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Das jüdische Echo · 1929-11-01 · 44 (1.11.1929) · p. Seite 661

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
16 (1929)
Issue
44 (1.11.1929)
Date
1929-11-01
Page
Seite 661 (sequence 18)
Language
German
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Nr. 44 Das Jüdische Echo 661 Standes Josef Orljansky, der sich so außerordentlich hervorragende Verdienste um die körperliche Erziehung der jüdischen Jugend gemacht hat. Die erste Handballmannschaft, in deren Reihen Josef Orljansky aktiv als Verteidiger spielt, der mit seinem Kameradschaftsgeist die ganze Mannschaft beseelt, würdigte seine Verdienste und ehrte sich selber., indem sie Josef Orljansky zum Ehrenspielführer wählte. Karl Schuster übereichte ihm im Namen der Mannschaft Urkunde und Wimpel. Die Feststimmung ließ noch viele nach Schluß der gelungenen Veranstaltung zusammen bleiben M .K. Bar-Kochba Fußball-Jugendmannschaft. Die erste Mannschaft trägt am Samstag ein Wettspiel gegen die erste Schülermannschaft von Teutonia am Teutonia-Sportplatz an der Lerchenauerstraße aus. Beginn 10.30 Uhr. Treffpunkt punkt 9 Uhr am Gärtnerplatztheater. M. K. Jüdischer Gesangverein E. V. München. Der Verein hat für sein am 7. Dezember im Odeon stattfindendes Konzert ein besonders interessantes Programm zusammengestellt. Nach einem Orgelpräludium folgt: W’schomru von Rossi aus dem Jahre 1660. Diese Komposition wurde durch Zufall von dem Pariser Baron Rothschild entdeckt und von dem französischen Musiker Vincentin neu bearbeitet. Eine Komposition von Schalit „Lo Mischpot“ für Orgel, Violine und Harfe ist alte Melodie in neuer Form und im hebräischen Text eine Uraufführung für München. Ein Lecho Dodi von Almon ist eine musikalisch sehr interessante Komposition einer uralten jüdischen Melodie. Als Solisten wurden gewonnen Herma Studeny (Violine), Oberkantor Neu (Rezitationen im Chor und Solis) und Kammervirtuos Max Büttner (Harfe). Die Leitung liegt in den Händen von Kapellmeister Joseph Ziegler. Karten sind in den bekannten Vorverkaufsstellen Ewer-Buchhandlung, Ottostraße 2, Bacharach, Frauenstraße 6, Goldberg, Schwanthalerstraße 24 und in der Gemeindekanzlei zu haben. Jüdischer Jugend-Verein München. Der am 31. Oktober ausgefallene Vortrag von Herrn Dr. Marschütz über „Rassische Grundlagen und Erneuerungsmöglichkeiten der Juden“ findet am Donnerstag, dem 7. November 1929, im Lessingsaal um 20.30 Uhr statt. Jüdischer Kulturverein J. L. Perez, München. Wir verweisen nochmals auf unsere heute Samstag, den 2. November 1929, abends S.30 Uhr, im Lessingsaal, Herzog-Rudolf-Straße 1 stattfindende Simchasthorafeier, zu der wir Mitglieder und Gäste herzlich einladen. Unser reichhaltiges Programm, aus dem wir besonders ein Trio für Violine, Klavier und Cello in B-Dur von C. G. Reissiger, hervorheben, bietet alle Gewähr, bei uns wieder einen angenehmen Abend verbringen zu können. Die Vorstandschaft. Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnachweise, Abt. f. Akademiker, Berlin N, Auguststraße 17. Tel.: Norden 7085—7087) und 9130. Für einen Ingenieur mit gründlichen praktischen Kenntnissen im Automobilbetriebe können wir eine Aushilfsstellung nachweisen. Sitzung der Nürnberger Gemeinde In der ersten Sitzung der jüdischen Gemeinde im neuen Jahre wurden auf Antrag der Jüdischen Volkspartei RM. 2000.— für den Keren Hajessod bewilligt. Damit hat sich Nürnberg in die Reihe der großen jüdischen Gemeinden, wie Berlin, München, Köln usw. gestellt, die ebenfalls schon früher einen Posten für den Keren Hajessod bewilligt haben. Die Arbeit der Gemeinde auf dem Gebiet der Jugendfürsorge ist so groß geworden, daß die Anstellung einer besonderen Jugendfürsorgerin beschlossen wird. — Die Jüdischen Wohltätigkeitsvereine, die in Nürnberg mit der Gemeinde Zusammenarbeiten, sollen neuzeitliche Statuten erhalten und die Gemeinde soll das Revisionsrecht über sie bekommen Außerdem wurden noch Zuwendungen an die Ort-Gesellschaft und andere soziale Fürsorgeanstalten bewilligt. Zur Eröffnung des Nürnberger Jüdischen Jugendheims ist noch nachzutragen, daß bei der Eröffnungsfeier Herr Rabbiner Dr. Freudenthal eine Rede über „Lehre und Leben“ hielt. Lehrkurse der Israelitischen Kultusgemeinde München Stelnickesaal, AdalbertstraBe 15 Prof. Dr. Julius Hülsen, Frankfurt a.M. .Baudenkmäler der Bibel* Mit Lichtbildern. 1. Äbend:„Der Turm von Babel und seine Rekonstruktion nach neuen Ausgrabungen.“ Dienstag, 12. November, 2015 Uhr. 2. Äbend: „Der Tempel Salomon.“ Mittwoch, 13. November, 2015 Uhr. Numerierter Sitzplatz RM. 1. — , Saalkarte RM. —.60. Kategoriekarte 30 Rpf. für beide Vorträge. Vorverkauf: Herzog-Max-Str.7 f Schauspielhaus Einziges Gastspiel d. Mmlen Moskauer KQDSlIerllteolers Habima vom ll.-17. November 1929 Montag II. November B[ Erstaufführung DAVIDS KRONE ^9 nach Calderon IH Dienstag i2. November ■■ Erstaufführung DER SCHATZ ^9 von Schalom Alejchem Mittwoch 13.' November ^9 Erstaufführung JAÄKOBS TRAUM ^9 von R. Beer-Hofmann Donnerstag ^9 14. November DAVIDS KRONE H Einzige Wiederholung Samstag 16. November ^9 nachmittags DER EWIGE JUDE ^9 von David Pinski Samstag 16. November ^9 abends DER SCHATZ ■ von Schalom Alejchem Sonntag 17. November ^9 nachmittags DER GOLEM von Leiwik Sonntag 17. November ^9 abends DER DYBUK ■ von Sch. An-Ski Änderungen Vorbehalten Kcrr über Habima: Es ist etwas lebenslang Unvergeßbares Vorverkauf und Subskription: Ewer-Buchhandlung, Ottostr. 2, Zionistische Ortsgruppe München, Herzog- Rudolf-Straße 1, nachmittags von 4 bis 6 Uhr Bei event. Spielplanänderung Kartenumtausch gestattet

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