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Das jüdische Echo · 1928-07-06 · 27 (6.7.1928) · p. Seite 430

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Das jüdische Echo
Volume
15 (1928)
Issue
27 (6.7.1928)
Date
1928-07-06
Page
Seite 430 (sequence 18)
Language
German
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430 Das Jüdische Echo Nr. 27 Punkt 10 Uhr, ein Wettspiel gegeneinander austragen, und zwar in folgender Aufstellung: I. Mannschaft: Kornhauser II Orljansky I Kornhauser I Fleischer Schneuer Felsen Gröbel Hellfeld Goldstern Schuster Eisemann Renka Gelbart Altmann Orljansky II Saposchnik Schapira Rosenbaum Kornhauser III Friedlander Schindler Spielmann. II. Mannschaft. Ersatz: Landmann, Jericho, Nattenheimer, Penzias. Die II. Mannschaft tritt auf jeden Fall in der vorgesehenen Aufstellung an, während sich die I. Mannschaft evtl, mit den Ersatzleuten ergänzen kann, so daß die II. Mannschaft zum ersten Male in voller Aufstellung spielen wird. Die allgemeinen Trainingszeiten sind für Handball: Sonntag vormittag ab 9.30 Uhr und Donnerstag abend ab 7 Uhr, für Leichtathletik Sonntag vormittag ab 9.30 Uhr und Dienstag abend ab 7 Uhr jeweils auf dem Sportplatz an der Säbenerstraße. Neuanmeldungen werden auf dem Sportplatz angenommen. Die Leitung. Bar-Kochba, München. Damenabteilung. Sämtliche Damen werden wiederholt aufgefordert, regelmäßig und pünktlich jeden Montag am Turnboden zu erscheinen, damit alle Turnerinnen in der Lage sind, an dem am 9. September stattfindenden Sportfest teilzunehmen. Die geplante Treffahrt wird auf nächsten Sonntag verlegt, da an diesem Sonntag ein Handballwettspiel der Herren stattfindet. Sonntag, den 8. Juli: Gymnastik und Spiel auf dem Sportplatz an der Säbenerstraße (Straßenbahnhaltestelle Kurtstraße). Sonntag, den 15. Juli: Treffahrt der Damen- und Herren-Abteilung ins Würmtal. Alles Nähere im nächsten Echo. Bar-Kochba, München. Jugend- und Knabenabteilung. In der Erkenntnis, daß unsere Jugend auch unsere Zukunft ist, haben wir unsere gesamte Jugendabteilung neu organisiert. Die Leitung hat Josef Orljansky übernommen, der die Abteilung hauptsächlich sportlich aufbauen wird. Die Einteilung der Abteilungen erfolgt nach Jahrgängen, und zwar folgendermaßen: Jugend I: die Jahrgänge 1911/12; Jugend II: die Jahrgänge 1913/14/15. Alle jüngeren, d. h. alle nach dem Jahre 1915 Geborenen, bilden die Knabenabtei- Jvi. Schreiner ITiTTV Kraftfahrzeuge« Blutenburgstraße 91 Telephon 63456 Opel und Studebaker Vertretung — SpeziahReparaturwerkstätte Günstige Ratenzahlungen lung. Die Trainingszeiten sind folgendermaßen festgesetzt: Jugend I und II: Sonntag vormittags ab 9.30 Uhr und Dienstag und Donnerstag nachmittags ab 6 Uhr. Knaben: Sonntags vormittags ab 9.30 Uhr und Dienstag und Donnerstag nachmittag ab 5 Uhr. Wir erwarten nun von allen Jugendlichen, daß sie nunmehr pünktlich und regelmäßig zum Training kommen und daß sie unter ihren Freunden und Bekannten werben, bei uns mitzumachen. Dann hoffen wir, daß die Abteilung bald unsere größte und beste Abteilung werden wird. Anmeldungen und Auskünfte bei Josef Orljansky, Neuhauser Straße 29. Telephon 90 561. Die Leitung. Bar-Kochba, München. Der letzte Sprechabend für die Ferienfahrt ist am Donnerstag, dem 12. Juli, 8.30 Uhr, bei Rosl Nattenheimer, Ridlerstraße 36/1. Alle Teilnehmer müssen anwesend sein. Jüdisches Kammerorchester. Das am 27. Juni stattgefundene Konzert vermittelte durchaus hocherfreuliche Eindrücke. Bei der Kürze des Bestehens der Vereinigung war dies nur möglich durch weise äußere und innere Selbstbeschränkung, die wir, da sie nicht der Not, sondern der Selbsterkenntnis entsprang, besonders anerkennen möchten. In bescheidenem Rahmen — im Lessingsaal — oh großer Lessing, oh kleiner Saal! — ein Konzert von der Dauer einer knappen Stunde mit echt künstlerisch zusammengestelltem Programm — Faktoren, die allein schon hohen Lobes würdig sind. Und nun zur Ausführung! Der jugendliche Dirigent Franz Kleinbauer hat seine Schar fest in der Hand und es ist eine Freude zu sehen, mit welcher Begeisterung und rhythmischer Schärfe die jungen Musiker den Intentionen ihres Führers folgen. Der erste Teil des Abends, der alte Meister — Schein und Corelli — brachte, erfuhr eine vorzügliche Wiedergabe, rhythmisch außerordentlich fein kam ein Menuett von Schubert zur Aufführung, während die „Träumerei“ von Schumann — eine unnötige Bearbeitung für Orchester — vielleicht etwas mehr klanglichen Reiz vertragen hätte. Am Schlüsse des Abends (in einer Streicherserenade von Trunk) zeigte sich das Jüdische Kammerorchester auch technisch auf beachtenswerter Höhe. Daß die junge Vereinigung fast nur aus Streichern besteht, ist sehr bedauerlich. Sollten sich im Volke der Schofartöne nicht auch Bläser finden? Der Besuch des Konzertes war gut und das Publikum mit Recht sehr begeistert und kargte nicht mit wohlverdientem Beifall. —x— Spendenausweis des Gesamtausschusses der Ostjuden. Familie Benno Goldberg gratuliert Familie Landau zur Bar Mizwah ihres Sohnes und Herrn Kapellmeister Ziegler und Frau zur Geburt des Sohnes RM. 2.—. Spenden-Ausweis Münchener Spendenausweis Nr. 28 vom 26. Juni bis 3. Juli 1928 Allgemeine Spenden: Lotteriegewinn Leo Schindel RM. 1.—. Goldenes Buch: Frieda und David Horn: Theo und Meta Harburger gratulieren Herrn und Frau Bernhard Lustig, sowie Dr. M. J. Gutmann und Frau und sprechen Herrn Lichtenauer und Oberamtsrichter Dr. Schäler herzliches Beileid aus RM. 3.—. Bäume: Dr. Igo Feuchtwanger s. A. Garten: Gesammelt auf der Hochzeit Theodor

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