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Das jüdische Echo · 1928-03-16 · 11 (16.3.1928) · p. Seite 176

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
15 (1928)
Issue
11 (16.3.1928)
Date
1928-03-16
Page
Seite 176 (sequence 16)
Language
German
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176 Das Jüdische Echo Nr. 1 1 Blüthner- Miniatur- Stutzflügel Flügel kreuzsaitiger, übernur 1,40 m lang, wohlspielter, schön klingender lautender, grober Ton, für 1850 RM. zu verkaufen für 2200 RM. zu verkaufen auch gegen auch gegen kleine kleine Monatsraten Monatsraten Pianohaus Alfred Schmid Pianohaus Alfred Schmid Nachfolger Nachfolger München / Residenzstr. 7 München / Residenzstr. 7 gegenüber der Hauptpost gegenüber der Hauptpost freudigere Publikum. Lustige Vorträge (u. a. eine hübsche satirische Tiergeschichte von Manfred Kyber) brachte Frl. Nelly Oberdörfer, eine ausgezeichnete Sprecherin, die, ausgestattet mit einer modulationsfähigen Stimme, auch die verschiedensten Typen zu charakterisieren versteht. Nach der Pause führte man in origineller marionettenspielhafter Ausstattung und Einrichtung unter der musikalischen Leitung von Dr. J. Waldner (von dem auch die Verse stammten) eine komische Oper von J. Offenbach: „Urlaub nach dem Zapfenstreich“, auf. Das etwas gewagte Experiment gelang: das Verdienst der prickelnden und witzigen Melodien Offenbachs, der begabten Sängerinnen und Sänger und ,last not least4 des launigen „Erzählers“. Verband jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina. Die Münchener Gruppe des Verbandes veranstaltet ihre diesjährige Versammlung Mittwoch, den 21. März, nachmittags 4 Uhr, im Konversationssaal des Hotels „Union“, Barer Straße 7. Frau Dr. Grete Weihe berichtet über die Tätigkeit des Verbandes im letzten Jahre. Frau Gerda Arlosoroff aus Palästina spricht über „Palästinische Wirklichkeit“. Gäste sind willkommen. Bar-Kochba, Leichtathletik-Abteilung. Anläßlich seiner Vermählung mit Turnschwester Emmy Löwenherz wurde beschlossen, unseren lieben Turnbruder Erwin Goldfarb in Anbetracht seiner Verdienste für die Jugend- bzw. Leichtathletik- Abteilung mit der silbernen Ehrennadel auszuzeichnen. — Zu dem morgen stattfindenden ersten Verbandsspiel um den südbayerischen Handballpokal trifft sich die Mannschaft vormittags punkt 8.45 Uhr bei der Straßenbahnhaltestelle der Linie 3, gegenüber dem Starnberger Bahnhof. Gespielt wird auf dem Sportplatz an der Arnulfstraße gegen Postsportverein in blauer Hose, blauem Hemd in folgender Aufstellung: Kornhauser II Levite Kornhauser I Renka Rosenbaum II Felsen Saposchnik Gröbel Schuster Schneuer Rosenbaum I Jüdischer Gesangverein. Der Verein hielt unter der Führung der neuen Vorstandschaft, Herrn Justizrat Dr. Dreyfus, eine kleine Purimunterhaltung im Probelokal ab. Violinsoli, ernste und heitere Gesangsvorträge schufen eine richtige Purimstimmung unter den aktiven Mitgliedern, die in einem Tänzchen endigte. Besonders verdient machten sich die Damen Alster, Paisach, die Herren Dr. Fränkel, Gundersheimer, Cahn und Spaeth, welch letzterer ja das ganze Jahr über als Notenwart sich auszeichnet: die Begleitung hatte Herr Dr. Bettsack, wie immer in glänzender Form, übernommen. — Die Proben finden Dienstag abends statt. Jüdischer Kulturverein J. L. Perez, München. Heute, Samstag, den 17. März 1928, veranstalten wir im Lessingsaale, Herzog-Rudolf-Straße 1, Parterre, einen Jüdischen Arien- und Lieder-Abend mit Herrn J. K o r n e 11 i. Die Konzert-Tournee des Opernsängers Jaques Kornelli durch ganz Europa war, wie aus den Kritiken der maßgebenden Presse ersichtlich ist, überall von größtem Erfolge begleitet. In vielen Städten, so in Frankfurt, Budapest Saarbrücken, mußten die Konzerte sogar wiederholt werden. Der Abend verspricht den Zuhörern hohen Genuß. Wir laden hiermit alle Freunde und Interessenten herzlichst ein. Beginn: 8.30 Uhr abends. Eintritt: RM. 1.50 und 1.—. Mitglieder der Jugendvereine erhalten Ermäßigung. — Voranzeigen: Samstag, den 24. März 1928, spricht Herr Dr. Raphael Levi über: Die Schönheit der Bibel. Samstag, den 31. März 1928, spricht Chawer R. Katz über: Die Geschichte der hebräischen Sprache. Gäste sind herzlichst willkommen. Die Vorstandschaft. Jüdischer Arien- und Lieder-Abend. Im Kulturverein J. L. Perez, Herzog-Rudolf-Straße 1, Parterre (Lessingsaal), veranstaltet am Samstag, dem 17. März, abends 8.30 Uhr, Herr Opernsänger Jaques Kornelli einen jüdischen Arien- und Lieder-Abend. Nachstehend bringen wir einige kurze Auszüge aus den Zeitungs-Kritiken: Budapest: Der Erfolg war ein derartiger, daß der Sänger aufgefordert wurde, seine Konzerte zu wiederholen. Antwerpen: Die Leistungen sind hervorragend, das Konzert endete mit tobendem Beifall. Czernowitz. Der Tenorist J. Kornelli besitzt eine fein timbrierte Stimme. Der Sänger begeisterte das Publikum durch seinen Vortrag und seine hohe Gesangskunst und mußte auf Wunsch des Publikums, außer dem Programm, noch mehrere Arien und Lieder zum besten geben. HSIt OMNI* Li Jwv ä f VI?T",, SCHELLINGSTRASSE 39 / TELEPHON 23741/29073

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