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Das jüdische Echo · 1927-11-11 · 45 (11.11.1927) · p. Seite 745

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
14 (1927)
Issue
45 (11.11.1927)
Date
1927-11-11
Page
Seite 745 (sequence 13)
Language
German
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Nr. 45 Das Jüdische Echo 745 besetzt), Leiter der älteren Knabeiiabteilung Herr Hermann Renka, Beisitzer die Herren Masur Meyerstein und ein Vertreter des K.J.V. Sämtliche vorgeschlage'nen Damen und Herren werden in die neue Vorstandschaft gewählt. Das Amt des Leiters der jüngeren Knabenabteilung bleibt noch unbesetzt — die Vorstandschaft wird für dieses Amt jemanden kooptieren. Geplant ist ferner, jeden Dienstag abend ein geselliges Beisammensein der Mitglieder stattfinden zu lassen. Da keine weiteren Anträge vörliegen, wird die Generalversammlung geschlossen. Die Briefadresse des Vereins ist: Henny Feuchtwanger, Thierschstraße 19. Bar-Kochba München. Der gesamte Turnbetrieb ist wieder aufgenommen. Der Stundenplan ist folgender: Montag von 6%—7% Uhr Mädchenabteilung; 7xä—8 Uhr Damenabteilung I; 8—%9 Uhr Damenabteilung II; Dienstag von 5XA— öK Uhr Knabenabteilung; 6—7XA Uhr Jugendabteilung; 7XA—9 Uhr Herrenabteilung. Das Mädchen- und Damenturnen findet unter der bewährten Leitung von Dipl. gymn. Lehrerin Luise Armbruster statt. Den Damen und Mädchen ist jeden Sonntag vormittag um 10 Uhr auf dem Sportplatz Gelegenheit zu Spiel und Gymnastik gegeben. Bar-Kochba. Leichtathletikabteilung. Das Training unter Leitung des bekannten Sportlehrers Veith hat großen Anklang gefunden und der Besuch der Trainingsabende und auf dem Sportplätze ist sehr zufriedenstellend. Wir fordern nicht nur unsere sämtlichen Mitglieder, sondern auch alle Interessenten auf, unseren Trainingsstunden beizuwohnen. Diese finden regelmäßig statt jeden Dienstag von halb 8—9 Uhr in der Schule an der Luisenstraße und Sonntag vormittags von 10—12 Uhr auf dem Sportplatz an der Säbenerstraße (Linie 25) für Leichtathletik und Handball. Jede Auskunft erteilt der Leiter der Abteilung, Herr Josef Orljansky, Neuhauser Straße 29, Telephon 90561. Die Leitung. Bar-Kochba. Jugendabteilung. Das Training für die Jugend findet statt: Dienstag von 6 bis halb 8 Uhr für die Jugend II (bis 16 Jahre), von halb 8—9 Uhr Jugend I (16—18 Jahre). Sonntag, 13. November, Fahrt ins Würmtal. Treffpunkt Starnberger Bahnhof 8 Uhr früh. Mitzunehmen sind Milch (Kondens) und Kakao, jedes mögliche Sportgerät, Zeltbahnen. Jüdischer Jugendverein München. Dienstag, den 15. November 1927, findet das Referat des Herrn Professor Klugmann „Mittelalterliche Geschichte der deutschen Jude n“, abends 20.30 Uhr, in unserem Lokal, St.-Anna-Straße 6/0, statt. Montag, den 14. November, abends 20.30 Uhr Arbeitsgemeinschaft der Literaturgrupp e im Beratungszimmer, Herzog-Max-Straße Nr. 5, Rückgeb. I. St. * Einen Bericht über die Delegiertentagung des Landesverbandes Bayern der jüdischen Jugendvereine vom 6. November sowie über den Vortrag von Herrn Dr. Rülf (Bamberg) müssen wir wegen Platzmangel bis zur nächsten Nummer zurückstellen. Jüdischer Kulturverein J. L. Perez, München. Die zeitweise sehr temperamentvoll verlaufene Mitgliederversammlung am vergangenen Samstag bewies, daß der Bestand des Vereins einer Reihe von jüngeren und älteren Juden am Herzen liegt und ein Bedürfnis ist. Mit Eindeutigkeit wurde Wintersportier! Ihr spart viel Ge»d, wenn Ihr die ungewöhnlich billigen Angebote in Sportu. Ski-Kleidung wie vollständiger Ausrüstung unseres führenden Fachgeschäftes für Berg- und Wintersport, des weltbekannten Sporthauses Schuster, München 2 C 7, Rosen* straße 6 beachtet, z. ß. Skianzug oder Kostüm aus eisenstarkem blauen Skitrikot nur RM. 44.