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Das jüdische Echo · 1928-06-15 · 24 (15.6.1928) · p. Seite 378

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
15 (1928)
Issue
24 (15.6.1928)
Date
1928-06-15
Page
Seite 378 (sequence 10)
Language
German
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378 Das Jüdische Echo Nr. 24 MIGNON- FLUGEL toofyllautenber großer 2ort nur RM. 2200 aud) gegen kleine Monatsraten HUSIKHAUS A. SCHMID NACHF.. MÜNCHEN Residenstraße 7, gegenüber Hauptpost (Jerusalem) zum Instruktor für mittelalterliche Geschichte ernannt. In den Direktoren-Ausschuß kooptiert wurden der Rektor des Londoner Jews’ College, Dr. A. Buechler, M. M. Ussischkin (Jerusalem) und Charles Rosenboom, Pittsburgh (Vereinigte Staaten). Das Ausgabenbudget für das Universitätsjahr 1928/29 in Höhe von 54 000 Pfund als das regelmäßige Ausgabenbudget wurde genehmigt und der Direktoren-Ausschuß aufgefordert, Maßnahmen zur Sicherung dieser Summe zu treffen. Weitere außerordentliche Ausgaben, die mit der Fertigstellung des Bibliothekgebäudes Zusammenhängen, wurden genehmigt. Ein Komitee zur Ausarbeitung eines Planes der akademischen Administration der Universität wurde eingesetzt mit der Aufgabe, der nächsten Ausschuß-Tagung Vorschläge zu unterbreiten. Der Jerusalemer Universitätsrat wurde ersucht, die Frage der Beziehungen zwischen der Universität und gewissen anderen Unterrichtsinstitutionen in Palästina zu prüfen und hierüber Bericht zu erstatten. Geschäftliches Das Tempo unserer Zeit zermürbt Körper- und Nervenkräfte. Unruhige Lebensweise bringt frühzeitiges Altern und Siechtum allen denen, die nicht Lebenskünstler sind, d. h. die nicht durch Anwendung bewährter Mittel den vorzeitigen Kräfteverbrauch hemmen und damit ihr Leben bis ins hohe Alter verlängern. Der ständige Genuß eines diätetischen Brunnens gehört unbedingt zu diesen bewährten Mitteln. „Kaiser-Friedrich-Quelle“ heißt das Wasser von ganz hervorragendem Wert. Aus 275 Meter tritt es klar, leicht perlend und völlig frei von organischen Stoffen (zumal von Bazillen) zutage, und besorgt, auf nüchternen Magen oder nach der Mahlzeit getrunken, gründliche desinfizierende Reinigung aller am Verdauungsprozeß beteiligten Körperteile (Magen, Darm, Nieren usw.)' Wer „Kaiser-Friedrich-Quelle“ trinkt, reinigt und stählt den Körper. Lieferung des Wassers (Original Brunnenabzug) frei ins Haus durch die Vertriebsstelle oder durch alle Drogerien und Lebensmittelgeschäfte. Otto Pachmayer, G. m. b. H., Mineralwasser- Großhandlung, München, Theresienstraße 33. Tel. 27 4 71. Aus der jüdischen Welt Die jüdischen Sportvereine im Groß-Staffellauf Potsdam-Berlin Bar-Kochba Siebenter im Gesamtklassement Berlin, 11. Juni. (JTA.) Von dichten Zuschauerreihen auf der ganzen 25-km-Strecke umlagert, wurde am Sonntag auf der klassischen Rennstrecke Potsdam-Berlin der gleichnamige Staffettenlauf, dem von der gesamten Sportwelt stets mit großer Spannung entgegengesehen wird, zum 21. Male ausgetragen. Im Hauptlauf über die Strecke Potsdam—Wannsee—Beelitzhof—Grunewald—Witzleben bis zum Sportplatz Tiergarten gelang es der Mannschaft des jüdischen Turn- und Sportvereins Bar-Kochba im Hauptwettbewerb als Siebenter in 1:01:36,2 hinter dem DSC. als erstem in 00:57:27,4 (einem neuen Rekord) die Ziellinie zu passieren (gegenüber einem zehnten Platz im Vorjahr). Bedeutsam ist die Tatsache, daß in diesem Jahre die Zeit des Siegers von 1923 — SCC. — von Bar-Kochba unterboten wurde. Bar-Kochba war zum ersten Male in diesem Lauf unter den A-Vereinen vertreten. (Im vorigen Jahre war Bar-Kochba aus der B-Klasse als Sieger hervorgegangen.) Der Erfolg des Bar- Kochba wurde von allen Seiten beglückwünschend anerkannt. Die Tatsache, daß er unter den 28 hervorragendsten Leichtathletikvereinen Deutschlands, die auch eine viel größere Mitgliederzahl haben und deshalb die Kampfmannschaften durchgesiebter auswählen können, einen solchen Platz eingenommen hat, macht die Leistung besonders bemerkenswert. Recht günstig schnitten auch die Knaben- und Frauenmannschaften des Bar-Kochba am abgekürzten Lauf über 10 km (Stern-Tiergarten) ab, wo Alte Herren, Knaben und Frauen — insgesamt 43 Teilnehmer — starteten. Die Knaben des Bar-Kochba belegten unter den Knabenmannschaften in 24:33,5 den zweiten Platz hinter SCC. I. Knabenmannschaft (23:06) und unter allen Mannschaften die neunte Stelle. Die Bar- Kochba-Frauen liefen unter 23 Frauenstaffeln als elfte hinter SCC. I. Frauenmannschaft in 23:43,5, in der Gesamtwertung von den angegebenen 33 Mannschaften als achtzehnte, und zwar in der guten Zeit von 26:19,0 ein. Im Sonderwettbewerb für Frauenabteilungen der BCD-Vereine gingen sie als zweite hinter der kombinierten Mannschaft (Leiser - S.V. - Realia - V.f.K.) — diese in 26:10 — durchs Ziel. Auch die Mannschaft der Sportgruppe des Reichsbundes Jüdischer Frontsoldaten, Ortsgruppe Berlin, die, wie bei jedem Start, immer kämpferischen Mut zeigt, konnte einen schönen Erfolg davontragen. Im Lauf über 15 km (Beelitzhof—Tiergarten) wurde der RJF. unter 37 startenden Vereinen im Gesamtklassement in der Zeit von 40:50 Zwanzigster hiter VfL. Humboldt (Zeit 36:27,4). Außerdem belegte der RJF. im Sonderwettbewerb für Vereine, die Leichtathletik als Nebensport betreiben, unter sieben startenden Teilnehmern den ersten Platz und gewann damit einen wertvollen Ehrenpreis, im Sonderwettbewerb für Vereine außerhalb des VBAV. hinter dem Bund für Leibesübungen (38:21) unter neun Startenden den zweiten Platz und im Sonderwettbewerb für erstmalig teilnehmende Vereine unter sechs Startenden hinter Leiser-SV. (37:50) die dritte Stelle. Die Organisation, die bei der Bar- Kochba in den Händen von Dr. Atlasz, Heinz Nesselroth, Hans Eger und Lotte Gabriel, beim RJF. in den Händen von James Abrahamsohn und Hans

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