Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 16 (1929)
- Issue
- 5 (1.2.1929)
- Date
- 1929-02-01
- Page
- Seite 78 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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78 Das Jüdische Echo Nr. 5 Von Achikam. Lustspiel in einem Akt. Regie: M. Fischer. 7. Al-Haschchitah. Von Bialik. Sprechchor. Der Vorverkauf hat bereits so stark eingesetzt, daß es sich empfiehlt, sich möglichst bald Karten zu sichern. Karten zu RM. 3.30, 2.20, 1.60, 1.10 im Vorverkauf bei Ewer-Buchhandlung, Ottostraße 2, Telephon 52 4 07; D. Goldberg, Schwanthalerstraße 24, Telephon 5 96 7 19; A. Gidalewitsch, Müllerstraße 42, Telephon 22 9 74; S. Orljansky, Neuhauser Straße 29, Telephon 90 5 61; Zionistische Ortsgruppe, Herzog-Rudolf- Straße 1, Telephon 2 97 4 49. Kategoriekarten zu RM. —.60 nur an der Abendkasse. Jüdischer Jugend-Verein, München. Am Donnerstag, dem 7. Februar 1929, spricht abends 8.45 Uhr .im Lessingsaal, Herzog-Rudolf-Straße 1/0, Herr Hauptlehrer Jakob Krämer über „Jüdische Verfassungsfragen in Deutschland“; am 14. Februar finden im Bibliotheksaal, Herzog-Max- Straße 5/II, 8.45 abends, „Plaudereien über zeitgemäße Fragen“, statt. Die Freitag-Abend-Feiern werden wie bisher Herzog-Max-Straße 3/1 abgehalten. Beginn 8.45 Uhr. Jüdischer Kulturverein J. L. Perez, München Samstag, den 2. Februar 1929, abends 8.45 Uhr, rezitiert Herr Max Fischer von den Münchener Kammerspielen im Lessigsaal, Herzog-Rudolf- Straße 1. Die Vorstandschaft. Israelitischer Frauenverein von 1906. Am Mittwoch früh, dem 30. Januar, verschied im Alter von 54 Jahren unsere verehrte Krankenvorsteherin, Frau Mirjam Nußbaum. Sie hat-unserem Verein in vielen Jahren ihre wertvolle und uneigennützige Arbeit gewidmet, war uns allen eine treue Beraterin, liebe Freundin und Helferin. Jeder, der diese wahrhaft aufopferungsvolle Wohltäterin, diese vornehme jüdische Frau kannte, deren Gottvertrauen durch nichts zu erschüttern war, wird mit uns von Trauer erfüllt sein. Die Vorstandschaft. Verein jüdischer Akademiker, München. Am Sonntag, dem 10. Februar, abends 8 Uhr, spricht Herr Rabbiner Dr. Klein aus Nürnberg über das Thema: „Was sagt das Prinzip Thauro im Derech Erez?“ Interessenten sind herzlich eingeladen. MAX NEUMAYER Kraftfahrzeuge, Kaulbachstraße 82/86 (Nähe Siegestor) Telephon 33 8 23—24 OPEL/STUDEBAKER Vertretung — Spezial«Reparaturwerkstätte Günstige Ratenzahlungen is njn Vornehme Beleuchtungskörper Zuglampen Tisch- und Ständerlampen Alabasterschalen J.WINHART&Co. Marsstrasse 7 (am Hauptb.) Gesamtausschuß der Ostjuden, München. Zur Vermählung Diamand-Orljansky gratulieren herzlichst Nathan Kurzmantel und Frau 3.—. Der Synagogenverein Bajis-Jakob gratuliert seinem 1. Vorsitzenden Herrn Orljansky und Frau zur Vermählung ihrer Kinder. Desgleichen Herrn S. Minikes und Frau zur Verlobung ihrer Tochter 2.—. Familie A. Gidalewitsch gratuliert zur Vermählung Orljansky-Diamand und zur Verlobung Minikes- Lichtmann 2.—. Gesamtausschuß der Ostjuden. Der Gesamtausschuß der Ostjuden gratuliert zur Vermählung Orljansky-Diamand 3.—. Zionistische Ortsgruppe Nürnberg, Vortragszyklus Dr. Max Mayer. Am 5. und 6. Januar fand hier in rascher Aufeinanderfolge (Samstag abend, Sonntag vormittag und abend) ein Vortragszyklus von Dr. Max Mayer (Berlin) über neuhebräische Literatur statt. Der Name des Referenten hatte trotz der nicht günstigen Vortragszeiten für einen recht guten Besuch gesorgt. Wir müssen jedoch bekennen: die hohen Erwartungen der Teilnehmer wurden bei weitem übertroffen. Hier wurde nicht nur mit reichem Wissen und großem sachlichem Können 150 Jahre hebräische Literaturgeschichte behandelt; hier wurde ein Stück lebendigen jüdischen Volkslebens abgerollt, in all seiner Kleinheit und Größe, mit seinem Elend und seinem geistigen Aufschwung, mit seinen Hoffnungen und seiner Tragik. Eine ganz neue Welt wurde den meisten erschlossen. Nur so folgten alle Zuhörer dreimal drei Stunden lang mit gespanntestem Interesse den Ausführungen des Referenten, dessen sprühende, meisterhafte Darstellung den Stoff zu einem tiefen Erlebnis für alle gestaltete. Wir danken an dieser Stelle nochmals Herrn Dr. Mayer für diese Stunden und ihren Inhalt und können ihn nur bitten, uns bald wieder so reich zu beschenken. H. B.. n. Personalia Der bekannte Auktionator und Sachverständige, Herr M. K o h n , feiert dieser Tage seinen sechzigsten Geburtstag. Der Jubilar, ein „Ossek bezorche Hazibur be Emunoh“ ist seit über 30 Jahren für den ostjüdischen Klal in München tätig, opferte viel Zeit und Geld für die religiösen, kulturellen und philanthropischen Einrichtungen der ostjüdischen Gemeinschaft in München. Herr Kohn war Mitbegründer der Vereine „Linath Hazedek“, „Agudath-Achim“, der „Talmud-Thora“ und des Krankenunterstützungsvereins „Bikur-Cholim“ und hat viele Jahre als Vorstandsmitglied für diese Organisationen gearbeitet. Im Vereine „Agudath Achim“ war Herr Kohn auch als erster Vorsitzender tätig. A. S.