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Das jüdische Echo · 1931-02-06 · 6 (6.2.1931) · p. Seite 94

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
18 (1931)
Issue
6 (6.2.1931)
Date
1931-02-06
Page
Seite 94 (sequence 14)
Language
German
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94 Das Jüdische Echo Nr. 6 Inhalt mit der jüdischen Geschichte so eng verbunden ist, ins Hebräische zu übersetzen und dadurch der jüdischen Masse ein wichtiges Kapitel ihrer alten Geschichte näherzubringen. P. Hebräische Sprachkurse, München Neuer Anfängerkurs Der letzte Termin für die Anmeldung in den Anfängerkurs ist am Donnerstag, den 12. Februar. Anmeldungen werden im Unterrichtslokal, Herzog- Rudolf-Straße 1 (Tel. 297 449), entgegengenommen. Wochenprogramm derV.J.St. „Jordania“ im K.J.V. Dienstag, 10. Februar 1931, 8.30 Uhr, Kartelltags- Konvent hochoff. Mittwoch, 11. Februar 1931, Turnen, Sport off. Samstag, 14. Februar 1931, 2 Uhr, Kaffee Hag, Burschenprüfung. Fuxenkurse und Hebräisch zu den angesetzlen Zeiten. Bar-Kochba, Sportabteilung. Das Training der Fußballjugend, sowie das Knabenlurnen findet nicht mehr in der Halle der Luisenschule statt, sondern jeden Mittwoch abends von 7—8 Uhr in der Sporthalle des Turnvereins Sendling, Plinganserstraße 84, unter Leitung des Sportlehrers Breit. Dortselbst trainieren auch die Leichtathleten und Handballer. In Anbetracht der kommenden Leichtathletiksaison bitten wir alle Aktiven, regelmäßig von 8—10 Uhr dem Training beizuwohnen. — Das Handballwettspiel mußte vorige Woche wegen der schlechten Bodenverhältnisse ausfallen. Die Verbandsserie beginnt Ende Februar. Alle Spieler der 1. Mannschaft haben die Sonntage im März unbedingt freizuhalten. — Die Tischtennisriege spielt jeden Abend mit Ausnahme von Freitag im Studiozimmer des jüdischen Jugendheimes, Herzog-Rudolf-Straße 1. Der einmalige Jahresbeitrag ist auf RM. 2.— festgesetzt, während pro Spielabend 1'5 Pfennige zu entrichten sind. Jeden Abend ist ein Spitzenspieler anwesend, der sich Anfängern zum trainieren zur Verfügung stellt. Die Leitung. Bar-Kochba Nürnberg. Generalversammlung Die diesjährige ordentliche Generalversammlung erfreute sich wiederum eines zahlreichen Besuches (ca. 140, davon 117 stimmberechtigt). Nach Eröffnung der Versammlung und Feststellung der satzungsgemäßen Einberufung gedachte der Vorsitzende der Toten des letzten Vereinsjahres Käthe Fromm und Julius Strauß. Mit Eintritt in die Tagesordnung gab er den allgemeinen Bericht über die Tätigkeit der Vorstandschaft, die er unter dem Gesichtspunkt gewürdigt wissen wollte: Förderung des Sportes unter den Juden bei Pflege freundschaftlicher Beziehungen zu allen jüdischen Organisationen, zu den großen Sportverbänden und zu den einzelnen Turn- und Sportvereinen. Die Berichte der Abteilungsleiter (Turnen, Leichtathletik, Schwämmen, Handball, Jugend) ergaben das Bild reger Entwicklung. Die Schwierigkeit der Platzverhältnisse beeinträchtigte das Training der Leichtathleten und Handballer. Mit großem Interesse folgte die Versammlung dem Bericht des Kassiers, der das erschreckende Anwachsen der Ausgaben erkennen ließ. Nur durch Zurückgreifen auf Reserven konnte der Etat in diesem Jahre noch ausgeglichen werden. Der Vorstandschaft wurde Entlastung erteilt. Die Wahl, deren Leitung Herr Dr. Bloch zunächst übernahm, ergab folgendes Resultat: 1. Vorsitzender Dr. Vorchheimer, 2. Vorsitzender Felix Sachs, 1. Kassier Paul Baruch, 1. Schriftführer Bella Heimann, 1. Turnwart David Katz, 1. Sportwelt Dr. Rosenbaum, 1. Schwimimvart Alfred Bachmann, Damenturmvart Selma Weil, Spielausschußvorsitzender Dr. Hans Teutsch, Jugendlei ler Kurt Hirschbruch, 2. Kassier Minna Scherer, 2. Schriftführer Robert Altmann, 2. Turnwart Ludwig Bachmann, 2. Sporlwarl Ludwig Willner, 2. Schwimimvart Max Rawäcz, Beisitzer R.-A. Feilchenfeld, Dr. Fritz Bloch, Bernhard Kolb, Otto Neumark, Julius Heinsfurter. Nach einer sehr eingehenden Debatte beschloß die Versammlung mit Wirkung ab 1. April 1931 folgende Mitgliedsbeiträge pro Monat: aktive Vollmitglieder RM. 1.50, Jugendliche RM. —.75, passive RM. 1.—. Der Kassier erklärte der Versammlung, daß trotz dieser Erhöhung Sparmaßnahmen fortgesetzt werden und jeder einzelne dabei mitwirken müsse. Mit Dankesworten an die Versammlung für die sachlich geführten Debatten schloß der Vorsitzende dieselbe. Wie wir von befreundeter Seile erfahren, ist in diesem offiziellen Bericht merkwürdigerweise ein wesentlicher Punkt übergangen. In dem Bericht der Vorstandschaft wurde nämlich auch mitgeleilt, daß der Barkochba Nürnberg im Laufe des Jahres im Einverständnis mit dem deutschen Makkabi- Kreis aus diesem ausgetreten ist und nunmehr eine Interessengemeinschaft mit ihm eingegangen ist. Von zionistischer Seite wurde dieser Beschluß aus prinzipiellen Gründen bedauert, aber der Sachlage in Nürnberg nach gut geheißen, da in ihm eine längst erforderliche reinliche Scheidung zum Ausdruck kommt. llllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllltllllllllllllllllllllllllllllllHHIIIIIIIlllllllllllllllHlllltlllHHIl Wichtige Neuerscheinung! Soeben erschienen in deutscher Sprache, herausgegeben vom Zentralbüro der Jewish Agency für Palästina, London: L: Palästina-Debatte im englischen Unterhaus. Stenographischer Bericht über die Verhandlungen im englischen Unterhaus vom 17. November 1950. Preis; RM. U50 2.: Leonard Stein, Memorandum gegen das Palästina-Weißbuch der britischen Regierung vom Oktober 1930. Preis; RMm h50 Zu beziehen vom Archiv der Zionistischen Organisation, Berlin W. 15, Meinekestr. 10. Buchhändler und Bezieher einer größeren Zahl von Exemplaren erhalten entsprechenden Rabatt. tlllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllillllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllill I. MÜNCHENER PLISSE-BRENNEREI FRANZ GRUBER, MÖNCHEN Holsaum, Knöpfe, Endeln Kanten. KostUmstickereien BurgstraBe 16/3 Knopflöcher Telephon 22 975 Der Ratskeller das Lokal jedes Einheimischen und Fremden. Neuer Pächter HANS FÜRST

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