—‘ zwiegenähte braune Skistiefel mit Lederfutter nur RM. 29.50; die tonangebenden Schuster- und ASMü-Skibindungen und vieles andere. Verlangt sofort kostenlos den soeben erschienenen großen Winter-Pracht-Katalog 1927/28, ein wirklich maßgebendes alpines Lehr- und Beratungsbuch. Schusters bedeutende Versandabteilung liefert an Vereine und Private nach allen Ortep und Erdteilen. (Von RM. 20.— an vollständ. franko.) festgestellt, daß die Vorträge und Darbietungen sowohl in jiddischer als auch in deutscher Sprache gehalten werden können. Nach verschiedenen Beschlüssen interner Natur wurde noch bekanntgegeben: Samstag, den 12. November 1927, abends 8.15 Uhr: I. Vortrags-Abend aus dem Vortragszyklus über die Propheten von Chawer R. K a t z. Thema: Das Buch Hiob, nach älteren und neueren Quellen. Samstag, den 19. November 1927, abends 8.15 Uhr: Jüdischer Literatur-Abend mit Illustrationen. Gäste und Interessenten sind jederzeit herzlich willkommen. Eintritt frei. Vereinslokal: Herzog- Rudolf-Straße 1, Parterre, Rückgeb. Die Vorstandschaft Hebräische Sprachschule München. Das Wintersemester beginnt am 15. November. Sämtliche bestehenden Kurse werden fortgesetzt, außerdem werden Neuanmeldungen für einen Anfängerkurs entgegengenommen im Kurslokal, Herzog-Max- Straße 1, Rückgeb. Der Stundenplan wird noch bekanntgegeben. — Es wird noch besonders auf den jeden Samstag abend nach Sabbat-Ausgang stattfindenden Grammatikkurs und auf den Kinderkurs, der jeden Dienstag von 5—XA7 Uhr stattfindet, hingewiesen. München. Die Vorstandschaft der A g u d a s Jisroel Orts- und Jugendgruppe hat sich veranlaßt gesehen, infolge eingetretener technischer Schwierigkeiten die Ziehung für die hier veranstaltete Keren-Hatorah-Lotterie, die am 1. Marcheschwan stattfinden sollte, um einige Wochen zu verschieben. Der Ziehungstermin wird noch bekanntgegeben. Würzburg. Im Jüd. Fortbildungsverein hielt am 9. Nov. Dr. Martin Buber einen Vortrag: „ZwischenMoseundSamue 1“: Die Epoche zwischen Mose und Samuel, von der das Buch der Richter erzählt, sei die eigentümlichste der jüdischen Geschichte, eigentümlich deshalb, weil hier von einer in der Weltgeschichte einzigdastehenden politischen Struktur die Rede sei; es sei eine Zeit, wo weder Häuptlingschaft noch Königtum, weder Aristokratie noch Demokratie besteht. Nach Moses Nachfolger Josua, der gemäß seines großen göttlichen Auftrags das Volk bis nach Kanaan hineingeführt habe,finde sich kein dauernder Führer mehr, weil es auch keinen göttlichen Auftrag mehr gebe. Und nun folge eine Zeit, die gekennzeichnet sei durch immer sich wiederholenden Abfall des Volkes von Gott, durch darauffolgende Strafe, — durch jeweilige reumütige Rückkehr und durch Rettung durch einen von Gott bestellten Richter — besser Rechtschaffen Der Grund dafür, daß keine bestimmte Form der Herrschaft vorhanden sei,

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