Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 16 (1929)
- Issue
- 52 (27.12.1929)
- Date
- 1929-12-27
- Page
- Seite 779 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 52 Das Jüdische Echo 779 Personalia Ihren 90. Geburtstag feiert am 26. Dezember in Königsberg Frau Rosalie Perles, die Witwe des früheren Münchener Rabbiners Dr. Josef Perles und Mutter des heutigen Königsberger Rabbiners und bekannten Orientalisten Dr. Felix Perles. Frau Perles hat hier in München an der Seite ihres Gatten eine außerordentlich segensreiche Tätigkeit entfaltet und noch heute ist in der hiesigen Gemeinde die Erinnerung an sie recht lebendig. Sie ist von einer erstaunlichen geistigen Regsamkeit und Spannkraft und hat noch in den letzten Jahren durch Übersetzungen und eigene literarische Tätigkeit davon Zeugnis abgelegt. Ihr Geburtstag ist eine Feier nicht nur für sie und ihre Familie; alle Kreise der Münchener jüdischen Gemeinde wünschen ihr zu diesem Tage das Allerbeste und gedenken ihrer mit den herzlichsten Empfindungen. Redaktionsschluß für die nächste Nummer Dienstag mittag 12 Uhr. Keren Kajemetn Lejisrael Jüdischer Nationalfonds Spendenausweis des Nürnberger Büros vom 20. Dezember 1929 Spendenbuch. Herr und Frau Leo Wertheimer anl. ihrer Vermählung 3.—, Herr und Frau M. Heinemann anl. ihres Einzuges 15.—, Frau Clementine Herzfelder anl. d. Verlobung ihres Sohnes 10.—, Herr und Frau Justin Lamm anl. der Geburt ihres Sohnes 10.—■, Herr Moritz Götz anl. seiner Genesung 10.—, durch Rosi Birnbaum aus Fürth 15.—, Herr und Frau Dr. Max Herzstein anl. der Geburt ihrer Tochter 10.—, Herr und Frau Dr. Joseph Oppenheimer anl. des Todes ihres Vaters und Schwiegervaters 5.—. Allgemeine Spenden. Tellersammlung am Ortsgruppenabend 7.92, Herr Viktor Kusmirek anl. der Doktordissertation seines Sohnes Max 3.—. Wertzeichen. Dr. J. Bamberger für ein hebräisches Spiel 1.50, Frl. Lilly 'Vorhaus für einen Ausschneidebogen 1.50, Leo Wißmann für einen Ausschneidebogen 1.50, Heinz Ellern für zwei Telegrammformulare 1.—, Frau Dr. Liebstätter für ein Telegrammformular —.50. Summa: 79.92 RM. Seit 1. Oktober aufgebracht: 1946.06 RM. ERNA FRÖHLICH SIGMUND KLUGER Verlobte BEUTHEN MÜNCHEN (Oberschlesien) Innere Wienerstr. 24 u nseren sämtlichen Freunden und Bekannten sagen wir herzlichsten Dank für die uns anläßlich der Vermählung unserer Tochter erwiesene Aufmerksamkeit und Anteilnahme. Jüdisch. Kulturverein J.L. Perez Gesamtausschuß derOstjuden München vornehmen Goethe-Saal und den anschließenden Räumen, Leopoldstraße 46 a, findet Sonntag, den 29. Dezember 1929, 8 Uhr abends, ein großer Chanukka- Abend mit Theater und Aufführung neuer I inszenierter jiidischerVolkslieder mit verstärktem Chor und Orchesterbegleitung statt. Alle Freunde jüdischer Kunst werden sich mit unserem vollkommen neuen Programm freuen, das einen sehr genußreichen Abend verspricht. Zur Aufführung gelangen: Die gute Brider Komödie mit Gesangseinlagen | von A. Reisen. Vorzügliche Milieuschilderung der jüdischen Boheme voll lustiger Einfälle. Der Talmudist Ein ergreifendes Bild aus dem Leben des Talmudschülers. Dos Pastechl Religiöses Volkslied Nur der Chassidismus konnte so mystische Lyrik hervorbringen. Oifn Boidem Ein Wiegenlied Die fast atonale Melodie gibt diesem Lied der Armut eine ganz besondere Note. Die Chanukka- | Lichtlech eine Chanukkaphantasie von M. Rosenfeld Kein Trinkzwang Eigenes Büfett im gemütlichen Gesellschaftsaale Preise der Plätze: 3 RM. und 2 RM. Kategoriekarte 1 RM. nur an der Abendkasse. Vorverkauf: Kornhauser, Isartorpl. 8, Tel. 24 5 08 Ewer-Buchhandlung, Ottostr. 2, Tel. 52 4 07 Goldberg, Schwanthalerstr. 24, Tel. 5 96 7 19 D. Horn, Karlstr. 54, Tel. 53 7 33 Orljansky, Neuhauser Straße 29, Tel. 90 5 61 Gidalewitsch, Müllerstr. 42, Tel. 22 9 73 München, Dezember 1929 M. A.TROST und FRAU Alle Sitze sind eingebaut und durchgehend numeriert