Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 15 (1928)
- Issue
- 22 (1.6.1928)
- Date
- 1928-06-01
- Page
- Seite 348 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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348 Das Jüdische Echo Nr. 22 SCHALL¬ PLATTEN $5o£, 2rD(£rgon, £>omokorb, (Srammopljon, ^arlopfyon RM.3.50U. höher 6d)allbid)te ^örhabinen / ^reisliften umfonft MUS'KHAUS f A. SCHMID NACHF.V MÜNCHEN Residenstraße 7, gegenüber Hauptpost Jüdisches Kammerorchester München. Wir weisen schon jetzt darauf hin, daß am Mittwoch, dem 27. Juni 1928, pünktlich abends 8.15 Uhr, im Lessingsaal, Herzog-Rudolf-Straße 1, ein Vortragsabend mit Werken von Schein (1609), Corelli (1700), Schubert, Schumann und Trunk (1925) stattfindet. Leitung: Franz Kleinbauer. — Hauptprobe Sonntag, 24. Juni, 8.15 Uhr abends, im Lessingsaal. Regelmäßiges Erscheinen unserer Mitglieder zu den Proben (jeden Mittwoch 8.15 Uhr abends im Lessingsaal) ist daher erforderlich. Pulte mitbringen. — Außerdem ersuchen wir die gesch. anderen Vereine, bei Ansetzung von Veranstaltungen auf unseren Abend Rücksicht zu nehmen. — Anschrift: M. Goldberg, Kurfürstenplatz 4. Bar-Kochba München: Damenabteilung. Sämtliche Damen werden aufgefordert, regelmäßig und pünktlich am Turnboden zu erscheinen. Abteilung 1 turnt Montag von 7—8 Uhr, Abteilung II Montag von 8—9 Uhr. Damen, welche in Abteilung I turnen, dürfen nicht in Abteilung II mitturnen und umgekehrt. Sonntag, den 3. Juni, findet eine Tagestour nach Gauting—Mühlthal—Starnberg statt. Rucksack mit Proviant, Badeanzug, Humor und gute Laune sind mitzubringen. Treffpunkt: 8.15 Uhr unter der Uhr am Starnberger Bahnhof. Schachklub „Lasker“, München. Wir spielen regelmäßig jeden Mittwoch ab 8 Uhr abends im Hotel „Herzog Heinrich“, Ecke Landwehr- und Mathildenstraße. Gäste sind jederzeit willkommen. Die Vorstandschaft. Treffahrt der „Kadimah“-Bünde München und Nürnberg-Fürth. Am Pfingssonntag und -montag trafen sich unsere beiden Bünde bei Kelheim. Trotz des schlechten Wetters am Vortage waren im ganzen 65 Leute gekommen. Nach Besichtigung der Befreiungshalle marschierten wir zu unserem Lagerplatz, der wundervoll auf einem Hügel gelegen war, und schlugen dort unser Zeltlager auf. Die beiden Tage gingen in Unterhaltung und Spiel nur zu rasch vorbei. Der Höhepunkt des Treffens war die Nadelverteilung am ersten Abend. — Wir alle hoffen, daß dieser wohlgelungenen Treffahrt recht bald eine neue folgen wird. A. S. Jüdischer Turn- und Sportverein Bar-Kochba Nürnberg. Aus Anlaß seines 15jährigen Bestehens hat der Verein eine schlichte Feier am Samstag, dem 19. Mai, abgehalten. Nach Begrüßung des Vorsitzenden Dr. Bloch gab Herr Dr. Vorchheimer einen Rückblick über die Geschichte des Vereins; dann wurden zehn dem Verein angehörende Gründungsmitglieder durch Übergabe einer Ehrenurkunde geehrt. Herr Rabbiner Dr. Freudenthal sprach im Namen sämtlicher anwesenden jüdischen Körperschaften. Nach einigen turnerischen Vorführungen, die großen Beifall ernteten, kam auch kurze Zeit das Tanzbein in Schwung. Sonntags darauf hatten wir die Handballmannschaft von Bar-Kochba München zu Gaste, die uns im Stadion ein Freundschaftsspiel lieferte, zu dem der Bar-Kochba Nürnberg für den Sieger einen Pokal stiftete. (Über das Spiel wurde bereits berichtet.) Die Münchner Mannschaft hat einen vorzüglichen Eindruck hinterlassen und verfügt trotz ganz kurzen Bestehens über eine respektable Spielstärke. Ganz besonderer Dank gilt Herrn Orljanski, dem Münchener Vorsitzenden, der es sich nicht nehmen ließ, mit seiner Mannschaft zu kommen und selbst mitzuspielen. Acht Tage vorher lieferten wir den 1. F.C.N. ein Privatspiel, das wir gegen die äußerst spielstarke Mannschaft mit 3:2 halten konnten. Die vom Südd. Fußball- und L. A. Bezirk veranstalteten Erstlings-, Anfänger- und Frauen-Wettkämpfe im Zabo sah unsere kleine Expedition sehr erfolgreich. Damen 100 m: Gutkind 2. Sieger 14,4; 4X100- Meter-Staffel: 2. Sieger; Weitsperung: Harburger 2. Sieger 5,85; Gutmann Justin Weitsprung 5,83 3. Sieger; Hochsprung: 1,48 3. Sieger. P. B. Haus- und Kammermusikabend Nürnberg. Alfred Klausner hatte am Montag, dem 14. Mai, zu einem Haus- und Kammermus'ikabend in die Moritzkapelle eingeladen. Die dem Ruf Gefolgten waren nicht enttäuscht worden. Die jungen Künstler, Willy Dümling (Geige), Alfred Klausner (Gitarre), beherrschten ihre Instrumente vollkommen und gaben beredtes Zeugnis von den Erfolgen ernster und zäher Arbeit, auch Hans Isner (Bratsche) gab sein Bestes. Das Programm war gut gewählt, die beiden Trios sowohl — klangschön in ihrem Zusammenspiel durch die absolute Beherrschung jedes Instruments — als die sehr feinen und zarten Soloweisen der Gitarre, lehrten uns die Vorzüge dieses Instruments von einer neuen Seite her sehen. Im allgemeinen bekommt man auf der Gitarre nur das primitive Gezupfe der Wandervögel zu hören. Um so erfreulicher war es, an diesem Abend echte, klassische Musik, volle perlende Töne von Klausner zu hören, welche erkennen ließen, daß die Gitarre als vollwertiges Instrument neben den übrigen Saiten- MAGIRUSINASH I PHÄNOMEN LASTWAGEN UND OMNIBUSSE I FÜHRENDE WELTMARKE I LIEFERWAGEN */4 t Auto-METZGER MÜNCHEN Seidlstr. 30, F.,SS?S