der eben unermüdlich sucht und sichtet. Die Frucht der von warmer, naiv strömender Religiosität getränkten Arbeit Scholiens ist, alles in allem, ein köstliches illustriertes Dokumenlenwerk, das nicht nur im Schul- und Universitätsunterricht ausgezeichnete Dienste tun kann, sondern auch daheim immer wieder mit Vergnügen und anschaulicher Belehrung zur Hand genommen werden wird. Mit Spannung erwartet man die folgenden Bände. Dr. Kirschner. Bücherbesprechung Kalender des Jüdischen Frauenbundes Der 6. Kalender des Jüdischen Frauenbundes veranschaulicht den Gedanken; „Jüdische Gemeinschaften und Juden als Führer“. In Bildern und Worten werden die Gemeinschaftsgruppen: Familie — Gottesdienst und Gemeinde-Erziehung und Unterricht — Jugendbewegung — Siedlung dargestellt. Porträts und Aussprüche führender jüdischer Persönlichkeiten — führend auf jüdischen oder allgemein kulturellen Gebieten — wie: Wissenschaft, Kunst, Soziale Bewegung, Politik, Wirtschaftsleben, zeigen einen kleinen Ausschnitt aus der Fülle des Geisteslebens. Der Kalender erscheint in ausgezeichneter Ausstattung, als Umlegekalender und Abreißkalender. (Bestellungen an die Geschäftsstelle des Jüdischen Frauenbundes, Berlin N 24, Monbjiouplatz 10.) Gemeinden- und Vereins-Echo Hebräische Sprachkurse München. Am 1. September beginnt der Unterricht in sämtlichen Kursen nach dem bekannten Stundenplan wieder. Außerdem wird bei genügender Teilnehmerzahl ein neuer Anfängerkurs beginnen, auf den wir alle Interessenten für die Makkabiade besonders aufmerksam machen. Anmeldungen und Auskünfte im Unterrichtslokal, Herzog-Rudolf-Straße 1, oder telephonisch unter Nr. 2 97 4 49. Der Anfängerkurs beginnt Donnerstag, 10., September, abends 9 Uhr. Anmeldungen werden noch angenommen. Bar-Kochba. Damen- Mädchen und Kinderabteilung. Im September wurde der gesamte Turnbetrieb wieder aufgenommen. Mittwoch, den 2. September, nachmittags 3 Uhr, begannen die Turnstunden der Kinderabteilung; Montag, den 7. September, abends 6 Uhr, turnt die Mädchenabteilung; von 7 bis 8 Uhr die Damenabteiiilung I, von 8 bis 9 Uhr die Damenabteilung II. Sämtliche Mitglieder werden aufgefordert, wieder regelmäßig und pünktlich die Turnstunden zu besuchen. Der Synagogenverein Bajis Jakob gibt bekannt, daß, wie alljährlich, der Gottesdienst an den hohen Feiertagen, Hans-Sachs-Straße 8, abgehalten wird. Mitglieder und Gäste werden gebeten, sich rechtzeitig wegen Besorgung ihrer Plätze an die Herren R. Mimikes, Klenzestraße 61 (Tel.23 161), A. Gidalewitscb, Müllerstraße 42 /(Tel. 22 9 73), M1. Fleischer, St.-Paul-Straße 9 (Tel. 55 1 97 von 4 bis 7 Uhr) zu wenden. Synagogenverein Bajis Jakob. Verein „Talmud-Thora-Schuie e. V.“, München, Klenzestraße 34. Wir geben bekannt, daß der Unterricht für das Schuljahr 1930/31 am 31. September beginnt. Dort werden auch Neueinschreibungen aufgenommen. i. V.: Sangelhard Klenzestraße 34. Jüdischer Klub „Kedem“. Heute Samstag, den 5. September 1931, abends 8.15 Uhr, findet im Lessingsaal, Herzog-Rudolf-Straßel, eine außerordentliche Generalversammlung statt. Die Vorstandschaft. 5 penden-Ausweis Münchener Spendenausweis Nr. 40 vom 2 5. bis 3 1. August 1931 Goldenes Buch: Selig Jehuda und Lea Mysliborski-Misch 2.—; Adolf MysliborskDMiscb gratuliert Familie Diamand-Kahn zur Vermählung ihrer Kinder 2.—. Allgemeine Spenden: Herr und Frau B. Aß gratuliert Herrn L. Spielmann zum 70. Geburtstag 1.—; Familie M. Schaller desgl. und zur Vermählung Diamand-Kahn 2.—; Familie E. Botie grat. Familie Diamand herzlichst zur Vermählung ihrer Tochter 1.—; Mirjam Waak dankt den Verbündeten Weißbart-Branz 1.— RM. 9.—. B ü c hi s e n : Gelleert durch J a c k i e Renka: Fräulein Ida Gutmann 3.10; Frau E. Gutter 4.26; Frau Prof. Stadler 1.05; Jony Rosen- I. MÜNCHENER PLISSE-BRENNEREI FRANZ GRUBER, MÜNCHEN Holsaum, Knöpfe, Endeln Kanten, KostUmstickereien Burgstraße 16/3 Knopflöcher Telephon 22 975 iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Der vornehme Aufenthalt Gaststätten PreysingPalais lllimiiiiiiiimiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimmiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiKiiii CAFE WINTERGARTEN Inhaber: Franz Schnabel Nachmittags Konzert # Abends ununterbrochen Tanz 2 Kapellen Mäßige Preise Kein Weinzwang Kein Eintritt