Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 15 (1928)
- Issue
- 5 (3.2.1928)
- Date
- 1928-02-03
- Page
- Seite 77 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 5 Das Jüdische Echo 77 Gemeindenü. Vereins-Echo Lehrkurse der Israelitischen Kultusgemeinde München. Wir machen nochmals auf die am 5. und 6. Februar stattfindenden Vorträge des Herrn Rabbiners Dr. Leo Baeck über „Werden und Wesen der jüdischen Mystik“ aufmerksam. Näheres siehe Inserat. München. Einschreibung an der Israelitischen Volksschule. Die Einschreibung für das Schuljahr 1928—29 findet wie an allen öffentlichen Schulen Münchens am Mittwoch, dem 15. Februar 1928, vormittags 8—12 Uhr, statt. Kinder, die in die 1. Klasse eintreten wollen, stellen sich in Begleitung eines Erziehungsberechtigten im Schulhause, Herzog-Rudolf-Straße 5/1, vor. Das Impfzeugnis muß mitgebracht werden. Kinder, die aus städtischen Schulen in die 2., 3. oder 4. Klasse der israelitischen Volksschule übertreten wollen, müssen sich bei ihrem bisherigen Lehrer abmelden, wobei sich gleichzeitige Anmeldung bei der israelitischen Volksschule empfiehlt. Zionistische Ortsgruppe München. Beginn der Schekelaktion. Die diesjährige Schekelaktion befindet sich in Vorbereitung. Ihre Durchführung wird in den nächsten Tagen erfolgen. Die Gesinnungsgenossen, die sich zur Verfügung stellen wollen, bitten wir, sich möglichst sofort im Büro der Zionistischen Ortsgruppe zu melden und sich Schekelblocks aushändigen zu lassen. Die Schekelkommission. Jüdischer Kulturverein J. L. Perez, München. Anläßlich des Gastspiels der Habimah sprach Chawer Josef Löwy am Samstag, dem 21. Januar, über „An Ski und den Dybuk“ und am Samstag, dem 28. Januar 1928, über „Leiwik und den Golem“. Eine zahlreiche Zuhörerschaft folgte den temperamentvollen und interessanten Vorträgen an beiden Abenden mit großem Interesse. Der Referent verstand es, einen wirklich guten Überblick über die Dichter und ihre Werke zu geben und den Inhalt der Werke anschaulich darzustellen. Zur Illustration seiner Reden las Löwy markante Stellen aus den Werken vor und kennzeichnete auch das Milieu, dem diese Werke entstammten. Mit reichem Beifall dankten ihm die Zuhörer. Jüdischer Kulturverein J. L. Perez, München. Heute, Samstag, den 4. Februar 1928, fällt unser Vereinsabend aus. Voranzeige: Samstag, den 11. Februar 1928, spricht Herr Dr. Seide im Lessingsaal über: „Exotische Judenstämme“. Dieser Vortrag wird in deutscher Sprache abgehalten. Gäste sind sehr willkommen. Die Vorstandschaft. Schachklub „Lasker“. Regelmäßiger Schachabend ist jeden Mittwoch, ab 8 Uhr abends im Restaurant Herzog Heinrich, Ecke Landwehr¬ und Mathildenstraße. Gäste willkommen. Jüdisches Kammerorchester, München. Wir bitten um pünktlichen, regelmäßigen Besuch der Proben, da in allernächster Zeit ein größeres Konzert des Orchesters stattfinden wird. Die regelmäßigen Proben werden im Jüdischen I. MÜNCHENER PLISSGE-BRENNEREI FRANZ GRUBER, MÜNCHEN Hohlsaum, Knöpfe, Endeln, Kanten, Kostflmstlckerelen Burgstraßei6/3 Knopflöcher Telephon 22975 ELEGTROLA Apparate u. Platten, Preis¬ Schallplatten Vox, Electrola, Tri-Ergon, listen umsonst. Autori - Grammophon, Homokord, slerte Verkaufsstelle der Parlophon RM. 3 50 und höher. Schalldichte Hör- Electrola-Gesellschaft kabinen, Preislisten ★ umsonst. Pianohaus Alfred Schmid Pianohaus Alfred Schmid Nachfolger Nachfolger München / Residenzstr. 7 München / Residenzsir. 7 gegenüber der Hauptpost gegenüber der Hauptpost Kindergarten, Herzog-Rudolf-Straße 3, abgehalten. Die Leitung. Gesamtausschuß der Ostjuden, München. Die Talmud-Thora-Schule grat. Herrn A. Gidalewitsch und Frau zur silbernen Hochzeit RM. 2.— Farn. S. Saposchnik desgl. RM. 2.—, Farn. P. Koronczik desgl. RM. 2.—, Farn. M. Fleischer grat. Herrn D. Horn zum 60. Geburtstag RM. 2.—, M. Schumer und Frau grat. Herrn A. Gidalewitsch zur silbernen Hochzeit und Herrn Horn zum 60. Geburtstag RM. 3.—, D. Kornhauser desgl. RM. 3.—, J. Keßler desgl. RM. 3.—, A. Strumpf desgl. RM. 2.—, Farn. Gidalewitsch grat. herzlich Herrn und Frau Glasberg zur diamantenen Hochzeit, Herrn und Frau Strumpf zur silbernen Hochzeit und Herrn David Horn zum 60. Geburtstag RM. 5.—, Herr und Frau Glasberg danken allen für die ihnen anläßlich ihrer diamantenen Hochzeit erwiesenen Aufmerksamkeiten RM. 2.—. Jüdische Lieder im Rundfunk. Am Mittwoch, dem 8. Februar, abends 7 Uhr, wird der mit seinen Kompositionen bereits wiederholt erfolgreich in der Öffentlichkeit hervorgetretene Kantor, Herr Julius Kaufmann (Nürnberg) im Rundfunksender München-Nürnberg eine Auswahl seiner modernen Liederkompositionen zum Vortrag bringen. Die Kompositionen sind zum größten Teil Vertonungen aus dem Gebiet neuerer jüdischer Lyrik. Berichtigung. Zu unserem Artikel in der vorigen Nummer „Ein jüdischer Maler im Kunstverein“ haben wir zu bemerken, daß uns leider bei dem Namen des Künstlers ein Irrtum unterlaufen ist. Es handelt sich dabei nicht um Herrn Josef sondern um Herrn Kunstmaler Siegfried Ziegler. Spenden-Ausweis Münchener Spendenausweis Nr. 10 vom 10. bis 24. Januar 1928 Allgemeine Spenden: Hermann Monheit gratuliert zur Verlobung Sommer-Dr. Wanschel MR. 5.—, Z. Kreschower und Frau gratulieren Herrn Emil Goldberg zum 50. Geburtstag 2.—, M. Schumer und Frau desgl. 2.—, Jakob Reich desgl. 2.—, D. Horn gratuliert Herrn und Frau Glasberg zur Diamantenen Hochzeit 1.—, Erlös für Chanukkah-Spiele RM. 6.30, Erlös für Palästina-Andenken 3.—, Herr und Frau Schumer grat, Herrn A. Strumpf u. Frau z. silbernen Hochzeit 2.—, Farn. D. Horn desgl. 1.— RM. 24.30. Spendenbuch: N. N. anläßlich der Verlobung Ihrer Tochter RM. 20.—.