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Das jüdische Echo · 1927-06-24 · 25 (24.6.1927) · p. Seite 401

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
14 (1927)
Issue
25 (24.6.1927)
Date
1927-06-24
Page
Seite 401 (sequence 9)
Language
German
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Blätter für die jüdische Frau 1927 München; 24. Juni Nr. 7 Von der Weltorganisation Zionistischer Frauen Die Weltorganisation Zionistischer Frauen (WIZO) hat beschlossen, ihre IV. Weltkonferenz im Zusammenhang mit dem Kongreß der Zionistischen Organisation in Basel abzuhalten. Um den Delegierten die Möglichkeit einer Teilnahme am Kongreß zu ermöglichen, wird die Konferenz am 2 8. August eröffnet werden und bis zum 30. August dauern. Kontinentalbund zionistischer M ädchen Vereinigungen Der Kontinentalbund zionistischer Mädchenvereinigungen, Bundesleitung Breslau, veranstaltet seinen zweiten Bundestag am 3., 4. und 5. Juli in Wien. Anmeldungen sind zu richten an die Adresse des Bundes: Breslau, Höfchenstraße 84. Arbeitsprogramm: Sonntag, den 3. Juli, nachmittags 3 Uhr: Eröffnung des Bundestages. Ansprache der Vorsitzenden Edith Lachmann (Breslau). Bericht der Bundesleitung: Jeanne Seidmann (Breslau). Bericht der einzelnen Gruppen durch die Delegierten, Diskussion. Montag, den 4. Juli, vormittags 9 Uhr: Fortsetzung der Diskussion. Anfragen und Anträge der einzelnen Gruppen. Edith Lachmann (Breslau): Jüdisch-soziale Probleme. Marie P o 1lak (Wien): Lebensformen. Nachmittags 3 Uhr: Referate: Berti Z a i t s c h e k (Brünn): Unsere Stellung zur Chaluziuth, Lilly G1 a ß (Proßnitz): Das zionistische Mädchen. — Anschließend Diskussion. Dienstag den 5. Juli, vormittags 9 Uhr: Delegiertensitzung; nachmittags 3 Uhr: Diskussion über die Beschlüsse der Delegierten. Beschlußfassungen. Schlußsitzung. Veranstaltungen während des Bundestages Freitag, den 1. Juli, abends 8 Uhr, im Festsaal des Jüd. Zentrums: Freitag-Abendfeier. Sonnabend, den 2. Juli, vormittags: Führung durch die Stadt, Besichtigung der Ausstellungen; abends 8 Uhr: Im Zeremoniensaal der Hofburg: Gesellschaffsabend mit rezitatorischen und musikalischen Darbietungen. Sonntag, den 3'. Juli, vormittags: Gemeinsamer Gan,g zum Grabe Herzls anläßlich seines Todestages. (Treffpunkt und Zeit wird noch bekanntgegeben.) Sonntag, den 3. Juli, abends 8 Uhr: Geselliges Beisammensein. Darbietungen der einzelnen Gruppen. Montag, den 4. Juli, abends 8 Uhr: Im Gewerbeverein Akademie: Vortrag des Herrn Dr. Feuchtwang. Vortrag: Frau Anita Müller-Cohen. Bemerkungen Während der Tagung wird ein ständiges Büro unterhalten, und zwar bis Freitag, den 1. Juli: Wien II, Praterstraße 66/30, Telephon 44 5 39, ab Freitag früh: Wien II, Untere Augartenstraße 35, Telephon 45 3 79. Anschließend an den Bundestag findet eine gemeinschaftliche Reise statt. Auskunft durch das Büro. Jahresbericht des Kontinentalbundes zionistischer Mädchenvereinigungen für das Jahr 1926/27 Der Kontinentalbund zionistischer Mädchenvereinigungen hat über seine Tätigkeit im ersten Arbeitsjahr folgendes zu berichten: Der Bund wurde am ersten Bundestage, Ende Mai 1926, konstituiert. Als Sitz der Bundesleitung wurde Breslau bestimmt. An diesem ersten Bundestage wurden die wichtigsten Aufgaben des Bundes festgelegt. Er bezweckt die Zionisierung und Organisierung der jüdischen Mädchenwelt in zionistische Mädchengruppen. Die am Bundestag anwesenden Gruppen haben sich sofort angeschlossen und das von der Bundesleitung vorgeschlagene Arbeitsprogramm anerkannt und angenommen. Sofort nach dem Bundestag setzte sich die Bundesleitung mit fast allen Ländern auf dem Kontinent in Verbindung und begann mit der Gründung und Reorganisierung von zionistischen Mädchengruppen. Es gelang im ersten Jahre etwa 700 Mädchen in zionistischen Mädchenvereinen zu organisieren. Mit etwa 200 weiteren Mädchen stehen wir zwecks Gründung von Mädchengruppen in Verbindung. Die von uns konstituierten Mädchenvereinigungen sind teils auf schriftlichem Wege, teils auf Propagandareisen gegründet worden. Alle von uns gegründeten Gruppen sind reichlich mit Material versehen worden. So hat jede Gruppe einen leicht verständlichen, von uns selbst verfaßten Einführungskurs in den Zionismus und seine Entwicklung erhalten und durchgearbeitet. Wir haben etwa 150 Einführungskurse, etwa 200 Referate, eine große Anzahl jüdischer und zionistischer Bücher und schließlich sehr viel Material mit genauer Anleitung für Heimabende versandt. Ebenso haben wir ausführliche Programme für Kinderfeste und sonstige Veranstaltungen anläßlich der jüdischen Feiertage zugunsten zionistischer Institutionen unseren Gruppen übermittelt. Die Mädchenvereine haben auf unsere Veranlassung Fähnchenverkauf zu Simchastauro und Blumentag zu Schewuans zugunsten des Nationalfonds veranstaltet. Neben einer intensiven jüdischen und zionistischen Durchbildung der Mädchen legen wir auf menschliche Erziehung, körperliche Ertüchtigung großen Wert. Wir sind bemüht, ein starkes Gemeinschaftsgefühl in den einzelnen Gruppen und den Gruppen untereinander zu schaffen. Dazu tragen Veranstaltungen, Treffahrten und Briefaustausch viel bei. Der größte Teil unserer Gruppen lernt hebräisch. Neben der ständigen Nationalfondsarbeit, wie Büchsenentleerungen und Ausstellen von Büchsen, Verkauf von NF.-Wertzeichen, , Vorbereiten von

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