Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 16 (1929)
- Issue
- 16 (19.4.1929)
- Date
- 1929-04-19
- Page
- Seite 254 (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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254 Das Jüdische Echo Nr. 16 Gemeinden-u. Vereins-Echo Die nächste Nummer des „Jüdischen Echos“ erscheint wegen der Feiertage bereits Mittwoch, den 24. April. Redaktionsschluß Montag, den 22 April, vormittags 11 Uhr. Hebräische Sprachkurse München Das Sommersemester 1929 beginnt Montag, den 6. Mai. Zu Beginn des Semesters werden zwei neue Anfängerkurse — für Kinder und Erwachsene — eingerichtet. Interessenten werden gebeten, möglichst bald sich im Unterrichtslokal, Herzog-Rudolf-Straße 1, zwischen 3 bis 6 Uhr (Telephon 2 97 4 49) anzumelden. Die Eltern werden besonders darauf aufmerksam gemacht, daß bei den sechs Elementarkursen bereits zwei fortgeschrittene Kinderkurse bestehen. Teilnehmer, die Ermäßigung wünschen, wollen ihr Gesuch bis spätestens 15. Mai an das Komitee der Hebräischen Sprachschule, z. H. des Herrn Paul Grünbaum, Rothmundstraße 6, richten. Der Unterricht wird täglich, Montag bis Freitag, morgens und abends, stattfinden. Die Kinderkurse werden Dienstag und Mittwoch nachmittags abgehalten. Ausführlicher Stundenplan wird demnächst bekanntgegeben. Bar-Kochba, München. Sämtliche Abteilungen haben nach den Osterferien ihre Tätigkeit aufgenommen. Die Damenabteilung turnt wie gewöhnlich Montag abends in der Luisenschule, die Herrenabteilung jeweils Dienstag. Insbesondere weisen wir auf die regelmäßig Sonntag vormittags stattfindenden gemeinsamen Proben der Damen- und Herrenabteilung hin, welche vormittags halb 10 Uhr im Lessingsaal, Herzog-Rudolf- Straße 1, stattfinden. Bar-Kochba. Leichtathletikabteilung. Anschließend an die Proben im Lessingsaal, treffen sich morgen sämtliche Leichtathleten und Handballer auf dem Sportplatz an der Säbenerstraße. Im übrigen fordern wir alle Aktiven auf, am Waldlauf, welcher jeden Donnerstag stattfindet, teilzunehmen. Treffpunkt 8 Uhr abends, Gaststätte „Paschquelle“, Roecklplatz, Linie 30, stadtauswärts. Jüdischer .Tugendverein München. Am 2. Mai, abends 8.15 Uhr, wird im Lessingsaal Herr Manfred Sturmann in unserem Kreise aus eigenen Werken vorlesen. — Wir erwarten zahlreiche Beteiligung, auch Gäste sind herzlich willkommen. Jüdischer Kulturverein J. L. Perez, München. Samstag, den 20. April, abends 83U Uhr, im Lessingsaal, Herzog-Rudolf-Straße 1, „Gemütlicher Abend“. Eintritt frei. Die Vorstandschaft Regensburg. Ein schönes Fest der Thora konnten wir vor einiger Zeit hier begehen. Ein Sijum unseres Schiurs auf Haba Mezia. Vor sieben Jahren begonnen, hat dieser Schiur neues Leben und geistige Vertiefung gewonnen seitdem unser- Rabbiner Dr. Harry Levy gleich nach seinem Antritt die Leitung übernommen hat, so daß jetzt eine ständige feste Zuhörerschaft von etwa 15 Personen sich im Gemeindezimmer zum echt jüdischen Lernen zusammen findet. Die Feier, bei der auch der Vorstand der Gemeinde durch seinen ersten Vorsitzenden vertreten war, wurde eingeleitet durch den Schlußvortrag des Rabbiners, der in Überleitung zu dem neuen Traktat Pesochim eine geistvolle und tiefgründige Darstellung des Begriffes Hefker-Freigut gab. Diwrei Tauro, hebräische Gesänge und Ansprache unterbrachen in angenehmer Weise das Mahl, für das die Damen der Mitlernenden in vorbildlicher Weise gesorgt hatten. Möge die erhebende und harmonisch verlaufene Feier dazu beitragen, den Geist der Thora in unserer Gemeinde zu stärken. Höchberg. Mit Beginn des neuen Schuljahres tritt Herr P’räparandenlehrer Emanuel Eldod nach 44jähriger Tätigkeit, davon 35 Jahre als Religionslehrer an der Talmud-Thora-Biirger- und Präparandenschule Höchberg, in den Ruhestand. Groß ist die Zahl derer, die von ihm die Grundlagen ihres jüdischen Wissens empfangen haben und denen er in Lehre und Leben das Idealbild eines jüdischen Lehrers zeichnete. Alle, die das Glück haben, sich seine Schüler zu nennen, werden ihm für seine segensreiche Tätigkeit innigsten Dank wissen, nicht zuletzt auch das gesamte Lehrerkollegium der Schule, das ihn als treuen Freund und Berater hoch schätzt und ihn nur ungern aus seiner Mitte scheiden sieht. Bei der am 20. März in den Räumen der Talmud-Thora-Bürger- und Präparandenschule stattgefundenen Schlußfeier gedachte der Direktor der Schule in ehrenden Worten seiner zahlreichen Verdienste um Schule und Schüler und gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß Herr Eldod sich bereit erklärt hat, auch weiterhin noch einige Stunden an der Anstalt zu erteilen. Möge Herr Eldod sich recht lange seiner wohlverdienten Ruhe erfreuen. KEREN KAJEMETH LEJISRAEL Jüdischer Nationalfonds Postscheck- Konto München 10442 Nürnberg 24565 Fernsprecher München 297 449 Nürnberg 21912 Zentrale für Deutschland Berlin W 15 Meinekestraße Nr. 10 Münchener Spendenausweis Nr. 21 vom 10. April bis 16. April 1929 Die Firma Jakob Kohn hat in Verbindung mit dem Jüdischen Nationalfonds, München, den Verkauf von Palästina-Weinen übernommen. Durch direkte Einfuhr ist die Firma in der Lage, ihre Abnehmer mit ganz hervorragenden Weinsorten zu sehr günstigen Preisen zu beliefern. Bäume: Einstein-Wald: E. Kahn; J. Guggenheim; L. Davidson; Frl. Ida Gutmann; Dr. E.