Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 16 (1929)
- Issue
- 7 (15.2.1929)
- Date
- 1929-02-15
- Page
- Seite 114 (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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110 Das Jüdische Echo Nr. 7 Deutsche Neu Wäscherei <w. m. b. H. FELIX BRANDNEU * MÜNCHEN Thierschstraße 21 Telefon Nr* 23708 Spez ial-Dampfwaschanstalt für Herren-Plättwäsche nur Kragen. Man schetten, Vorhemden und Oberhemden. Lieferzeit ca. 8 Tagt bräische Literatur.“ Mittwoch, 27. März, und Donnerstag, 28. März, 20.15 Uhr, im Steinickesaal, Adalbertstraße 15: Numerierter Sitzplatz RM. 1.50, Saalkarte RM. 1.—. Kategoriekarte 60 Rpf. Der hebräische Theaterabend findet heute präzis 8 Uhr abends im „Steinickesaal“ statt. Programm: 1. Kol. Jakow, Text von Schklar, Musik von Elli Jakobson, Dirigent am Münchner Schauspielhaus. Gesungen von Frau Sonja Ziegler. Der Komponist am Flügel. 2. Im Schemesch. Von Ch. N. Bialik. Vorgetragen von Max Fischer. 3. Fantasie über jüdische Motive von Elli Jakobson. Der Komponist am Flügel. 4. Beir haharegah. Von Ch. N. Bialik. Vorgetragen von Max Fischer. 5. a) Hachnisini. Von Ch. N. Bialik, Musik von S. Almonn. b) Ajech. Von Ch. N. Bialik. Musik von S. Almonn. c) Ruach zach von Czernichowski, Musik von Engel. Gesungen von Frau Sonja Ziegler. Herr Kapellmeister Josef Ziegler am Flügel. Violinsolo Herr Moritz Goldberg. Pause. Während der Pause Erfrischungsbüfett, gestellt von der Jüdischen Frauengemeinschaft. 6. Hajowel. Von Achikam, Lustspiel in 1 Akt. Regie Max Fischer. 7. Al-Haschchitah. Von Ch. N. Bialik, Sprechchor. Zionistische Ortsgruppe München. Einer Anregung der Zionistischen Vereinigung für Deutschland Folge leistend, veranstaltet auch die hiesige Ortsgruppe eine Büchersammlung, die der zu gründenden Wanderbibliothek des deutschen Hechaluz zugute kommen soll. Die Schaffung einer solchen großen und umfassenden Wanderbibliothek, die die wichtigsten Erscheinungen der Weltliteratur, der jüdischen und speziell zionistischen Literatur enthält, ist eine unbedingte Voraussetzung für die geistige und gesinnungsmäßige Vorbereitung der Menschen des Hechaluz für die Übersiedlung nach Palästina. Aus technischen Gründen kann im Augenblick eine Buchsammelaktion nicht durchgeführt werden, die Freunde des Hechaluz werden deshalb gebeten, Bücher aus ihrer Bibliothek bzw. Neuanschaffungen, die sie der Wanderbibliothek zur Verfügung stellen wollen, auf dem Büro der Zionistischen Ortsgruppe oder der Redaktion des „Jüdischen Echo“ abzugeben. Wochenprogramm der V. J. St. „Jordania“ Montag, 19.30 Uhr: Fuxenkurs. Mittwoch, Gemeinsames Mittagessen. Donnerstag, 20.30 Uhr: Allgemeiner Kurs. Bar-Kochba, Sportabteilung. Morgen, mittag 1 Uhr, findet im 1860er Stadion, Grünwalder Straße, das Vorentscheidungsspiel für die weitere Teilnahme um die süddeutsche Pokalmeisterschaft zwischen 1860 und Bar-Kochba statt. Es wird für unsere Mannschaft, welche uns bei den Herbstspielen so gut vertreten hat, bestimmt der schwerste von den bisherigen Kämpfen sein. Bei der langjährigen Kampferfahrung und Erfassen jeder Spielsituation bekannten 1860er Elf wird man wohl auf einen sicheren Sieg der „Löwen“, wie sie genannt werden, tippen müssen. Die Bar- Kochbaner werden schwer zu kämpfen haben, wenn sie gegen die Meistermannschaft ehrenvoll abschneiden wollen. Wahrscheinlich tritt Bar-Kochba an mit: Kornhauser 2 Orljansky Kornhauser 1 oder Helfeld Fleischer Schneuer Felsen Eisenmann Schuster Dr. Berger Goldstern Gröbel Treffpunkt der Mannschaft: 12.30 Uhr im Stadion. Dreß: Handballtrikot und blaue Hose. Bar-Kochba, München. Nur noch wenige Wochen trennen uns von dem am 24. März in der Halle des Turnvereins München von 1860 stattfindenden Schauturnen. Alle aktiven Damen und Herren, sowie sämtliche Jugendliche haben sich pünktlich zu den festgesetzten Übungszeiten in der Luisenschule, Luisenstraße, einzufinden. Niemand darf sich seiner Sportpflicht auch nur teilweise entziehen. Die Vorstandschaft. Gesamtausschuß der Ostjuden. Emanuel Karfiol und Frau anläßlich Bar Mizwah ihres Sohnes Arthur 20.—; der Jüdische Kulturverein J. L. Perez kondoliert Jenny Zuckerberg und Familie zum Tode ihres Vaters 2.—. Geschäftliches Das älteste Tafelklavier der Welt. Als weitere einzig dastehende Seltenheit ihrer musikgeschichtlich hervorragenden Sammlung hat die Firma J. C. Neupert (Bamberg) das älteste Tafelklavier der Welt erworben und in ihrer Zweigstelle in München, Brienner-Straße 54, ausgestellt. Das Instrument trägt die Jahreszahl 1742 und stammt jedenfalls aus einem Kloster im bayerischen Allgäu. Auf dem Resonanzboden trägt es einen vom Erbauer geschriebenen und gemalten Zettel: „Joh. Socher im Obern Sonthofen, Allgäu 1742“. Das Tafelklavier ist in allen Teilen Treibt Turnen und Sport im Bar-Kochba