Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 18 (1931)
- Issue
- 33 (14.8.1931)
- Date
- 1931-08-14
- Page
- Seite 467 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 33 Das Jüdische Echo 467 afrikanischer Studenten an englischen und südafrikanischen Universitäten ohne Unterschied der Rasse oder Konfession bestimmt. Der Verstorbene ist in jungen Jahren aus Rumänien nach Südafrika ausgewandert, wo es ihm durch rastlose Tätigkeit gelang, ein großes Vermögen zu erwerben. Er war in der zionistischen Bewegung aktiv tätig. Die zionistische Organisation Südafrikas ließ vor kurzem seinen Namen in das Goldene Buch des Jüdischen Nationalfonds eintragen. Zusammenschluß der aschkenasischen Juden in Shanghai zu einer Gemeinde Shanghai, 15. Juli. (JTA.) Die in Shanghai lebenden einige tausend aschkenasischer Juden aus England, Deutschland, Rußland und Polen haben sich zu einer Einheitsgemeinde zusammengeschlossen. Auf der letzthin stattgefundenen Griindiingsversammlung wurde in fünf Sprachen (deutsch, englisch, jiddisch, russisch und polnisch) debattiert. Es wurde beschlossen, außer der auf dem Gebiete der englischen Konzession bestehenden aschkenasischen Synagoge Ohel Mosche eine zweite Synagoge auf einem anderen Gebiete zu errichten und auch den sozialen Dienst zu zentralisieren. Ausgabe der Fragebogen zur Volkszählung in Palästina Jerusalem 5. August. (JTA.) Soeben wurden die Fragebogen für die bevorstehende Volkszählung ausgegeben. Die Bogen enthalten 18 Fragen, darunter Fragen nach dem Religionsbekenntnis, dem Geburtsland, nach der wirtschaftlichen Stellung (selbständig Erwerbender oder Lohnempfänger), nach dem Berufszweig, der Umgangssprache und dem Bildungsgang. Rückgang der Arbeitslosigkeit in Palästina Jerusalem, 5. August. (JTA.) Beim Zentralen Arbeitsamt des Allgemeinen Jüdischen Arbeiterverbandes Palästinas waren am 15. Juli 15Ö0 Vollarbeitslose (1000 in den Städten und 500 in den Kolonien) und 650 teilweise Arbeitslose (150 in den Städten und 500 in den Kolonien) vorgemerkt. Am 15. Mai hatte es 2000 Vollarbeitslose und 900 teilweise Arbeitslose gegeben. Diese große Entspannung der Arbeitslage im Monat Juli ist vor allem auf eine Reihe von Arbeiten zurückzuführen, die dank den Bemühungen des Zentralen Arbeitsamtes im letzten Monat von nationalen und privaten Körperschaften und von der Regierung durchgeführt werden, und die 600 Arbeitslose absorbierten. Gemeinden- und Vereins-Echo Bar-Kochba. Fußballabteilung. Am Sonntag, 9. August, spielten wir gegen die Jakobself und verloren gegen die sehr starke Mannschaft ganz knapp 4:5. Das Spiel litt sehr unter schlechten Bodenverhältnissen. Sonntag, 16. August, spielen wir mit unserer I. Mannschaft in Neubiberg und treffen uns um 8.30 Uhr aip Giesinger Bahnhof. Durch ein bedauerliches Versehen unterblieb bei der redaktionellen Vorbemerkung zu unserem Leitartikel in der letzten Nummer die Angabe, daß die interessanten Ausführungen Fritz Naphthalis der Zeitschrift „Jüdische Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik“ entnommen waren. Keren Kajemeth Lejisrael Jüdischer Nationalfonds Postscheck-Konto München 10442, Nürnberg 24565 Fernsprecher München 297449, Nürnberg 21912 Zentrale für Deutschland, Berlin W 15 Meinekestraße 10 Münchener Spendenausweis Nr. 38 vom 28. Juli bis 11. August Spenden-Buch: Herr und Frau Siegfried Adler anl. der Vermählung ihrer Tochter Lini 5.—; Familie J. Schindler dankt allen Freunden und Bekannten herzlich für die anläßl. der Bar Mizwah ihres Sohnes Cosmann erwies. Aufmerksamkeiten 5.— 10.—. A 11 g e m. Spenden: Im Auftrag der Brüder Goitein, Berlin, Hugo Goitein, Frankfurt a. M. u. Dr. S. Goitein, Jerusalem, durch Vermittlung von J.-R. Dr. Fraenkel, München 40.—. H. B. 1.05. Büchsen: Leo Netzer 1.—; J.-R. Dr. F. Fraenkel 10.50: S. Silber 3.50: Z. Kreschower 1. —; Frau S. Eben 1.45; Fritz Schaal 2.80; Dr. Leo Feuchtwanger 1.50; 1s. Schwager 3.70; Frau Klara Weil 3.—; M. Philipsohn 2.68; Dr. Siegfried Nathan 3.—; Leo Satonower 1.10; Lilly Neuhäuser 3.—; M. Hamburger 1.—; Dr. Karl Bacharacli 2.—; Dr. Kurt Bettsack 1.—; Dr. J. L. Frisch 6.50; D. Levite —.45; Dr. Robert Beer 1.— 50.08. Geleert durch Frl. Erna Davidsohn: Dr. Alfred Perlmutter 4.24; M. Rosenfeld 2.—; L. Davidsohn 2. — — 8.24 58.32. .1 m i - T a s c h e n : Imi-Tasche der Studentinnen-Gruppe 5.—; Aenne und Liesl Levy 2.37 7.37. Summa: 116.84 RM. Gesamtsumme seit 1. Okt. 1930: 5604.34 RM. Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß Büchsen unter 1 RM. nicht mehr namentlich ausgewiesen werden können. Benützt bei allen Gelegenheiten die beliebten N.F.-Telegramme. Erhältlich zum Preise von RM. 1.— im Büro der ZOG, Herzog-Rudolf-Straße 1, Telephon 2 97 4 49. Es wird besonders darauf aufmerksam gemacht, daß nur solche Spenden im „Jüdischen Echo“ ausgewiesen werden können, die spätestens Dienstag jeder Woche aufgegeben und e i n b e z a h 11 wurden im Büro des Jüdischen Nationalfonds, Herzog-Rudolf-Straße 1. Glückwünsche zu Rosch^Haschanah durch eine Spende für den Keren-Kajemeth-Lejisrael abzulösen, dadurch zur Erlösung Erez-Israels beizutragen, ist jüdische Pflicht! Denken Sie daran! Keren Kajemeth-Lejisrael München, Herzog-Rudolf-Straße 1, Tel. 2 97 4 49 Postfach Nr. 10442.