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Das jüdische Echo · 1929-11-22 · 47 (22.11.1929) · p. Seite 701

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
16 (1929)
Issue
47 (22.11.1929)
Date
1929-11-22
Page
Seite 701 (sequence 16)
Language
German
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Nr. 47 Das Jüdische Echo 701 konnte. Es wurden sieben Delegierte und sieben Ersatzdelegierte gewählt. (Alle Gesinnungsgenossen, die beabsichtigen als Gäste am Gruppenverbandstag teilzunehmen, werden gebeten, dies dem Büro der Z.O.G. mitzuteilen.) Hebräische Sprachkurse, München. Mittwoch, 20. November, hat ein Jessaia-Kurs für Fortgeschrittene begonnen. Interessenten werden gebeten, sich möglichst bald im Kurslokal, Herzog- Rudolf-Straße 1 (Telephon 2 97 4 49) anzumelden. Mittwoch, den 27. November, findet der Jessaia- Kurs abends 8.30 Uhr statt. Ein neuer Anfängerkurs, gemeinsam mit dem K.J.V., beginnt am Mittwoch, dem 27. November, abends 10 Uhr, im Unterrichtslokal, Herzog-Rudolf-Straße 1. Bar-Kochba, Mädchen-, Damen- und Kinderabteilung. Die Mädchenabteilung turnt jeden Montag von 6 bis 7 Uhr, die Damenabteilung I von 7 bis 8 Uhr, die Damenabteilung II von 8 bis 9 Uhr in der Luisenschule. Die Kinderabteilung I turnt jeden Mittwoch nachmittag von 3 bis 4 Uhr, die Kinderabteilung II von 4 bis 5 Uhr im Turnsaal der Jüdischen Volksschule an der Herzog- Rudolf-Straße. Jüdischer Jugendring, München. Am Montag, dem 11. November 1929, fand unter sehr starker Beteiligung der jüdischen Jugend aller Richtungen der erste Abend des „Jüdischen Jugendrings“, der eine Vereinigung fast aller Münchner jüdischen Jugendbünde darstellt, im Bibliothekssaal der Gemeinde statt. Herr Fritz Keßler vom J. J.-V. eröffnete mit einer kurzen Ansprache, in der er die Ziele des „Jüdischen Jugendrings“ auseinandersetzte, die Arbeitsgemeinschaft. — Sodann begann Herr Walter Koschland (vom Kadimah, Bund jüdischer Jugend) sein Referat über die Bibel. Der Referent gab zunächst einen geschichtlichen Überblick über die Entstehungsepochen des T’nach, um dann zu einer äußerst bibelkritischen Betrachtung einzelner Teile der Schrift überzugehen. Herr Fritz Keßler dankte im Namen der Anwesenden dem Referenten für seine Ausführungen und beschloß den Abend ohne eine Diskussion einzuschalten. In der auf den Vortrag folgenden Führersitzung der im Jugendring vereinigten Bünde wurde die Stellung des „Esra“ im Jugendring ohne endgültigen Erfolg besprochen. Fritz Rosenthal. Jüdischer Jugendverein I. Arbeitsgemeinschaften: Diskussionsabende. Thema: „Das Judentum und seine Umwelt.“ Leiter: Dr. S. K e ß 1 e r. Alle 14 Tage. Beginn: Dienstag, den 2 6. November, 20.30 Uhr. Bibliotheksaal. II. Vortagsabende. Am Donnerstag, dem 2 8. November, 8.45 Uhr, spricht im L essin g s a a 1 e Herr R.-A. Dr. Wallerstein über „Napoleon und die Juden“. Der Referent, ein geborener Elsässer, wird auf Grund persönlicher wissenschaftlicher Quellenforschungen nicht nur die Entwicklung der französischen Judenemanzipation darlegen, sondern auch ihre Auswirkung auf die jüngste Gegenwart. Wir sind sicher, daß diese aktuelle Erörterung das Interese weitester Kreise finden und der Redner eine zahlreiche Hörerschar begrüßen wird. E i ntritt frei. Gäste herzlichst willkommen. III. Freitagabendfeiern. Die Freitagabendfeiern des J. J.-V. finden regelmäßig in der Herzog-Max-Straße 3/1 um 20.30 Uhr statt. (Leitung: Abwechselnd die Herren Lehrer Adler, Oberlehrer Dr. Keßler, Prof. Dr. K 1 u g m a n n , Studienrat Schaalmann, Präparandenlehrer H i r n h e i m e r.) Alle jungen Juden Münchens, denen die Weihe eines häuslichen Freitagabends versagt ist, sind wie immer herzlichst eingeladen. Das Jüdische Kammerorchester München wird am Mittwoch, 18. Dezember 1929, im Lessingsaal, Herzog-Rudolf-Straße 1, eine Abendmusik veranstalten, bei der Kamermusik- und Orchesterstücke von Mozart, Schubert, Pepusch (1728, Ouvertüre zu John Gays The Beggar’s Opera) und anderen gespielt werden. Leitung: Heinrich Lamm. Hierzu ist jedermann herzlich eingeladen. Eintritt frei, Programm und Garderobe 50 Rpf., für Jugendliche und Studierende 30 Rpf., für fördernde Mitglieder frei. Jüdischer Kulturverein J. L. Perez, München. Heute Samstag, dem 23. November 1929, abends 8.30 Uhr, spricht im Lessingsaal, Herzog-Rudolf- Straße 1, Herr Dr. R. Straus über „Die geschichtliche Entstehung des Judentums“. Mitglieder und Gäste sind herzlich willkommen. Eintritt frei. Voranzeige. Wir verweisen heute schon auf unseren großen Chanukka -Theaterabend, der am 29. Dezember 1929 im Goethesaal, Leopoldstraße 46a, stattfindet. Die Vorstandschaft. Konzert des Jüdischen Gesangvereins E. V. am Samstag, 7. Dezember, im Odeon Im Nachtrag zum Programm der Chöre folgen Mitteilungen über die Soli: Frl. Herma Studeny spielt Kompositionen von Ernest Bloch: Baal Schein, 3 chassidische Stimmungen für Violine und Klavier. 1. Zerknirschung (Wigui) 2. Improvisation (Nigun) 3. Jubel (Simchas Thora) Außerdem die Begleitung des Schalitschen Werkes mit Kammervirtuosen Büttner an der Harfe. Herr Kantor Neu, der zum ersten Male an die Öffentlichkeit tritt, singt kantorale Melodien. Das Konzert bringt äußerst Interessantes, namentlich für die musik- und gesangsliebenden und -verständigen Mitglieder der Kultusgemeinde. M0ii$4nw 4HUH aßoCuU, Aber t{AlS£f^-Borax muß essein in der bekannten roten Originalpackung.Überall erhält licht

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