Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 15 (1928)
- Issue
- 45 (9.11.1928)
- Date
- 1928-11-09
- Page
- Seite 720 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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720 Das Jüdische Echo / Literarische Beilage Nr. 45 kleines hebräisches Gedicht! Rätsel und Fragen, Nüsse zu knacken für den, der gute Zähne hat; Handfertigkeiten für tüchtige Knaben und geschickte Mädchenfinger, selbst für die Kindergartenkinder findet sich was zum Anfertigen. Wenn ich nun noch erzähle, daß ein volles Kalendarium auf den ersten 12 Blättern steht, mit bunten Bildern voller Beziehungen zum jüdischen Leben, jüdischen Festen und jüdischer Geschichte, so werden alle Eltern es begreiflich finden, daß dieser erste jüdische Kinderkalender auf keinen Geschenktisch am Chanukkah fehlen sollte. Er wird Freude und Unterhaltung bringen, und die Kinder alle werden ebenso davon entzückt sein wie meine eigenen, an denen ich die Wirkung ausprobiert habe. Und, daß ich’s nicht vergesse: ein Spiel, das sich fein am Chanukkah spielen läßt, liegt auch noch dabei: „Durch Wüstensand ins heilige Land.“ Wir wünschen dem Kalender viele Freunde, damit er im nächsten Jahr wieder in neuer Form erscheinen kann. Rahel Straus. Jüdischer Almanach auf das Jahr 5689, herausgegeben im Auftrag des Keren Kajemeth Lejisrael in Prag, redigiert von Dr. Friedrich Thieberger und Dr. Felix Weltsch. Dieser Almanach wird durch seinen reichen Inhalt, durch eine Anzahl von interessanten Auf- Ulli MAX NEU MAYER Kraftfahrzeuge, Kaulbachstraße 82/86 (Nähe Siegestor) Telephon 338 23—24 OPEL / STUDEBAKER Vertretung — Spezial»Reparaturwerkstätte Günstige Ratenzahlungen o berpollinger Das Münchener Kaufhaus Neuhauser Straße 44 am Karlstor Bekleidung / Mode / Sport Wohnungsausstattung Lernt Autofahren in den privaten Kraftfahrkursen der Kraftverkehr Bayern G.m. b.H. IM München,Leonrodstr.99u. Leopoldstr.15(Leopoldpalais) ||l| 11 Tel. 62 4 63/66 / Ferner in Augsburg, Nürnberg, Würzburg, | |l| II Hof, Aschaffenburg, Neustadta.d.H./ Prospekte kostenlos ||H Deutsche Neuwäscherei G.m.b.H. FELIX BRANDNJER * MÜNCHEN Thierschstraße 21 Telefon Nr. 23 7 08 Spezial-Dampfwaschanstalt für Herren-Plättwäsche nur Kragen, Manschetten, Vorhemden und Oberhemden. Lieferzeit ca. 8Tage Sätzen hervorragender Mitarbeiter zu einem wirklichen Jahrbuch des jüdischen Lebens. In der Rubrik „Zionismus und Keren Kajemeth“ gibt Robert Weltsch eine interessante Rückschau auf das Jahr 5688, erzählt Adolf Pollak von Sorgen Theodor Herzls um den Nationalfonds; vom „wachsenden Palästina“ geben u. a. Rutenberg, Ruppin und Friedfeld Berichte; „alte Quellen“ werden in Artikeln über den jüdischen Pazifismus, über das jüdische Ideal der körperlichen Arbeit und seine Schicksale erschlossen; die „Gestalten“ Chajes, Cohens, Bubers und Spires in neues Licht gestellt; die „religiöse Wirklichkeit“ des Judentums wird von Buber, Felix Weltsch und Stössinger geprüft; und wenn Einzelheiten vom „Judentum auf tschechoslowakischem Boden“ vielleicht mehr lokales Interesse beanspruchen, so entschädigen Novellen von Aleichem Bergeisohn, Koestler, Baum, Rakous dafür in jeder Beziehung. Die Anschaffung des Almanachs kann jedermann empfohlen werden. R. Hickls illustrierter jüdischer Volkskalender für das Jahr 5689 (herausgegeben von Hugo Gold im jüdischen Buch- und Kunstverlag) erweist sich als ein recht ansprechendes und reichhaltiges Büchlein, dem allerdings eine typographische Neugestaltung nicht schaden könnte. Westermanns Monatshefte. Romane, Novellen, Gedichte, bebilderte Artikel über mancherlei Kunst und Reisen, wissenschaftliche Abhandlungen verschiedener Spezies usw. — lassen die Bestimmung der „Westermanns Monatshefte“ als Familienzeitschrift klar hervortreten. Autoren von Geltung verbürgen die Güte des Stoffes; Künstler von Rang schaffen eine hervorragende Fortsetzung des beachtlichen Bildersaals dieser Monatshefte in jeder Nummer. Aus dem Inhalt des Oktoberheftes sei hervor gehoben; „Die Geisterstadt, Romanfolge von Heinrich Lilienfein; „Indischer Urwald“ von Annie France-Harrar; „Korfu, die Perle der Jonischen Inseln“ von Cattina Seybold; „Die Seele der Biene“ von Dr. A. Seidel; „Das Kind in der Natur“ von Minni Vriesländer; „Schneesturm“, Novelle von Carry Brachvogel; „Beruf und Berufung“ von Otto Aug. Ehlers; „Aus meiner Husarenzeit“ von Georg Ompteda; „Das Bild Gottes“ von Dr. Hans v. Kninski; „Heinrich v. Kleist und das tapfere Lorchen“ von Dr. Paul Hoffmann; „Vom Zusammenhang zwischen Schrift und Kultur“ von Max Fleck usw. Ein guter Teil des Novemberheftes ist den Frauen gewidmet; jedoch sind auch in ihm alle anderen Gebiete berücksichtigt. Abbildungen in reichlicher Zahl und prächtige farbige Reproduktionen beleben den literarischen Stoff, so daß jeder Leser auf seine Rechnung kommen dürfte.